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Hinweis

Derzeit erarbeitet die Alice Salomon Hochschule Berlin ein neues Curriculum für einen primärqualifizierenden Studiengang Physiotherapie/Ergotherapie, der im Wintersemester 2011/2012 beginnen soll.

Aus diesem Grund wird der duale, ausbildungsintegrierende Studiengang für Berufsfachschüler, die ab April 2010 mit der Ausbildung an Kooperationsschulen beginnen, nicht mehr in der bisherigen Form angeboten.

 

QuereinsteigerInnen mit mindestens 2-jähriger Berufserfahrung können noch bis 2012 im bisherigen Studiengangsmodell in die Studienphase II einsteigen.

 

Für die AbsolventInnen der mit der ASH kooperierenden Berufsfachschulen besteht die Möglichkeit, dass Teile der berufsschulischen Ausbildung auf das Studium angerechnet werden können.

 

 

Die ASH Berlin unterwegs: Prof. Dr. Baeumer besucht für Beobachtungsstudie Rehabilitationszentren in China


Frau Prof. Dr. Baeumer, Professorin im Studiengang Physiotherapie/Ergotherapie untersuchte den therapeutischen Alltag in China, um herauszufinden wie eine mit der hiesigen Physiotherapie vergleichbare Versorgung der Patienten und Patientinnen in China aussieht. Überraschendes vorläufiges Ergebnis der Studie ist die rein westlich orientierte Durchführung der vergleichsweise jungen Disziplin Physiotherapie. Dabei war erwartet worden, dass sich auch Einflüsse der traditionellen chinesischen Medizin oder zumindest hybride Mischformen in der Therapie finden lassen würden. Dies war jedoch innerhalb des beobachteten Zeitraumes nicht festzustellen. Für Anwendungen aus der traditionellen chinesischen Medizin gibt es eigenständige Abteilungen.

Die beiden besuchten Einrichtungen, das China Rehabilitation Research Center (CRRC) in Beijing wie auch das Guangdong Provincial Work Injury Rehabilitation Center (CDWIRC) in Conghua im Süden Chinas gelten als Vorzeigeeinrichtungen und sind neben den Versorgungsaufgaben auch in Forschung und landesweiter Ausbildung engagiert. Von Seiten der chinesischen Kollegen und Kolleginnen besteht ein großes Interesse, das therapeutische Wissen auszubauen. Entsprechende Kooperationen sind geplant.

 

Weitere Informationen: Prof. Dr. Friederike Baeumer, baeumer@ash-berlin.eu

Neuer ASH-Deligierter des BundesStudierendenRats (BStR) des ZVK

Ralf Kraft ist der neue ASH-Deligierte des BundesStudierendenRats des ZVK (Zentralverband der Physiotherapeuten/Krankengymnasten). Der BundesStudierendenRat vertritt die Interessen und Anliegen der studierenden Physiotherapeuten in den Gremien des Berufsverbandes. Er berät den Vorstand des ZVK in allen Fragen der hochschulischen Ausbildung von Physiotherapeuten. Als Sprecher des BStR und Delegierte der ASH setzt er sich als Ziel, einen regen Austausch zwischen den Dozenten und den Studierenden zu fördern. Ralf Kraft studiert derzeit im 4. Semester in der Studienphase II im Studiengang Physio-/Ergotherapie.

 

Fragen und Anregungen im Rahmen der Delegiertenfunktion im BStR nimmt Ralf Kraft gerne unter folgender E-mail entgegen:

ralf0208@googlemail.com

 



Beisitzende des DVE der Landesgruppe Berlin

Ich, Maren Bartenstein, bin die neue Beisitzende des DVE (Deutschen Verbandes für Ergotherapie) der Landesgruppe Berlin und Ansprechpartnerin für Studierende. Ich werde gemeinsam mit Lisa- Marie Orth ein Team für die Studierenden in der Landesgruppe Berlin bilden.

 

Zur Zeit studieren wir an der ASH im 5. Semester. Unsere Aufgaben im Rahmen der Landesgruppe des DVE’s werden die Beratung und Beantwortung auf Anfragen von Studierenden und Schülern sein.  Zudem finden wir es  wichtig, eine Zusammenarbeit der ASH und des DVE zu fördern und zu unterstützen. So stehen wir für aktuell berufspolitische Anfragen zur Verfügung und sind für Vorschläge und Anregungen offen.

 

Unter folgenden E-mail Adressen sind wir zu erreichen:

marenbartenstein@gmx.net          

Lisa-MarieOrth@gmx.net

 



Modellklausel erlaubt primärqualifizierende Studiengänge der Physiotherapie und Ergotherapie

Am 18. September 2009 hat der Deutsche Bundesrat die Änderung der Berufsgesetze der Hebammen, Logopäden, Physiotherapeuten und Ergotherapeuten beschlossen. Mit den Änderungen werden Modellklauseln eingeführt, die es den Ländern erlauben, für diese vier genannten Ausbildungsberufe eine Hochschulausbildung probeweise einzuführen. Dabei kann im theoretischen Unterricht von den Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen abgewichen werden, während die umfangreiche praktischen Ausbildung erhalten bleiben soll. Die Umsetzung des Gesetzes liegt obliegt den Bundesländern.

Weitere Informationen finden Sie hier

Modellvorhaben ermöglichen Physiotherapeuten und Pflegekräften neue Aufgaben

Im Rahmen des SGB V, § 63 können die Krankenkassen Modellvorhaben zu Leistungen zur Verhütung, und Früherkennung von Krankheiten sowie zur Krankenbehandlung durchführen. Das gilt auch für Maßnahmen, die nach den Vorschriften dieses Buches keine Leistungen der Krankenversicherung sind. Das Gesetz erlaubt Physiotherapeuten die Auswahl und die Dauer der physikalischen Therapie und die Frequenz der Behandlungseinheiten zu bestimmen, soweit die Physiotherapeuten auf Grund ihrer Ausbildung qualifiziert sind und es sich bei der Tätigkeit nicht um selbständige Ausübung von Heilkunde handelt. Angehörige der im Krankenpflegegesetz und im Altenpflegegesetz geregelten Berufe können die Verordnung von Verbandsmitteln und Pflegehilfsmitteln sowie die inhaltliche Ausgestaltung der häuslichen Krankenpflege einschließlich deren Dauer vornehmen, soweit diese auf Grund ihrer Ausbildung qualifiziert sind und es sich bei der Tätigkeit nicht um selbständige Ausübung von Heilkunde handelt. Der Gemeinsame Bundesausschuss legt in Richtlinien fest, bei welchen Tätigkeiten eine Übertragung von Heilkunde auf die Angehörigen der in den Sätzen 1 und 2 genannten Berufe im Rahmen von Modellvorhaben erfolgen kann. Mit den Modellvorhaben soll der Weg geöffnet werden zur Ausweitung der Aufgaben der Gesundheitsberufe.

Gesetzestext hier

 

Impressum | webmaster@asfh-berlin.de | Druckfassung | Letzte Änderung: 02.08.2010