Die ASH Berlin und Ihre Alumni
Mehrere Hundert Absolvent/-innen verlassen die Alice Salomon Hochschule Berlin jährlich. Dabei finden sie sich schon bald in den unterschiedlichsten Arbeitsfeldern der Erziehung und Bildung, des Gesundheitswesens und der Sozialen Arbeit wieder. An dieser Stelle geben einige Alumni Einblick in ihr Studium an der ASH Berlin und in ihren neuen Lebensabschnitt.
Sich umzuentscheiden gehört zum Selbstfindungsprozess

Bachelor-Absolventin Annette Flemig arbeitet als Erzieherin in einer Schule
Frau Flemig, wie war Ihr Studienverlauf an der ASH Berlin?
Bereits vor Studienbeginn des Bachelors „Erziehung und Bildung im Kindesalter“ (EBK) war ich fest davon überzeugt, meine Abschlussarbeit zum Thema Deutsche Gebärdensprache zu verfassen. Im Laufe der Zeit interessierte ich mich jedoch zunehmend für die Themen Kommunikation und Förderung des sprachlichen Ausdrucks. Im Studium bin ich zum Poetry Slam gekommen und konnte im Rahmen meiner Abschlussarbeit die sprachfördernde Wirkung eines entsprechenden Schulprojektes mit Grundschulkindern untersuchen.
Wer an sich glaubt, kann auch gewinnen!

Diplom-Absolventin Sarah Kokigei arbeitet als Integrationsberaterin
Ein Alumni-Porträt von Barbara Halstenberg.
Sarah Kokigei versucht, ihren Klienten Mut zu machen, nach dem Motto: „Frau Kokigei hat es geschafft, dann kann ich es auch schaffen.“ Die ehemalige Studentin der ASH sitzt aufgrund einer Spastik im Rollstuhl und arbeitet im Integrationsfachdienst (IFD) Berlin Südwest, einem Vermittlungsangebot für Menschen mit schweren Behinderungen. Bis sie an diesem Punkt ihrer Karriere angekommen ist, hat sie einige andere Stationen hinter sich gelassen.
Angst nehmen und Zuversicht geben

Bachelor-Absolventin Katja Bielig arbeitet als Sozialarbeiterin bei der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft
Ein Alumni-Porträt von Barbara Halstenberg.
Menschen, die mit der Diagnose einer chronischen Erkrankung konfrontiert werden, fallen oft erst einmal in ein Loch und sind sich bezüglich ihrer Zukunft und ihrer Entscheidungen sehr unsicher. Katja Bielig hat mittlerweile gelernt, mit den extremen Emotionen der Betroffenen, die sie in der Beratungsstelle der
Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) aufsuchen, umzugehen.