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Weiterentwicklung dualer Studienangebote im tertiären Bereich

Entwicklung und Erprobung eines Konzepts zur Anerkennung von außerhochschulisch erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten auf Bachelor-Studiengänge und Planung darauf aufbauender Master-Studiengänge im Bereich Gesundheit/Pflege an der Alice-Salomon-Fachhochschule und der Charité Universitätsmedizin Berlin

Laufzeit: 01.04.2005 - 31.03.2008 (Projekt abgeschlossen)

Projektleitung: Prof. Dr. Jutta Räbiger

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen: Dipl. Pol. Sieglinde Machoki, M.A., Dipl. Pflegepädagogin Jessica Pehlke-Milde

Förderung: "Modellversuchsprogramm der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung"

Kooperationspartner: Charité Universitätsmedizin Berlin, Zentrum für Human- und Gesundheitswissenschaften, Institut für Medizin-/Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft

Kurzbeschreibung des Projektes: 

Das Projekt ist im Kontext der durch die Bologna-Erklärung angestoßenen Reformprozesse zu verorten. Ein erklärtes Ziel ist dabei, berufliche und hochschulische Bildung im Sinne der Förderung des lebenslangen Lernens miteinander zu verbinden und die Durchlässigkeit der Bildungsgänge zu gewährleisten.

In diesem Zusammenhang wurde die Weiterentwicklung dualer Studienangebote im tertiären Bildungsbereich diskutiert. Mit dem Beschluss "Anrechnung von außerhalb des Hochschulwesens erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten auf ein Hochschulstudium" der Kultusministerkonferenz (KMK) vom 28.06.2002 wurde den Hochschulen eine Handlungsgrundlage für den Brückenschlag zwischen der akademischen und beruflichen Bildung an die Hand gegeben. Die Verzahnung beruflicher und akademischer Bildungsgänge durch gegenseitige Anerkennung formaler, non-formaler und informeller Kompetenzen der Auszubildenden/Studierenden stellte eine der zentralen Herausforderungen des Projekts dar.

Projektziele:

  • Entwicklung von Qualitätskriterien und Verfahren für die Anrechnung außerhochschulisch erworbener Fähigkeiten und Kenntnisse auf ein Hochschulstudium
  • Konzeption von Masterstudiengängen im Bereich der Gesundheits- bzw. Pflegewissenschaften, bei denen außerhochschulisch erworbene Fähigkeiten und Kenntnisse angerechnet werden können. Die konkrete Umsetzung der Projektziele erfolgte in den Master-Studiengängen im Bereich Gesundheit an der ASFH (Management und Qualitätsentwicklung im Gesundheitswesen) und dem Institut für Medizin-/Plegepädagogik und Pflegewissenschaft an der Charité Universitätsmedizin Berlin (Berufspädagogik Gesundheit).

Schlagworte: Gesundheitsberufe, duale Studiengänge, Anrechnungsverfahren, AP(E)L, Kompetenzmessung

Kontakt: Prof. Dr. Jutta Räbiger