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Positionspapier zur Sozialarbeit in Gemeinschaftsunterkünften erschienen

Ausgehend von einer Initiative der ASH, die seit längerem im Austausch mit einer nahe gelegenen Gemeinschaftsunterkunft ist, sowie der beiden weiteren Berliner Hochschulen für Soziale Arbeit (EHB, KHSB) haben Hochschullehrer_innen aus ganz Deutschland in den vergangenen Wochen in einem bundesweiten Arbeitskreis ein Positionspapier entwickelt, mit dem sie auf die prekären Bedingungen für Soziale Arbeit mit geflüchteten Menschen in Gemeinschaftsunterkünften hinweisen.

 

Ziel ist zum einen eine professionelle Selbstverständigung, zum anderen sollen Praktiker_innen dabei unterstützt werden, fachliche Standards gegenüber Betreiber_innen von Einrichtungen oder anderen Institutionen, die mandatswidriges Handeln von ihnen verlangen (Beteiligung an Abschiebungen, Personendurchsuchungen etc.) zu verteidigen. Es sollen die nötigen Voraussetzungen wie ein angemessenerer Personalschlüssel sowie Ressourcen und Weiterbildungsmöglichkeiten etc. für die Arbeit eingefordert werden.

 

Das Papier wurde von 150 Hochschullehrer_innen und Verbänden (u.a. Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) (Wissenschaftlicher Fachverband), Amadeu Antonio Stiftung (Berlin), Bundesverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge (BumF e.V.) erstunterzeichnet, bis zum 24. März hat es zudem bereits 312 weitere Unterzeichner_innen gefunden.

 

Das Positionspapier steht auf der folgenden Internetseite zum Download und Unterzeichnung bereit: http://www.fluechtlingssozialarbeit.de/

 

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