Dieser Link führt zum aktuellen Vorlesungsverzeichnis für beide EBK-Studienformen der ASH.
Frühpädagogische Abendvorlesung
Auch im Sommersemester 2010 findet an der Alice Salomon Hochschule Berlin 14täglich eine frühpädagogische Abendvorlesung mit anschließender Diskussion zu aktuellen (früh-) pädagogischen Themen und Erkenntnissen aus der Kindheitsforschung statt.
Die Veranstaltungen im Rahmen der Abendvorlesung können einzeln besucht werden und sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Eingeladen sind: Studierende, Lehrende und Mitarbeiter/innen der ASH, interessierte Fachkolleg/innen sowie pädagogische Fachkräfte aus der Praxis.
Im Anschluss an die Veranstaltung sind alle Beteiligten herzlich zu einem kleinen Umtrunk sowie fachlichen und persönlichen Gesprächen eingeladen.
Der Flyer mit den aktuellen Terminen und Themen finden Sie hier:
Berufsbegleitender Zertifikatskurs „Pädagogische Arbeit mit Kindern unter drei Jahren in Krippe und Tagespflege“
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Zertifikatskurs_Paedagogische_Arbeit_mit_Kindern_unter_drei_Jahren.pdf |
Informationen zum Studiengang
Der Studiengang „Erziehung und Bildung im Kindesalter – Bachelor of Arts“ wird an der Alice Salomon Hochschule Berlin seit dem Sommersemester 2004 angeboten. Dieser erste grundständige Studiengang für Erzieher/-innen in Deutschland bildet für die Arbeit mit Kindern von der Geburt bis zum Ende des 12. Lebensjahres aus. Das Studium wird sowohl in Form eines Präsenzstudiums als auch in einer berufsintegrierenden Studienform angeboten.
Studienformen an der ASH
Präsenzstudium:
Das Präsenzstudium ermöglicht (Fach-)Abiturienten/-innen und Quereinsteigern/-innen ohne einschlägige Vorkenntnisse eine akademische Erstausbildung für die Arbeit mit Kindern im Alter von null bis zwölf Jahren. Voraussetzung für die Aufnahme des Präsenzstudiums ist ein dreimonatiges Vorpraktikum in einer Kindertageseinrichtung.
Das Präsenzstudium zeichnet sich durch eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis aus, die vor allem durch studienbegleitende Praxisphasen und zwei dreimonatige Praktika gewährleistet wird. Die Erarbeitung, Erprobung und Reflexion sowohl von theoretischen Grundlagen als auch von den einzelnen Bildungsbereichen sowie von verschiedenen Praxis- und Forschungsmethoden stehen im Mittelpunkt des Studiums. Nach sieben Semestern Studium und bestandener Prüfung verleiht die ASH Berlin den akademischen Grad Bachelor of Arts. Die staatliche Anerkennung als Erzieher/-in wird auf Antrag bei der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport erteilt. Das Präsenzstudium beginnt jeweils im Sommersemester.
Berufsintegrierende Studienform:
Die berufsintegrierende Studienform richtet sich an bereits berufstätige Erzieher/innen, die ihre Berufstätigkeit nicht unterbrechen wollen oder können.
Die Berufstätigkeit wird in das Studienkonzept integriert, indem Studienleistungen durch die praktische Anwendung von an der Hochschule erworbenen Fachkenntnissen direkt am Arbeitsplatz erbracht werden. Die berufsintegrierende Studienform setzt einen pädagogischen Berufsabschluss, eine mind. einjährige Berufserfahrung sowie eine bestehende Berufstätigkeit in einer Institution der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern voraus. Ein Studium ohne Hochschulzugangsberechtigung ist nach § 11 BerHG möglich.
Die Präsenszeit ist zugunsten von Selbststudienanteilen und Projektstudium auf max. 12 Semesterwochenstunden pro Semester reduziert. Das Studium wird mit den beiden Schwerpunkt-Ausrichtungen „Kinder unter drei Jahren“ sowie „Leitung und Management“ angeboten und beginnt jeweils zum Wintersemester.
Ziele des Studiums
Warum eine Hochschulausbildung für Erzieher/innen?
1. Anforderungen
Die pädagogische Arbeit mit Kindern im Vor- und Grundschulalter verlangt umfassendes Wissen, differenzierte didaktische Kenntnisse und darüber hinaus hohe Sensibilität und Empathie. Je besser die pädagogischen Fachkräfte auf diese Bedürfnisse von Kindern eingehen können, desto eher können Kinder in den späteren Schulstufen den steigenden intellektuellen Anforderungen gerecht werden.
2. Herausforderungen
Jugendhilfe und Bildungssystem stehen vor Herausforderungen, die mit der herkömmlichen Trennung zwischen beiden Bereichen nicht bewältigt werden können. In Horten, Schulstationen und anderen Angeboten der Jugendhilfe geht es zum einen um eine Förderung der Entwicklung von Kindern und ihrer (in-)formellen Bildung zum anderen um einen Ausgleich sozialer, geschlechtlicher, ethnischer und körperlicher Benachteiligungen im Bildungssystem.
3. Europäischer Vergleich
In der EU werden Pädagoginnen/Pädagogen für die öffentliche Erziehung, Bildung und Betreuung auch noch nicht schulpflichtiger Kinder zumeist an Hochschulen ausgebildet. Erzieher/innen mit Hochschulausbildung sind innerhalb der EU wettbewerbsfähig.
4. Attraktivität
Mit der Verlagerung der Erzieher/innenausbildung an die Hochschule wird ein typischer Frauenberuf aufgewertet, und damit auch die Arbeit mit Kindern. Der Nebeneffekt dieser Aufwertung - eine höhere Attraktivität des Berufs für Männer - ist gewollt und erwünscht.



