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Lehrenden-Mobilität

Erasmus+ Lehraufenthalt (STA)

 

Das Erasmus+ -Programm der Europäischen Kommission bietet Lehrenden der Alice Salomon Hochschule Berlin die Chance, relativ einfach für einen kurzen Zeitraum an einer Partnerhochschule im europäischen Ausland zu unterrichten. Hier finden Sie die Informationen zum Programm für das Erasmus+ Jahr 2016/17.

 

Zielsetzung und Personenkreis, der gefördert werden kann

Das Erasmus+ -Programm fördert durch Gastdozenturen an europäischen Partnerhochschulen der ASH Berlin die transnationale Zusammenarbeit in Europa und den Austausch von Fachwissen. Es dient der beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung von Dozentinnen und Dozenten. Gleichzeitig soll auf diesem Wege ein Rahmen geschaffen werden, der es den Teilnehmenden des Programms erlaubt, ein anderes Europäisches Lehr- und Wissenschaftssystem kennen zu lernen.

Nach Möglichkeit sollte dabei die Entwicklung gemeinsamer Studienprogramme der Partnerhochschulen ebenso wie der Austausch von Lehrinhalten und -methoden eine Rolle spielen.


Ein weiteres Ziel ist es, Studierende, die keine Gelegenheit zum Auslandsstudium haben, dennoch an der Heimatuniversität am Fachwissen internationaler Lehrender teilhaben zu lassen.

Die Lehrveranstaltung sollte in das Curriculum der Partnerhochschule integriert sein, bzw. das bestehende Lehrangebot ergänzen (z.B. in Form eines Blockseminars).

Folgender Personenkreis kann gefördert werden:

Lehrende, die in einem vertraglichen Verhältnis zur Hochschule stehen

  • Lehrende ohne Dotierung
  • Lehrbeauftragte mit Werkverträgen
  • emeritierte Professor/-innen und pensionierte Lehrende
  • wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen

Auch Personal aus ausländischen Organisationen kann zu Lehrzwecken an deutsche Hochschulen eingeladen werden, sofern hierfür finanzielle Mittel verfügbar sind.

Voraussetzungen

Lehraufenthalte innerhalb Europas dauern in der Regel zwischen zwei Tagen und einer Woche (jeweils ohne Reisezeiten). Bei ausreichend verfügbaren Mitteln können die Aufenthalte bis zu zwei Monaten ausgedehnt werden. Das Unterrichtspensum liegt bei mindestens acht Stunden je Aufenthalt bzw. je angefangener Woche (Beispiele: 3 Tage Aufenthalt – 8 Lehrstunden; 5 Tage – 8 Lehrstunden; 8 Tage – 16 Lehrstunden).

  • es besteht ein Erasmus+ -Abkommen (interinstitutional agreement) inkl. Lehrendenmobilität zwischen der ASH Berlin und der Gastuniversität
  • die Mobilität ist mit dem International Office abgesprochen, finanzielle Mittel verfügbar
  • Abstimmung der Lehrveranstaltung mit der Gastuniversität vor Antritt des Lehraufenthaltes

 

Mobilitätszuschuss

Die Mobilitätszuschüsse werden nicht mehr nach dem Bundesreisekostengesetzt berechnet, sondern nach von der EU vorgegebenen sog. „Stückkosten“ für Fahrt und Aufenthalt.

Hier finden Sie eine Übersicht zur Ermittlung der Fahrt- sowie Aufenthaltskosten.

 

Beantragung/Dokumente

Vor der Abreise:

  • Absprache mit dem International Office über geplante Lehrtätigkeit im Ausland und über verfügbare Mittel im laufenden akademischen Jahr (Ansprechpartnerin Irene Gropp)
  • Abgabe des Dienstreise-Antrags im International Office. Weiterleitung mit Bestätigung an Drittmittelabteilung.
  • Grant Agreement (wird Ihnen nach Rücksprache mit dem International Office zugesandt)
  • Teaching Mobility Agreement: Bitte ausfüllen und mit Original-Unterschrift beim International Office abgeben

Nach der Reise sind im International Office einzureichen:

  • Bestätigung der Gasthochschule (Certificate of Attendance)  über die durchgeführte Lehre (im Original) mit Anzahl der unterrichteten Stunden und Tage.
  • Abgabe der DR-Abrechnung bei Irene Gropp, mit einem "vereinfachten Verfahren". Bitte reichen Sie Folgendes ein: ASH-Formular "Reisekostenabrechnung", mit ausgefüllter Kopfzeile und unter Angabe von Beginn/Ende der Dienstreise sowie Beginn/Ende des Dienstgeschäfts; Bordkarten des Hin- und Rückflugs (ggf. Zugticket).
  • Online-Bericht über den Lehraufenthalt: Sie erhalten nach Ihrer Rückkehr per E-Mail eine Aufforderung, einen elektronischen Bericht im "Mobility Tool" der Europäischen Kommission abzugeben, dies nimmt ca. 5 Minuten in Anspruch. Hierzu haben Sie maximal 30 Tage Zeit.

Wenn alle Unterlagen vollständig eingereicht sind, wird Ihnen von der Drittmittelabteilung die 2. Rate ausgezahlt.

Sonderförderung

Im Rahmen des Erasmus+ können Sonderfördermittel gezahlt werden. Dies betrifft für das STA-Mobilitätsprogramm Alleinerziehende, Teilnehmer/-innen mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 und generell Personen mit besonderen Bedürfnissen. Die unter Berücksichtigung der Sonderförderung bewilligten Beträge dürfen die oben erwähnten maximalen Gesamtbeträge übersteigen. Eine rückwirkende Beantragung von Fördermitteln ist generell möglich.

 

Versicherung

Die Lehrenden ohne Festanstellung an der ASH haben selbst für einen ausreichenden Versicherungsschutz zu sorgen. Bitte füllen Sie die Versicherungskenntnisnahme aus und geben sie mit den anderen Unterlagen aus.

Es wird darauf hingewiesen, dass Privatdozent/-innen, Lehrbeauftragte, Emeriti und ähnliche Personengruppen während ihres Auslandsaufenthalts durch die Hochschule oder das Erasmus+ -Programm weder haftpflicht- noch unfall- oder krankenversichert sind.

Da der Stipendiengeber (weder die EU-Kommission noch der DAAD Bonn oder die ASH Berlin) nicht für Schäden haftet, die aus Krankheit, Tod, Unfall, Verletzung von Personen, Verlust oder Beschädigungen von Sachen im Zusammenhang mit dem Erasmus-Auslandsaufenthalt entstehen, empfiehlt es sich generell, für die Dauer des Auslandslehraufenthaltes folgende Versicherungen abzuschließen:

  • Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport aus dem Ausland 
  • Unfallversicherung mit Auslandsschutz
  • Haftpflichtversicherung mit Auslandsschutz

Es besteht die Möglichkeit, auf eigene Kosten an der Gruppenversicherung des DAAD teilzunehmen. Kranken-/Unfall- und Haftpflichtversicherung sind inbegriffen:
weitere Informationen erhalten Sie bei der Versicherungsstelle des DAAD

Ansprechpartnerin für alle Fragen zur Lehrmobilität:

Irene Gropp

Bitte beachten Sie: Eine direkte Bewerbung bei der EU-Kommission oder beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) ist nicht möglich.