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Forum GuLe² (Gutes Lehren x Gutes Lernen)

Sind Sie neugierig auf Lehrideen Anderer oder haben Sie selbst Lust, Ihre eigenen Lehrideen zu teilen?

Möchten Sie sich zu Herausforderungen in der Lehre austauschen und gemeinsam mit Kolleg_innen und interessierten Student_innen Lösungswege entwickeln?

Suchen Sie den studiengangsübergreifenden Austausch zu lehrbezogenen Themen?

Das Forum GuLe² bietet Raum für all diese Fragen und ist ein offenes Forum für Professor_innen, Gastdozent_innen und Lehrbeauftragte und interessierte Student_innen der ASH für den kollegialen Austausch zu hochschuldidaktischen und lehrbezogenen Themen - rund um das Thema "Gute Lehre".

Sie sind auch herzlich bei dem Forum GuLe² Willkommen, wenn Sie nur an dem einen oder anderen Termin teilnehmen können oder möchten.

Eine Anmeldung ist nicht nötig, wenn Sie aber im Vorfeld Ihr Interesse an der Veranstaltung signalisieren, ist dies für die Planung hilfreich.

Interessierte Student_innen sind herzlich Willkommen teilzunehmen und sich mit ihren Perspektiven einzubringen!

Themenvorschläge für künftige Treffen können jederzeit gerne eingereicht werden.

Kontakt: Urte Böhm | Zentrum ASH-IQ

boehm@ash-berlin.eu

Tel.: (0)30-99245-380

        

Thema im Wintersemester 2016/17

Student*innen in der Lehre - Vom Antrag bis zum eigenen Seminar

mit Adrian Roeske 

Montag, 24. Oktober, 10-11 Uhr in Raum 126

Im Anschluss gibt es bei Bedarf noch die Möglichkeit für weitergehenden informellen Austausch.

Was verbirgt sich hinter dem Ausdruck "studentisch selbst organisierte Lehre"? Vom ersten Antrag bis zum fertigen Seminar sind verschiedene Hürden zu nehmen und Aufgaben zu erledigen, bei denen sich womöglich bereits vorab etliche Frage auftun. Gerade dann, wenn das geplante Seminar das erste eigene sein wird, stellt sich vor allem die Frage, wie es auf 'der anderen Seite des Schreibtisches' aussieht und auf was geachtet werden muss. In einem gemeinsamen Austausch wollen wir uns mit euren Fragen und Gedanken beschäftigen, aber auch Anregungen für den Weg mitgeben, um das von euch geplante Projekt zu unterstützen. Den Hintergrund dafür bietet mein eigenes ASH IQ-plus-Seminar und die dazugehörigen Erfahrungen an, welches unter dem Titel "Auf dem Weg in die digitale Gesellschaft - Wie Google, Facebook und Co. die Soziale Arbeit und Kindheitspädagogik verändern" entwickelt, durchgeführt und im Sommersemester 2016 erprobt wurde. Zusammen sprechen wir über Herausforderungen und Möglichkeiten, die sich als Student*in in der Lehre zeigen (können).

 

Thema im Sommersemester 2016

Lehre in Campus Community Partnerschaften gestalten – Herausforderungen, Kontroversen, Gelingensbedingungen und mögliche Konzepte

mit Sabine Bösch, Elène Misbach, Corinna Schmude

7. Juni, 14.00 - 17.00 Uhr, Raum 115

Im Rahmen der Session in Kooperation mit P.F.o.r.t.E. möchten wir gemeinsam mit interessierten Partner_innen aus der Praxis und aus Initiativen der Frage nach Lehrformaten für Lehre im Rahmen von Campus Community Partnerschaften unter dem Stichwort Dritte Mission von Hochschule insbesondere mit Blick auf die Studiengänge der ASH, die so genannten SAGE Studiengänge – Soziale Arbeit, Gesundheit, Erziehung und Bildung - nachgehen. Hierbei können verschiedene Aspekte eine Rolle spielen, wie etwa die, welche guten Erfahrungen es bereits gibt, welche Stolpersteine sich zeigen. In der letzten Zeit wird vielfach von dem Konzept des Service Learning gesprochen im Zusammenhang mit Campus Community Partnerships in Verbindung mit Lehre. Zum einen lässt sich natürlich fragen, ob es lediglich alter Wein in neuen Schläuchen ist, der unter dem Begriff Service Learning verkauft wird. Und es stellt sich auch die Frage, ob dieses Konzept mit seinen verschiedenen Implikationen (Service, Auftragsarbeit, bürgerschaftliches Engagement in der Lehre) für die verschiedenen Lehr- und Lern-Kontexte der ASH und der Praxispartnerschaften passend ist, oder ob nicht vielmehr vor Ort andere Modelle sinnvoller erscheinen, wenn es um partnerschaftliche Praxisentwicklung unter Berücksichtigung emanzipatorischer Ansätze und Teilhabe verschiedenster Akteursgruppen gehen soll.

 

 

Themen im Wintersemester 2015/16

Dienstag, 24.11.2015, 14-15 Uhr, Raum 237

Erlebnispädagogik an der ASH – Hype, Freizeit oder Chance auf Partizipation?

mit Kerstin Kraus, Johannes Verch

Erlebnis-, Wald-, Wildnis- Abenteuerpädagogik boomen eigentlich nicht mehr, sie sind zum imaginär-antizivilisatorischen Methodikinventar von Reisen, Fortbildungen, Kitas, Therapien und Sozialer Arbeit geworden.

Körper/Leib, Bewegung, Natur, Wildnis, Nachhaltigkeit, Wagnis, Ästhetik, Krise, Partizipation und Gruppendynamik lauten die Stichworte, die offenbar innovative Lehr- und Lernformate aus sich heraus freizusetzen versprechen. Womöglich können diese Ansätze, gleichsam als Bildungsidee, mit ihrem Anliegen des ‚ganzheitlichen Einlassens’ prototypisch für den Versuch stehen, sich das Studium an der ASH nochmals etwas anders anzueignen – mit allen Sinnen, durchlebt, partizipativ, gruppenvereinbart. Das kann, muss aber keinesfalls gelingen, wie die Schilderungen unserer Erfahrungen aus verschiedenen Studiengängen aufzeigen werden.

 

Dienstag 12.01.2016, 14-15 Uhr, Raum 237

Lehre in der Unterkunft für Geflüchtete - Herausforderungen, Widersprüchlickeiten und Professionsethische Fragestellungen für Sozial-, Erziehung-/Bildungs- und Gesundheitberufe.

mit Silvia Oitner

Nach 2 Jahren Lehre in der Unterkunft für Geflüchtete in der Maxi-Wander-Straße stellt die Präsenz der ASH vor Ort nach wie vor alle Betroffenen vor Herausforderungen. Widersprüchlichkeiten und Fragen treten auf, wenn wir in einer totalitären Institution Lehre betreiben, in einer Institution, die zugleich den verordneten Lebensort für über 500 Menschen und davon 150 Kinder darstellt. Dieser Forum GuLe² Termin soll einen Raum bieten, um mit Lehrenden, Student_innen und Geflüchteten der Unterkunft zu genau diesen Dilemmata ins Gespräch zu kommen.

 

 

Themen im Sommersemester 2015

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Dienstag, 09.06.2015 | 16.30 - 17.30 Uhr | Raum 124

Interprofessionelles Lehren und Lernen - Erfahrungen aus dem Projekt "INTER-M-E-P-P - Interprofessionelles Lehren und Lernen in Medizin, Ergotherapie, Physiotherapie und Pflege".

Heidi Höppner & Ronja Behrend

"INTER-M-E-P-P - Interprofessionelles Lehren und Lernen in Medizin, Ergotherapie, Physiotherapie und Pflege" ist ein gemeinsames Projekt der Alice Salomon Hochschule, der Charité - Universitätsmedizin Berlin und der Evangelischen Hochschule Berlin. In dem Projekt werden Lerneinheiten in interprofessioneller Zusammenarbeit entwickelt, so dass Student_innen für die Berufspraxis lernen, interprofessionell kompetent zu handeln und zu kooperieren. Die Implementierung interprofessioneller Lehre in die Gesundheitsstudiengänge wird u.a vom Wissenschaftsrat (WR 2012) gefordert, um die Versorgungsqualität durch verbesserte Kooperation der Gesundheitsberufe zu optimieren. Auch für interprofessionelle Kooperationen und Lehr-/Lernkonzepte zwischen den Studienbereichen Soziale Arbeit, Erziehung und Bildung und Gesundheit stellen sich Fragen wie: Welche Strukturen und Voraussetzungen werden für eine erfolgreiche Umsetzung benötigt? Welche Fähigkeiten sollen vermittelt werden? Erkenntnisse aus dem Projekt "INTER-M-E-P-P" werden vorgestellt, um darüber hinausgehend in den Austausch zu Fragen rund um die Gestaltung interprofessionellen Lehrens und Lernens an der ASH zu gehen.

 

Dienstag, 16.06.2015 | 14.00 - 16.00 Uhr | Raum: Lernwerkstatt (118/120)

Hochschullernwerkstätten - Räume einer inklusiven Pädagogik

Hartmut Wedekind & Corinna Schmude

An Hochschulen mit pädagogischen und bildungswissenschaftlichen Studiengängen wie der Alice Salomon Hochschule steht das Thema inklusive Pädagogik primär als Disziplin und fachwissenschaftliche Herausforderung in Lehre und Forschung im Fokus. Doch mehr und mehr stellt sich die hochschuldidaktische Herausforderung, inklusive Pädagogik nicht nur zu lehren, sondern auch im Rahmen der Hochschule umzusetzen und zu leben.

Im Rahmen es Forums GuLe² wollen wir erfahren und gemeinsam diskutieren, welchen Beitrag Lernwerkstattarbeit als hochschuldidaktisches Konzept für die diversitätsbewusste und diskriminierungskritische Gestaltung von Lehr-Lern-Formaten sowie für die Qualifizierungs- und Professionalisierungsprozesse der Studierenden in pädagogischen und bildungswissenschaftlichen Studiengängen in Bezug auf die Entwicklung von Kompetenzen zur Umsetzung der Grundgedanken inklusiver Pädagogik leisten kann.

 

Themen im Wintersemester 2014/15

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Im Anschluss besteht jeweils die Möglichkeit für den informellen Austausch bei einer kleinen Stärkung.

   

Donnerstag, 29.01.2015 | 11 - 12 Uhr | Raum 231

Gemeinsam an einem Strang ziehen - (Interdisziplinäres) Team-Teaching

mit Gesine Bär, Theda Borde, Brigitte Wartmann, Anja Voss

Sich in einem Lehr-Team die Bälle zuzuwerfen (und zu fangen) kann großen Spaß machen. Dabei ist es, wenn auch kein Allheilmittel, eine wunderbare Möglichkeit, ein motivierendes, abwechslungsreiches und entspanntes Lehren und Lernen - auch in interdisziplinären und studiengangsübergreifenden Lernsettings - zu verwirklichen und nicht zuletzt Lernarrangements zu gestalten, die unterschiedlichen Bedürfnissen von Student_innen entgegen kommen können. Sicherlich ist das Team-Teaching aber auch mit Herausforderungen verbunden. Damit es gelingt, gut an einem Strang zu ziehen und nicht endet, wie so oft bei Laurel and Hardy - in „Another Fine Mess“ - kann es hilfreich sein, sich im Team für die Klärung einiger wichtiger Fragen Zeit zu nehmen: z.B. wie sich am besten Absprachen treffen und gemeinsame Entscheidungsprozesse auch während des Verlaufs einer Lehrveranstaltung gestalten lassen, die Klärung von Rollen und der Umgang mit (disziplinären) Differenzen im Lehrteam oder auch die Frage, wie sich Kontinuität bei wechselnden Lehrteams sichern lässt. Zwei interdisziplinäre Lehrteams, die Erfahrungen im studiengangsübergreifenden Pilot-Seminar „Integrierte kommunale Gesundheitsförderung“ sammeln konnten, werden Einblicke in ihre Erfahrungen, Modelle und Ideen geben und damit einen Einstieg in den gemeinsamen Austausch initiieren. 

    

Dienstag, 03.02.2015 | 14 – 16 Uhr | Raum 118/120 (Lernwerkstatt)

Hochschullernwerkstätten – Räume einer inklusiven Pädagogik

!!ACHTUNG - Verschoben auf Sommersemester 2015!!

Hartmut Wedekind, Corinna Schmude

An Hochschulen mit pädagogischen und bildungswissenschaftlichen Studiengängen wie der Alice Salomon Hochschule steht das Thema inklusive Pädagogik primär als Disziplin und fachwissenschaftliche Herausforderung in Lehre und Forschung im Fokus. Doch mehr und mehr stellt sich die hochschuldidaktische Herausforderung, inklusive Pädagogik nicht nur zu lehren, sondern auch im Rahmen der Hochschule umzusetzen und zu leben.

Im Rahmen es Forums GuLe² wollen wir erfahren und gemeinsam diskutieren, welchen Beitrag Lernwerkstattarbeit als hochschuldidaktisches Konzept für die diversitätsbewusste und diskriminierungskritische Gestaltung von Lehr-Lern-Formaten sowie für die Qualifizierungs- und Professionalisierungsprozess der Studierenden in pädagogischen und bildungswissenschaftlichen Studiengängen in Bezug auf die Entwicklung von Kompetenzen zur Umsetzung der Grundgedanken inklusiver Pädagogik leisten kann.

  

Themen im Sommersemester 2014

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Hinweis: Einzelne Treffen, wo es sich thematisch anbietet, werden in Absprache mit den Referent_innen ab dem Sommersemester auch für interessierte Student_innen geöffnet (diese Veranstaltungen sind jeweils entsprechend ausgewiesen).

Im Anschluss besteht jeweils die Möglichkeit für den informellen Austausch bei Kaffee, Tee und einer kleinen Stärkung. 

    

Dienstag, 06. Mai, 14-15 Uhr, Raum 232

Drahtseilakte - Kompetenzaufbau (auch) jenseits kontinuierlicher Anwesenheit der Student_innen 

Impuls durch Dr. Eva-Maria Beck

Student_innen nehmen in der Regel nicht kontinuierlich an allen Sitzungen von Seminaren teil. Es ist daher schwierig, Lehre im Sinne von thematisch aufeinander aufbauenden Sitzungen abzuhalten. Unter dieser Voraussetzung stellt sich die Frage, wie es praktisch gelingen kann in thematisch in sich abgegrenzten Sitzungen neben Fachkompetent auch Methoden-, Sozial- und Persönlichkeitskompetenz aufzubauen. Welche Möglichkeiten können genutzt werden, damit der Gesamtprozess für alle begleitend ersichtlich bleibt und gesichert und damit erfolgreich wird?

Die Veranstaltung ist offen für Student_innen.

Dienstag, 13. Mai, 14-15 Uhr, Raum 127

„Peer-Mentoring in der Lehre - ein Heilmittel für große Seminargruppen?“

Impuls durch Karsten Hein und Carolin Grupe

Wie vermutlich alle von uns, die in den Bachelorstudiengängen unterrichten, leiden wir in unserem Fotoseminar sehr unter den enormen Seminargrößen. Seit dem SS 2012 haben wir daher mit dem Einsatz von Mentor_innen experimentiert. Mentor_innen nennen wir erfahrene Student_innen, auf die wir die Teilnehmer_innen aufgeteilt haben, so dass sie sich zwischen unseren Blockseminaren mit ihnen in Kleingruppen treffen konnten, um Zwischenergebnisse, aber auch technische Probleme zu besprechen und generell einen zwangloseren Austausch als in der sehr großen Gruppe des Seminars zu bieten. Wir berichten über unsere Erfahrungen mit dem Modell, Möglichkeiten und Grenzen. 

Die Veranstaltung ist offen für Student_innen.

Donnerstag, 12. Juni, 11-12 Uhr, Raum 232

Gibt es eine „gerechte“ Leistungsbewertung? Die Rolle von Bewertungen im Bildungsprozess

Impuls durch Dr. Thomas Schäfer

Die Praxis der Leistungsbewertung in Bildungskontexten wird normaler Weise mit dem Anspruch auf bzw. mit der Erwartung von Gerechtigkeit ausgeübt. Aber gibt es diese und, wenn ja, wie muss sie aussehen? Das Impulsreferat möchte eine lange eingespielte Bewertungspraxis neu infrage stellen. Denn diese Praxis ist nicht nur folgenreich für das spätere Leben der Betroffenen, sondern häufig auch Ursache für ein nicht unerhebliches Maß an Leid – durch Missachtung, Versagensängste, Kränkungen oder Beschämungen. 

Die Veranstaltung ist offen für Student_innen.

Dienstag, 01. Juli, 14-15 Uhr, Raum 232

Prüfungsstrukturierte oder selbstlernorientierte Onlinelehre?

Impuls durch Prof. Dr. Barbara Schäuble

E-Lehr- und Lernszenarios in Onlinestudiengängen sind u.a. aus Motivations- und Zeitgründen stark prüfungsorientiert (vgl. u.a. die Diskussion zur Kompetenzorientierung und zum Constructive Alignment). Die Veranstaltung bietet einen Raum, die Implikationen und Konsequenzen des prüfungsstrukturierten Settings (auch im Vergleich zur Präsenzsettings) zu diskutieren und sich über Erfahrungen mit (selbstlernorientierten) Aktivitäten in der E-Didaktik auszutauschen.

Hinweis: Diese Veranstaltung ist nur für Lehrende der ASH. Die Teilnahme über das Internet wird angeboten. In diesem Fall ist eine vorherige Anmeldung bis 25.06.2014 notwendig. 

         

Themen im Wintersemester 2013/14

Dienstags, 11.00 – 13.00 Uhr in Raum 235

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WICHTIG: Der Termin mit Dr. Thomas Schäfer musste leider vom 10.12.2013 auf den 28.01.2014 verschoben werden. 

 

12.11.2013

Sinnvoller Einsatz von Konferenzsystemen, Live Chats und Editoren wie Etherpad zum kollaborativen Arbeiten – Impuls durch Peter Schmidt

Neben Moodle bietet die ASH Berlin verschiedene Möglichkeiten über das Internet zu kommunizieren. Während der Nutzen bei reinen Online-Seminaren auf der Hand liegt ist er als zusätzliches Angebot neben der Präsenzveranstaltung nicht so offensichtlich erkennbar. Bieten die Systeme dennoch einen Mehrwert und wenn ja, welchen? Welche Probleme sind damit verbunden? Verschiedene an der ASH verfügbare Systeme werden kurz vorgestellt und praktische Einsatzszenarien sowie Vor- und Nachteile diskutiert.  

Netze verleihen Fügel – Ideengenerator zur Vernetzung für die Lehre

Sich vernetzen und neue Kooperationen schmieden, ein Thema gemeinsam bearbeiten oder einfach nur Erfahrungen austauschen, sowohl zu herausfordernden als auch zu herausragend gut gelungenen Situationen bringt Inspiration, neue Ideen und kann manchmal im wahrsten Sinne des Wortes Flügel verleihen – auch in der Lehre. Bei diesem ersten Treffen im Wintersemester wollen wir uns mit Lust und Laune daran machen, Ideen zu entwickeln, wie es uns gelingen kann, über das Forum GuLe² sowie bereits bestehende informelle Zusammenschlüsse hinaus die Zusammenarbeit und den Austausch in der Lehre zu stärken.

 

14.01.2014

Vom Sinn und Un-Sinn der Kompetenzorientierung - ein dialogisches Streitgespräch zwischen Prof. Dr. Christian Widdascheck und Prof. Dr. Iris Nentwig-Gesemann

In diesem Gespräch beschäftigen wir uns mit der Frage, was es in sozialen und pädagogischen Kontexten überhaupt heißt 'kompetent' zu handeln, ob und wie Kompetenz im Sinne einer professionellen Haltung im Studium 'gelernt' werden kann und was das für uns als Lehrende bedeutet. Mit diesem Streitgespräch wollen wir den Diskurs öffnen zu der Frage der Kompetenzorientierung an der ASH.

 

28.01.2014

Reflexionen zur Leistungsbewertung im Bildungsprozess - Überlegungen zu einer Veränderung unserer Lern- und Bewertungskultur - Impuls durch Dr. Thomas Schäfer

Ausgangspunkt ist die These, dass es in unserer vermeintlich hoch reflektierten Welt Praktiken gibt, die alles andere als gut durchdacht erscheinen - so auch im Bildungsbereich und insbesondere in der Frage der "Leistungsbewertung". Im Bereich von Pädagogik und Didaktik gibt es inzwischen zwar vielfältige raffinierte und hoch differenzierte Ansätze zu einer Praxis der Leistungsbewertung (z.B. Stichwort "Kompetenzraster"),  weniger wird hier aber unsere kulturelle Praxis der Leistungsbewertung einer radikalen, kritisch-philosophischen Reflexion unterzogen. Dies will das Impulsreferat anbieten und damit dazu anregen, unsere Bewertungs-Praxis - auch an der ASH - zur Diskussion zu stellen.

 

11.02.2014

Drahtseilakte - Kompetenzaufbau (auch) jenseits kontinuierlicher Anwesenheit der Student_innen – Impuls durch Dr. Eva-Maria Beck

Student_innen nehmen in der Regel nicht kontinuierlich an allen Sitzungen von Seminaren teil. Es ist daher schwierig, Lehre im Sinne von thematisch aufeinander aufbauenden Sitzungen abzuhalten. Unter dieser Voraussetzung stellt sich die Frage, wie es praktisch gelingen kann in thematisch in sich abgegrenzten Sitzungen neben Fachkompetent auch Methoden-, Sozial- und Persönlichkeitskompetenz aufzubauen. Welche Möglichkeiten können genutzt werden, damit der Gesamtprozess für alle begleitend ersichtlich bleibt und gesichert und damit erfolgreich wird?

 

     

Themen im Sommersemester 2013:

Das Forum fand im Sommersemester 2013 einmal monatlich jeweils dienstags in der Zeit von 17-19 Uhr in Raum 237 im ASH Gebäude an den folgenden Terminen statt:

30. April | 28. Mai | 18. Juni | 16. Juli

  

30.04.2013 

Offenes Treffen für ersten Austausch sowie für Themenvorschläge für folgende Sitzungen

 

28.05.2013 

Akademisches Lernen entfalten - Möglichkeiten multimodaler Studiengestaltung (Schwerpunktthema)

Umgang mit Gewaltvorfällen in Praktika (ergänzendes Thema für einen ersten kurzen Austausch)

 

Bei unserem Treffen des Forum GuLe² am Dienstag, den 28.5.2013 wollen wir uns unter dem Stichwort Akademisches Lernen entfalten - Möglichkeiten multimodaler Studiengestaltung mit Möglichkeiten der "Verlebendigung" akademischer Studien- und Lernformen beschäftigen.

Fragen in diesem Zusammenhang sind z.B.:

Wie kann die Vielfalt der Lebensbezüge in akademischen Lehrveranstaltungen zum Sozialen präsent und vorstellbar gemacht werden?

Wie kann akademische Lehre mit sozialen Formen verantwortlicher Selbstsozialisation der Studierenden und mit kritischer Aktion und Reflektion verknüpft werden?

Wie können die Möglichkeiten medialer Informationsgewinnung für akademisches Lernen fruchtbar gemacht werden?

Wie kann professionelles Selbstbewusstsein bei Studierenden gefördert werden?

 Eberhard Göpel vom Kooperationsverbund "Hochschulen für Gesundheit" wird dazu einleitend  einige Überlegungen und Erfahrungen zur Entwicklung "multimodaler" Studienformen vorstellen.

Anschließend wollen wir mit den Erfahrungen an der ASH gemeinsame Überlegungen anstellen, auf welchen Wegen wir an unserer Hochschule akademisches Lernen "multimodal" anreichern können.

 

Ergänzend möchten wir bei diesem Treffen einen ersten kurzen Austausch zum Thema Umgang mit Gewaltvorfällen in Praktika anstoßen.

Hintergrund sind Berichte von mehreren Hochschullehrenden über von Studierenden beobachtete Gewaltvorfälle während ihrer Praktika  - Vorfälle in denen Professionelle Gewalt ausgeübt haben. In diesem Zusammenhang wurde die Frage gestellt, wie die ASH anlässlich solcher Berichte reagiert (Gespräche mit Studierenden, Kontaktaufnahme zu der entsprechenden Einrichtung oder nicht und wenn ja zu wem mit welchem Ziel, etc.).

Stephan Voß von der Arbeitsstelle Prävention an der ASH wird kurz in das Thema einführen, so dass wir dann erste Überlegungen anstellen können, wie künftig an der ASH mit dem Thema umgegangen werden könnte.

 

18.06.2013

Die Not mit den Noten – Austausch rund um Herausforderungen und Wege bei der Notenvergabe.

 

Bei unserem Treffen im Forum GuLe² am Dienstag, den 18.06.2013 wollen wir uns mit verschiedenen Fragen, die sich rund um die Not mit der Notenvergabe aufwerfen, beschäftigen.

Die Benotung von Prüfungsleistungen ist ein Thema, welches immer wieder Herausforderungen birgt. Mögliche Fragen, die sich bei diesem Thema stellen und zu denen wir miteinander in Austausch treten wollen:

Wie schaffen wir höchstmögliche Transparenz bei der Notenvergabe?

Welche Kriterien wollen wir bei der Notenvergabe zugrunde legen?

Wie gelingt es uns, Noten leistungsgerecht zu vergeben?

Wie lässt sich die Arbeit mit der Notenvergabe vereinfachen?

Im Austausch mit Kolleg_innen möchten wir gemeinsam darüber sprechen, wie aus der Not eine Tugend gemacht werden kann und wie nicht zuletzt unter Berücksichtigung des Aspekts der Arbeitsvereinfachung eine transparente und leistungsgerechte Notenvergabe gelingen kann.

Sie sind herzlich dazu eingeladen, hierfür Ihre eigenen Kriterien bzw. Bewertungssysteme mitzubringen und in das Forum einzubringen.

 

16.07.2013

Studiengangsübergreifendes Lehren und Lernen - mit einem Werkstattbericht aus dem studiengangsübergreifenden Pilotseminar "Integrierte kommunale Gesundheitsförderung"

 

Bei unserem Treffen im Forum GuLe² am Dienstag, den 16.07.2013  wollen wir uns zum studiengangsübergreifenden Lehren und Lernen austauschen.

Bei der Planung und Umsetzung von studiengangsübergreifenden Lehr- und Lernformaten stellen sich verschiedene Fragen, wie beispielsweise:

Wie lassen sich verschiedene studentische Professionsperspektiven integrieren?

Wie gelingt eine passgenaue Einbettung in die Module der vorhandenen Studiengänge?

Welche didaktischen Modelle eignen sich für studiengangsübergreifendes Lehren und Lernen?

Welche aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen bieten geeignete Themen für die Gestaltung studiengangsübergreifender Lehr- und Lernformate?

Oliver Fehren von der Arbeitsgruppe „Integrierte kommunale Gesundheitsförderung“ wird zur Einleitung über die Erfahrungen mit dem ersten studiengangsübergreifenden Pilotseminar, welches seit dem Wintersemester 2012/13 an der ASH im Team-Teaching angeboten wird, berichten.

Im Anschluss daran wollen wir aufbauend auf den bisherigen Erfahrungen an der ASH Überlegungen dazu entwickeln, wie wir an unserer Hochschule studiengangsübergreifendes Lehren und Lernen gestalten können. 

Austausch unter Lehrenden: Forum GuLe² geht an den Start!

Am Dienstag, den 29. Januar 2013 (16:00 – 18:00 Uhr) findet die Auftaktveranstaltung des neuen Austauschforums zum Thema Gute Lehre an der ASH, „Forum GuLe²“ [Gutes Lehren x Gutes Lernen] statt. Eingeladen sind Hochschullehrende, Gastdozierende und Lehrbeauftragte der ASH.

Mit diesem zukünftig regelmäßig stattfindenden Forum sollen ein Rahmen und die Möglichkeit für kollegialen, studiengangsübergreifenden Austausch, Vernetzung und Kommunikation unter Lehrenden zu verschiedenen Aspekten rund um die Lehre geschaffen werden. Das übergreifende Thema der Auftaktveranstaltung zum Einstieg in das Forum lautet „Gutes und Schlechtes in der Lehre – die 2 Seiten der Medaille?“. Begleitet und moderiert wird das Forum durch Urte Böhm, Zentrum ASH-IQ. Weitere Termine und mögliche Schwerpunktthemen für zukünftige Treffen werden prozessorientiert mit den Teilnehmer_innen identifiziert und vereinbart.

Wann und Wo?

Dienstag, 29. Januar 2013, 16.00 - 18.00 Uhr

Raum 233 in der ASH Berlin