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Zielsetzung

Vor dem Hintergrund vorheriger Projekte des Projektleiters zu Gesundheitsvorstellungen von Laien sowie Ärzten und Pflegekräften (vgl. http://www.asfh-berlin.de/gap/index.phtml) bzw. der Wissenschaftlichen Mitarbeiterin zu Belastung und Bewältigung in der Lebenswelt obdachloser Jugendlicher werden hier subjektive Sichtweisen der Betroffenen als Basis für eine ziel­grup­penorientierte Gesund­heits­för­de­rung erhoben und theoriegeleitet analysiert. Zu­gleich wird die Lebenswelt der Jugendlichen durch beobachtende Teilnahme erschlossen. Die Beobachtungen werden in einer Bahnhofsszene sowie in einem niedrigschwelligen Setting der Vor dem Hintergrund vorheriger Projekte des Projektleiters zu Gesundheitsvorstellungen von Laien sowie Ärzten und Pflegekräften (vgl. www.asfh-berlin.de/gap/index.phtml) bzw. der Wissenschaftlichen Mitarbeiterin zu Belastung und Bewältigung in der Lebenswelt obdachloser Jugendlicher sollten hier subjektive Sichtweisen der Betroffenen als Basis für eine zielgruppenorientierte Gesundheitsförderung erhoben und theoriegeleitet analysiert werden. Zugleich war es Ziel des ersten Projekts, die Lebenswelt der Jugendlichen durch beobachtende Teilnahme zu erschließen. Die Beobachtungen sollten in einer Bahnhofsszene sowie in einem niedrigschwelligen Setting der Sozialarbeit durchgeführt werden, in dessen Rahmen die Jugendlichen weitgehend ?unter sich sind?, wenn sie ihren Alltag gestalten. Gesundheitsverhalten und -konzepte sollten in Bezug gesetzt werden zu wesentlichen lebensweltlichen Komponenten, ebenso zu Belastungen und Bewältigungsversuchen, die für die Betroffenen aus dem Straßenleben folgen.

 

Ziel des Fortsetzungsprojekts war es zu analysieren, wie chronische Krankheiten unterschiedlichen Schweregrades erlebt werden und welche Folgen sie für das Leben auf der Straße haben. Von Interesse war weiterhin, wie die Lebenssituation des Betroffenen ihrerseits (krankheitsspezifische) Belastungen, Anforderungen sowie die Krankheitsbewältigung beeinflusst. Komplementär zur Analyse der subjektiven Sichten der Betroffenen sollten Informationen über die Rahmenbedingungen, vor denen sich Krankheitserleben und -bewältigung abbilden, eingeholt werden. Dazu sollten Experteninterviews geführt werden mit Mitarbeitern sozialer Einrichtungen, die von betroffenen Jugendlichen aufgesucht werden. Außerdem sollte die teilnehmende Beobachtung obdachloser Jugendlicher fortgeführt werden, um festzustellen, unter welchen Aspekten chronische Krankheiten in die Gruppeninteraktionen einfließen und wie sich ?durchschnittliche? Straßenjugendliche chronisch kranken Szenenangehörigen gegenüber verhalten.