QPM-Pflege

Integriertes Qualitäts- und Personalmanagement in Pflegeeinrichtungen – demografietauglich, arbeitsfähig und nachhaltig

Projektlaufzeit: 01.10.2012 bis 31.12.2014

Projektleitung: Prof. Dr. Uwe Bettig (ASH Berlin)

Teilprojektleitung: Prof. Dr. Sabine Nitsche (HTW Berlin)

Projektmitarbeiter: Veit Hannemann (HTW Berlin), Rüdiger Hoßfeld (ASH Berlin)

Kooperationspartner: 

Kurzbeschreibung

Ziele:
Ziel des QPM-Pflege Projektes ist es Erfolgs- und Risikofaktoren für ein präventives Qualitäts- und Personalmanagement zu identifizieren. Es soll erprobt werden, wie die vom Gesetzgeber vorgegebenen Qualitätskriterien unternehmensspezifisch erweitert werden können. Zugleich sollen Faktoren wie z.B. die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter integriert werden, um zur „präventiven Qualitätssicherung“ und damit zur nachhaltigen Steuerung des Pflegeunternehmens beizutragen.

Arbeitsschritte:

  • Online-Befragung aller Berliner Pflegeunternehmen zu Erfolgs- und Risikofaktoren eines präventiven QM u. PM
  • Ist-Analyse in den kooperierenden Pflegeunternehmen
  • Festlegen von Bewertungskriterien und Standards
  • Durchführung eines standardisierten Benchmarkingprozesses
  • Implementierung neuer Steuerungssysteme in den Partnerunternehmen 
  • Bewertung der Erfahrungen in den Partnerunternehmen (Evaluation)
  • Entwicklung eines Benchmarkkatalogs und daraus folgende Handlungsempfehlungen für die Praxis

Erwartete Ergebnisse:
Gemeinsam mit der KTQ GmbH werden konkrete Handlungsempfehlungen für ein integriertes Qualitäts- und Personalmanagement erstellt.

Mittelgeber: Institut für angewandte Forschung (IFAF Berlin)

Tagungen: 18. Kongress Armut und Gesundheit am 06. und 07. März 2013

Projektergebisse/Downloads:

Bettig, U.; Nitsche, S., Hannemann, V.; Hoßfeld, R. (2014): Leitfaden zum Integrierten Qualitäts- & Personalmanagement (QPM). Handlungsempfehlungen zur Ausgestaltung eines nachhaltigen und demographietauglichen Managements in Pflegeunternehmen.

Hoßfeld, R.; Hannemann, V. (2014): Personalmanagement in Berliner Pflegeunternehmen - Ergebnisbericht einer Online-Befragung.

Weitere Publikationen:

Bettig, U. (2012): Integriertes Qualitäts- und Personalmanagement in Pflegeeinrichtungen - demografietauglich, arbeitsfähig und nachhaltig (QPM-Pflege). In: Public Health Forum, Volume 20, Issue 4, Dezember 2012, S. 32.

Bettig, U.; Hoßfeld, R. (2014): Qualität ohne Personal geht nicht: Für die Verknüpfung gibt es Instrumente zur nachhaltigen Steuerung. In: KU Gesundheitsmanagement, Heft 6/2014, 83. Jahrgang, Mediengruppe Oberfranken, Kulmbach, S. 30 - 34.

Nitsche, S.; Hannemann, V. (2014): Die Pflegekraft als Kunde. Wie gute Führung Pflegekräfte an ihren Arbeitgeber bindet. In: Pflegezeitschrift, Heft 12, Jg. 67, Verlag Kohlhammer, Stuttgart, S. 712 - 715.

Bettig, U.; Nitsche, S.; Hannemann, V.; Hoßfeld, R. (2015): Zukunftsorientierte Steuerung von Pflegeunternehmen durch integriertes Qualitäts- und Personalmanagement. In: Bettig, U.; Frommelt, M.; Roes, M.; Schmidt, R.; Thiele, G. (Hrsg.): Personalentwicklung in der Pflege: Analysen - Herausforderungen - Lösungsansätze. Jahrbuch Pflegemanagement, medhochzwei-Verlag. Heidelberg. S. 75 - 120.

Nitsche, S.; Hannemann, V. (2015): Mehr Qualität in HR. Ansatz: Gerade kleine Pflegeunternehmen brauchen strategische Personalkonzepte. Dafür bietet sich an, das etablierte Qualitätsmanagement auf HR zu übertragen. In: personalmagazin 08/15, S. 61 - 63.

Serie in der Zeitschrift CAREkonkret: "Integriertes Qualitäts- und Personalmanagement in der Pflege": Nitsche, S. (2015): Die Pflegekraft als Kunden sehen. In: CAREkonkret Ausgabe 43, 23.10.2015 (Teil 1).

Hannemann, V. (2015): Kontakt halten durch einen systematischen Dialog. In: CAREkonkret, Ausgabe 44, 30.10.2015 (Teil 2).

Hoßfeld, Rüdiger (2015): Steuerung: Indikatoren und Kennzahlen nutzen. In: CAREkonkret, Ausgabe 45, 6.11.2015 (Teil 3).

Kontakt:

Veit Hannemann 
Mail: veit.hannemann@ avoid-unrequested-mailshtw-berlin.de  

Rüdiger Hoßfeld 
Mail: hossfeld@ avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu  

Schlagworte: Pflege, Qualitätsmanagement, Personalmanagement, Benchmark, Arbeitsfähigkeit