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Geschlechtergerechte Sprache an der ASH Berlin

Unsere Sprache ist ein Spiegelbild unseres Zusammenlebens: Wie wir studieren, arbeiten, lehren oder forschen, was wir wichtig finden und was wir übersehen – das alles findet seinen Ausdruck in der Sprache. Sprache ist ein sehr feines Instrument, das Bedürfnisse nach Mitteilung und Verständigung erfüllt. Sprache ist aber auch ein Instrument der Machtausübung und des Ausschlusses. Die Sprache, die an einer Hochschule geschrieben und gesprochen wird, muss jedoch eine Sprache der Demokratie und der Gleichberechtigung sein.

Deshalb gibt es an der ASH Berlin verschiedene Regelungen, die eine gendersensible Sprache festlegen. Diese Regelungen sind jedoch uneinheitlich und zum Teil widersprüchlich. Ursache hierfür ist, dass die Beschlüsse aus verschiedenen Zeiten stammen. 

 

Die Frauen*beauftragten streben an, im Rahmen der neuen Grundordnung,  eine einheitliche geschlechtergerechte Sprachregelung festzulegen. So lange dies nicht der Fall ist, finden Sie hier die aktuell gültigen Beschlüsse zur geschlechtergerechten Sprache an der ASH Berlin.

Geschlechtersensible Zeugnisse und Bescheide

Am 16.07.2013 wurde im Akademischen Senat der ASH Berlin beschlossen, zukünftig alle Zeugnisse und Bescheide in geschlechtersensibler Form auszustellen.

Begründung: Alle Bescheide und Zeugnisse der Hochschule wurden bisher mit der Anrede „Frau“ oder „Herr“ ausgestellt. Es gibt aber Menschen, die weder das eine noch das andere sind oder die sich von diesen zwei Geschlechtzuschreibungen eingeengt fühlen. Diese Menschen wurden durch die Anrede in den bisherigen Bescheiden und Zeugnissen diskriminiert.

 

Die neue Regelung gilt ab dem 01.10.2013. Alternative Formulierungsvorschläge für Zeungisse und Bescheide an der ASH finden Sie hier.

Nur die weibliche Form

Am 03.07.2012 wurde im Akademischen Senat der ASH Berlin beschlossen, für Ordnungen, Satzungen und Richtlinien an der ASH Berlin ausschließlich die weibliche Form zu verwenden.

Damit wurde ein Beschluss vom 08.11.1994 bekräftigt, in dem der Akademische Senat erstmals entschieden hatte, die Studienordnung in weiblicher Form zu verfassen. Dieser Beschluss wurde seit 1994 in Bezug auf alle Satzungen und Ordnungen angewendet.

Frauen* ausdrücklich nennen

Laut § 6 Frauenförderrichtlinien sollen Formulare, Schriftstücke, Richtlinien, Ausweise etc. der ASH Berlin so formuliert werden, dass darin ausdrücklich Frauen* genannt werden.

Empfehlungen für eine geschlechtergerechte Sprache an der ASH Berlin

Diese Empfehlungen bieten eine Orientierung für alle Mitglieder der ASH Berlin, also Studierende, Lehrende sowie Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter*. Mit weiteren Anregungen oder Fragen zu fairen Formulierungen sowie mit Bestellungen der „Hinweise und Empfehlungen“ zum Verteilen in einem Seminar können Sie sich gern an die Frauen*beauftragten der ASH wenden.

Hier können Sie sich die Hinweise und Empfehlungen herunterladen.