PflegeLanG

Häusliche Pflege in langlebiger Gesellschaft 

Projektlaufzeit: 01.07.2011 bis 30.07.2013

Projektleitung: Prof. Dr. Vjenka Garms-Homolová (ASH Berlin), Prof. Dr. Gernold Frank (HTW Berlin)

Projektmitarbeiter_innen: Jacqueline Schoen, Jana Gampe, Philipp Peusch

Praxispartner_innen:
Pflegedienste:

Multiplikatoren:

Hintergrund: 
Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und der sich verändernden gesellschaftlichen Familienstrukturen ist das Thema Pflege aktueller denn je. Auch Berlin ist von dem Wandel betroffen. So wird es trotz eines leichten Bevölkerungsanstiegs immer weniger junge und mehr ältere Menschen geben. Im Jahr 2009 wurden 26.263 Personen von mehr als 430 ambulanten Pflegediensten in Berlin versorgt. Der marginale Anstieg der Mitarbeiteranzahl in den Berliner Pflegeeinrichtungen reicht nicht aus, um den angestiegenen Bedarf zu decken. Bereits heute bleiben viele Ausbildungs- und Arbeitsplätze unbesetzt und es steigen viele Pflegekräfte aus diesem Beruf aus.
Dieser Problematik nimmt sich das Forschungsprojekt PflegeLanG an. Es ist ein Verbundprojekt der Alice Salomon Hochschule Berlin und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.

Ziele und Zielgruppen: 
Das Forschungsprojekt PflegeLanG möchte für ambulante Pflegedienste Wege zur Lösung des Personalproblems finden. So werden zukunftsorientierte Maßnahmen zur Gewinnung, Einarbeitung, Bindung und Qualifizierung von Mitarbeitern sowie zur Optimierung bestehender Arbeitsabläufe für die häuslichen Pflegeeinrichtungen entwickelt und erprobt. Dabei werden die Prinzipien des Diversity-Managements (Vielfalt-Managements) berücksichtigt und die Konzepte auf bisher wenig erforschte Bevölkerungsgruppen im häuslichen Pflegebereich, wie Migranten, ältere Arbeitnehmer und Personen, die eine zweite oder gar dritte Berufskarriere anstreben, ausgerichtet. 
Übergeordnetes Ziel ist es, einen nachhaltigen Veränderungsprozess anzustoßen, sodass die unverzichtbare Pflegearbeit in der Gesellschaft mehr Anerkennung erfährt und der Beruf Pflege im ambulanten Bereich an Attraktivität und Wertschätzung gewinnt. Auch gilt es die Kompetenzen der Generation 50+ zu nutzen und sie stärker in das Erwerbsleben einzubinden.
Mittels eines ambulanten Netzwerkes für Berlin und der Gestaltung eines entsprechenden Internetsauftritts soll die Basis für eine nachhaltige Kooperation zwischen den Akteuren aus dem ambulanten Bereich geschaffen werden.

Dokumente:

Methodisches Vorgehen

 

Mittelgeber_in: Institut für angewandte Forschung (IFAF Berlin)

Tagungen und Konferenzen:

  • Kongress „Armut und Gesundheit“ (09.-10.03.2012, TU Berlin)
  • Lange Nacht der Wissenschaften (02.06.2012, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Campus Wilhelminenhof, Gebäude C)
  • 3. Pflegeforum Bad Kissingen 2012 „Pflegerecht - Pflegepraxis – Pflegeprojekte“: 10. und 11.10.2012, Workshop zum Thema: „Wie werden ambulante Pflegedienste fit für die Zukunft?“

Prof. Dr. Vjenka Garms-Homolovà

Professorin i.R. für Pflege- und Gesundheitsmanagement

T +49 30 99245413