Infos zur Alice-Salomon-Hochschule

Zeichnung: Handblatt "Leichte Sprache"
Zeichnung: Person hält Buch in der Hand und streckt einen Daumen nach oben

Hier finden Sie Infos zur Alice-Salomon-Hochschule.

Man kann auch kurz sagen: A S H.

Die Infos sind in Leichter Sprache. 

Leichte Sprache ist wichtig für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.

Aber auch für andere Menschen. 

Zum Beispiel:

  • für Menschen, die nicht gut schreiben und lesen können
  • für Menschen, die nur wenig Deutsch können

Sie brauchen Leichte Sprache, damit sie alles gut verstehen.

1. Wer war Alice Salomon?

Unsere Hoch-Schule hat den Namen: Alice Salomon.  

Alice Salomon wurde vor vielen Jahren in Berlin geboren.

Sie kämpfte für die Rechte von Frauen und Mädchen. 

Vor etwa 100 Jahren gründete und leitete Alice Salomon die Soziale Frauen-Schule Berlin. 

Diese Schule bereitete junge Mädchen auf die Sozial-Arbeit vor.

Sozial-Arbeit heißt: Menschen helfen, die Hilfe brauchen.

Aus dieser Schule ist die heutige Hoch-Schule für Sozial-Arbeit und Sozial-Pädagogik entstanden. 

Sozial-Pädagogik hat mit Erziehung und Bildung zu tun.

Darum trägt die Hoch-Schule den Namen: Alice Salomon.

Zum Seitenanfang

2. Was ist eine Hoch-Schule?

Viele Menschen wollen einen Beruf erlernen, für den man ein Studium machen muss. 

Zum Beispiel Lehrer. Oder Arzt. 

Das Studium macht man an einer Hoch-Schule.

Ein Studium an einer Hoch-Schule machen heißt: studieren.

Studierende sind Menschen, die an einer Hoch-Schule ein Studium machen.

Für das Studium an einer Hoch-Schule braucht man die Hoch-Schul-Reife.

Zum Beispiel das Abitur oder ein Fach-Abitur.

Das Abitur ist in Deutschland der höchste Bildungs-Abschluss.

Wenn man kein Abitur hat,muss man beruflich qualifiziert für ein Studium sein.

Das heißt: Man muss eine Berufs-Ausbildung abgeschlossen haben, die mindestens 2 Jahre ging.

Und: Man muss mindestens 3 Jahre in dem Beruf gearbeitet haben, den man gelernt hat.

Dann kann man ein Studium machen, das mit dem Beruf etwas zu tun hat.

Zeichnung: Lehrerin an einer Tafel
Zeichnung: Ärztin

Zum Seitenanfang

3. Welche Abschlüsse kann man an einer Hoch-Schule machen?

Zeichnung: Drei Fachleute mit jeweils einem Zeugnis in der Hand

Studierende an einer Hoch-Schule beenden ihr Studium mit einem Abschluss.

Das kann ein Abschluss sein mit dem Namen: Bachelor (sprich: bä-tsche-ler). 

Ein Studium bis zum Bachelor dauert etwa 3 Jahre.

Das kann auch ein Abschluss sein mit dem Namen: Master (sprich: mahs-ter).

Ein Studium bis zum Master dauert 1 bis 2 Jahre.

Man kann erst ein Master-Studium machen, wenn man schon einen Bachelor-Abschluss hat.

Zum Seitenanfang

4. Welche Studien-Gänge kann man an der ASH studieren?

Studierende wählen für ihr Studium einen Studien-Gang. 

Das heißt: Sie besuchen Vorlesungen und Seminare zu einem bestimmten Thema.

Zum Beispiel zum Thema: Soziale Arbeit.

An der ASH gibt es Studien-Gänge: 

  • mit Bachelor-Abschluss
  • mit Master-Abschluss
Zeichnung: Sitzung mit 7 Personen
Zeichnung: Mann am Rednerpult

An der ASH kann man diese Studien-Gänge mit Bachelor-Abschluss studieren:

Soziale Arbeit

Zeichnung: Zwei Frauen, eine davon tröstet die andere

Sozial-Arbeiter helfen Menschen, die Probleme haben. 

Man kann viele verschiedene Probleme haben.

Zum Beispiel: 

  • wenn man krank ist
  • wenn man sehr arm ist
  • wenn es Streit in der Familie gibt
  • wenn Menschen vor Gewalt fliehen müssen

Sozial-Arbeiter bieten den Menschen an,bei den Problemen zu helfen. 

In unserer Gesellschaft werden manchmal Menschen schlechter behandelt als andere Menschen.

Sie haben dann nicht die die gleichen Rechte.

Oder sie werden aus der Gesellschaft aus-geschlossen.

Das ist ungerecht.

Dann will Soziale Arbeit etwas dafür tun, dass die Gesellschaft gerecht ist.

Alle Menschen sollen die gleichen Rechte haben. 

Wie das gehen kann, lernen die Studierenden im Studium.

Sie lernen im Studium viele wichtige Dinge. 

Zum Studium gehören auch zwei Praktika. 

Die Studierenden arbeiten dabei in einer sozialen Einrichtung.

Zum Beispiel:

  • in einer Beratungs-Stelle
  • in einem Obdachlosen-Heim 

So können sie praktische Dinge lernen und Erfahrungen sammeln.

Erziehung und Bildung im Kindes-Alter

Hier lernen die Studierenden, fach-kundig mit Kindern zu arbeiten. 

Fach-kundig heißt: Sie kennen sich mit der Arbeit gut aus.

Sie lernen viel darüber, wie sich Menschen im Kindes-Alter entwickeln.

Die Studierenden spielen und basteln auch viel in im Studium.

So können sie die Freude am Spielen und Basteln später an die Kinder weiter-geben.

Zeichnung: Frau spielt mit Kind
Zeichnung: Drei Kinder am Tisch, darunter ein Mädchen im Rollstuhl. Eine Erzieherin schenkt Wasser nach.

Gesundheits-Management (sprich: mä-nidsch-ment) und Pflege-Management (sprich: mä-nidsch-ment)

Zeichnung: Chefin hinter einem großen Schreibtisch
Zeichnung: vor einem Krankenhaus, Notarztwagen mit Patient und weitere Besucher
Zeichnung: Wohnheim-Anlage
 

Management (sprich: mä-nidsch-ment) ist ein englisches Wort.

Es bedeutet: ein Unternehmen leiten.

In diesem Studien-Gang lernen die Studierenden, ein Kranken-Haus zu leiten.

Oder ein Alten-Heim.

Dafür müssen die Studierenden viel lernen:

  • wie man die Arbeit in einem Kranken-Haus oder Alten-Heim gut organisiert
  • wie man gut mit Menschen umgeht
  • wie man gut mit Geld umgeht

Im Studium denken die Studierenden darüber nach: Was kann man in Kranken-Häusern oder Alten-Heimen besser machen?

Physio-Therapie und Ergo-Therapie

Physio-Therapie heißt:

Kranke Menschen mit Massagen, Wärme oder Wasser behandeln.

Die Fach-Leute machen auch bestimmte Übungen mit den Kranken.

Den Kranken soll es mit diesen Übungen wieder besser gehen.

Der Körper der Kranken soll wieder beweglich und gesund werden.

Ergo-Therapie heißt:

Fach-Leute helfen kranken Menschen dabei:

  • sich selbst zu versorgen, zum Beispiel: zu essen, sich an-zu-ziehen 
  • die Frei-Zeit zu gestalten, zum Beispiel spielen, Freunde treffen
  • den Alltag zu schaffen, zum Beispiel Wohnung putzen, Briefe schreiben

Die Fach-Leute in der Ergo-Therapie nutzen verschiedene Hilfs-Mittel. 

Sie machen auch verschiedene Übungen mit den kranken Menschen.

Die Fach-Leute fragen die kranken Menschen genau, wobei sie Probleme haben. 

Sie finden zusammen mit den kranken Menschen Lösungen. 

Zeichnung: Eine Frau hilft einem Mann beim Basteln
Zeichnung: Ein Mann sitzt auf einem Ball, die Therapeutin kniet daneben und hält ihn.

Zum Seitenanfang

5. Was ist uns an der ASH besonders wichtig?

Zeichnung: Europakarte
Zeichnung: Weltkugel
Zeichnung: Umriss von Deutschland, darin Menschen aller Hautfarbe und Altersgruppen
 

Die ASH ist eine inter-nationale Hoch-Schule.

Das heißt:Sie arbeitet welt-weit mit Hoch-Schulen zusammen. 

Zum Beispiel mit Hoch-Schulen in Frankreich.

Oder mit Hoch-Schulen in Schweden.

Studierende von der ASH können dort für eine bestimmte Zeit studieren und arbeiten.

Studierende aus anderen Ländern können für eine bestimmte Zeit an der ASH studieren und arbeiten.

An der ASH studieren und arbeiten Menschen aus der ganzen Welt.

Alle diese Menschen sind verschieden.

Es gibt zum Beispiel:

  • Frauen, Männer und inter-sexuelle Menschen
  • Menschen, die einen anderen Glauben haben
  • Menschen, die verschieden über Liebe und Sex denken
  • Menschen mit und ohne Behinderung

Aber alle haben die gleichen Rechte.

Alle sollen gleich behandelt werden. Das ist uns wichtig.

Zum Seitenanfang

An der ASH gibt es ein Gremium (sprich: gre-mi-um) für Barriere-Freiheit.

Zeichnung: Drei Menschen reden miteinander an einem Tisch
Zeichnung: Rampe, auf der ein Rollstuhlfahrer hinauffährt

Ein Gremium ist eine Arbeits-Gruppe. 

Verschiedene Menschen arbeiten zusammen an einer bestimmten Aufgabe.

Sie machen das, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

Zum Beispiel: Menschen mit Behinderungen sollen gut an der ASH studieren können.

Dafür ist Barriere-Freiheit wichtig. 

Barriere-Freiheit heißt:

  • frei von Hindernissen
  • nichts ist Menschen mit Behinderung im Weg
  • Menschen mit Behinderung brauchen keine fremde Hilfe

Zum Beispiel: Es gibt eine Rampe für Rollstuhl-Fahrer.

Die ASH ist eine familien-freundliche Hoch-Schule.

Zeichnung: Menschen verschiedenen Alters

Das heißt: Studierende mit Familie sollen sich an der ASH wohl-fühlen.

Zum Beispiel: Die Mitarbeiter von der Kinder-Betreuung kümmern sich um die Kinder von Studierenden oder Mitarbeitern von der ASH.

An der ASH ist uns kulturelles Leben wichtig.

Zeichnung: Chor

Zum Beispiel: An der ASH können Studierende in einem Chor singen. 


Es gibt auch:

  • eine Theater-Werkstatt
  • eine Foto-Werkstatt 
  • eine Kunst-Werkstatt

An der ASH wollen wir Studierenden und Mitarbeitern helfen, etwas für ihre Gesundheit zu tun.

Zeichnung: Fünf Menschen machen Gymnastik, darunter ein Rollstuhlfahrer

Darum gibt es an der ASH verschiedene Angebote.

Zum Beispiel: Sport-Kurse. 

6. Welche Angebote gibt es noch an der ASH?

An der ASH gibt es verschiedene Angebote.

Diese Angebote sind auch für Menschen, die nicht an der ASH studieren:

  • Man kann sich in der Bibliothek Bücher ausleihen.
  • Man kann in der Mensa essen.
    Eine Mensa ist ein Restaurant an einer Hoch-Schule.
    Studierende können dort preiswert und gut essen.
  • Man kann einmal im Monat bei einem Spazier-Gang mit-machen.
    Dabei kann man schöne und interessante Orte in Hellersdorf anschauen.
Zeichnung: Frau liest in einem Buch
Zeichnung: Zwei Menschen warten an der Essensausgabe
Drei Menschen gehen Spazieren
 

Zum Seitenanfang

7. Wie kann ich Kontakt aufnehmen mit der ASH?

Zeichnung:  Mensch, darüber ein großes Fragezeichen
Zeichnung: Desktop-Computer, auf dem Bildschirm ist ein Brief angedeutet

Haben Sie Fragen zum Studieren an der ASH? 

Dann können Sie eine E-Mail schreibenan die Studien-Beratung von der ASH.

Die E-Mail-Adresse ist: studienberatung@ avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu

Haben Sie Fragen zur Barriere-Freiheit an der ASH? 

Dann können Sie eine E-Mail schreiben an die Beauftragte für Barriere-Freiheit von der ASH.

Die E-Mail-Adresse ist: barrierefrei@ avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu

Wollen Sie noch mehr Infos zur ASH haben? 

Dann können sie eine E-Mail schreiben an die Presse-Stelle von der ASH.

Die E-Mail-Adresse ist: presse@ avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu

Zum Seitenanfang

Impressum

Bilder: © S. Albers, Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V.

Text in Leichter Sprache: isitext

Prüfer: Jacqueline Westphal, Peter Schneider von Integral e.V., Anerkannte Werkstatt für Menschen mit Behinderungen