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Umgang bei sexueller Belästigung und Diskriminierung an der ASH Berlin

Sexuelle Belästigung und Diskriminierung werden im Hochschulalltag selten explizit zum Thema gemacht. Scheinbar kommen solche Fälle an der ASH Berlin kaum vor.

Doch gerade Hierarchien und Abhängigkeitsverhältnisse am Arbeits- und Studienplatz Hochschule begünstigen sexuelle Belästigungen. Betroffene befürchten oft berufliche oder studiumsbezogene Nachteile, wenn sie sich gegen sexuelle Belästigung zu Wehr setzen oder sie suchen die Schuld bei sich und sind sich unsicher darüber, was ihnen genau passiert ist. Sexuelle Belästigung geht meist mit Entgrenzungen, subtilen Anspielungen und anderen Verschleierungstaktiken einher, die eine Handhabe dagegen schwierig machen. Deswegen informieren die Frauen*beauftragten auf den folgenden Seiten zum Thema und zeigen Handlungs- und Beratungsmöglichkeiten auf.  

 

Was ist sexuelle Belästigung, Diskriminierung oder Gewalt?

Unter sexueller Diskriminierung, Belästigung und Gewalt fallen beispielsweise:

  • der sexuell herabwürdigende Sprachgebrauch (insbesondere Bemerkungen oder Witze über Personen, ihren Körper, ihr Verhalten oder ihr Intimleben)
  • Gesten und nonverbale Kommentare mit sexuellem Bezug (wie abschätzige Blicke oder scheinbar zufälligen Berührungen)
  • verbale, bildliche oder elektronische Präsentation pornographischer oder sexistischer Darstellungen
  • das Kopieren, Anwenden oder Nutzen von entsprechenden Computerprogrammen auf EDV-Anlagen
  • unerwünschte Berührungen oder körperliche Übergriffe
  • die unerwünschte Aufforderung oder Nötigung zu sexuellem Verhalten

Sexuelle Belästigung wird in vielfältiger Art und Weise ausgeübt etwa verbal, nonverbal oder durch tätliche Angriffe. 

Sexuelle Belästigung kann individuell sehr unterschiedlich empfunden werden. Sie muss nicht intendiert oder bewusst ausgeübt worden sein: Entscheidend ist nur, ob sie bei der Betroffenen als sexuelle Belästigung ankommt.

 

Wir helfen

Wir möchten Sie ermutigen sich gegen jede Form von sexualisierter Diskriminierung und Gewalt zur Wehr zu setzen!

Wenn Sie selbst betroffen sind oder erfahren, dass eine dritte Person betroffen ist, können Sie sich gern an uns wenden. Ihre Angaben werden vertraulich, auf Wunsch auch anonym behandelt. In akuten Fällen oder außerhalb unserer Öffnungszeiten wenden Sie sich bitte an die Polizei. Weiterhin haben Sie die Möglichkeit, eine externe Beratungsstelle aufzusuchen.

 

Ansprechpartnerin:
Debora Antmann
Tel.: 030 - 99245-322
E-Mail: frauenbeauftragte(at)ash-berlin.eu