Achtsamkeit an Hochschulen

Einführungstext Achtsamkeit an Hochschulen, was ist das? Was bedeutet Achtsamkeit an Hochschulen, wie genau kann das umgesetzt werden, Modelprojekte?  Wie ist das Netzwerk entstanden, seit wann gibt es das Netzwer, welche Einrichtungen gehören dazu, welche Personen. Und so weiter und so weiter. Einführungstext Achtsamkeit an Hochschulen, was ist das? Was bedeutet Achtsamkeit an Hochschulen, wie genau kann das umgesetzt werden, Modelprojekte?  Wie ist das Netzwerk entstanden, seit wann gibt es das Netzwer, welche Einrichtungen gehören dazu, welche Personen. Und so weiter und so weiter. Einführungstext Achtsamkeit an Hochschulen, was ist das? Was bedeutet Achtsamkeit an Hochschulen, wie genau kann das umgesetzt werden, Modelprojekte?  Wie ist das Netzwerk entstanden, seit wann gibt es das Netzwer, welche Einrichtungen gehören dazu, welche Personen. Und so weiter und so weiter. Einführungstext Achtsamkeit an Hochschulen, was ist das? Was bedeutet Achtsamkeit an Hochschulen, wie genau kann das umgesetzt werden, Modelprojekte?  Wie ist das Netzwerk entstanden, seit wann gibt es das Netzwer, welche Einrichtungen gehören dazu, welche Personen. Und so weiter und so weiter. Einführungstext Achtsamkeit an Hochschulen, was ist das? Was bedeutet Achtsamkeit an Hochschulen, wie genau kann das umgesetzt werden, Modelprojekte?  Wie ist das Netzwerk entstanden, seit wann gibt es das Netzwer, welche Einrichtungen gehören dazu, welche Personen. Und so weiter und so weiter.

Abstracts zu einzelnen Beiträgen 2020

Nils Althner von der Universität Duisburg Essen:

Potentiale und Didaktik der achtsam verkörperten und wertschätzenden Gesprächsführung in Bildungskontexten

Neues Bewusstsein wächst im Lichte unserer Aufmerksamkeit an den Rändern unserer Wahrnehmung. Hier finden wir buchstäblich unsere „growing edges". Auf Achtsamkeit und Mitgefühl basierende Bildungsprogramme bieten ideale Voraussetzungen für solche „inneren" Wachstumsbewegungen, wenn wir den Boden dafür bereiten. Wichtig dafür ist eine sichere Gruppenatmosphäre, die von Vertrauen, Offenheit, Interesse und Wertschätzung geprägt ist. Dann kann erlebt werden, dass die oft gewohnte kommunikative Haltung, die auf Verteidigung und/oder auf das Erreichen persönlicher Vorteile gegenüber den anderen ausgerichtet ist, nicht mehr erforderlich ist. Das wird oft als sehr entlastend erlebt, wie wenn ein permanenter Grundton, an den die Wahrnehmung sich gewöhnt hat, plötzlich verstummt. Dann entsteht wohltuende Stille und ein Raum öffnet sich. In diesem Wahrnehmungs- und Gestaltungs- (Spiel)Raum kann es dann zu einer Verschiebung der kommunikativen Grundintention kommen, indem die Ausrichtung auf egozentrisch kalkulierte Vorteile (vgl. Habermas 1981, S. 131: „egozentrisches Nutzenkalkül") zurück tritt. Stattdessen wird das anthropozentrische Interesse an den inneren Dimensionen des gemeinsamen Menschseins in der Gruppe geweckt. Während dieses Prozesses kann sich eine Verschiebung an der Basis des Selbstgefühls vom Selbstwert (self-esteem) zum Selbstmitgefühl (self-compassion) entwickeln (Neff und Vonk, 2008).

Die Formulierung der folgenden Leitprinzipien des achtsamen phänomenologischen Dialogs  ist das Ergebnis eines mehrjährigen introspektiven Prozesses, in dem ich mich gefragt habe, was und insbesondere wie ich wahrnehme, reflektiere, plane und unterrichte. Meine Absicht, die Prinzipien schriftlich niederzulegen, ist es, didaktische und praktische Orientierung für die Entwicklung von Dialogfähigkeiten bereitzustellen sowie zum kollegialen Austausch über die Kultivierung der verkörperten Kommunikation in Bildungssettings beizutragen.

Prinzip 1: Den Rahmen setzen und innerlich bewusst auf das Verbundensein einstellen
Prinzip 2: Nach den Phänomenen der Empfindungen fragen, geleitet von den eigenen Empfindungen
Prinzip 3: Verlangsamen, fokussieren und vertiefend bei den gegenwärtigen Empfindungen bleiben
Prinzip 4: Beobachten, was auftaucht, Anspannung reduzieren, atmen und warten
Prinzip 5: Versuchen, mit dem/der GesprächspartnerIn in ihrer/seiner Welt zu sein
Prinzip 6: Offen sein für die gemeinsame Erfahrung und sich ihr hingeben
Prinzip 7: Dankbarkeit ausdrücken
Prinzip 8: Stille willkommen heißen

 

Anna Eger von der TU Darmstadt:

Achtsamkeit und Nachhaltigkeit an der Technischen Universität Darmstadt

Wie kann Achtsamkeit in alle Bereiche einer Universität verankert werden? Was hat Achtsamkeit mit Gesundheit zu tun und wie kann der Nachhaltigkeitsgedanke implementiert werden? Diesen und weiteren Fragen widmet sich die TU Darmstadt. Denn für uns steht fest: Achtsamkeit kann eine individuelle Veränderung herbeiführen, die sich auf das soziale Umfeld, also auch die Arbeitsumgebung auswirkt.

Wir arbeiten auf Grundlage verschiedener Modelle und richten unser Augenmerk auf Ressourcen, Wohlbefinden, Kohärenz und Salutogenese aus. Die Okanagan-Charta für gesundheitsfördernde Hochschulen inspiriert uns, die Themen Gesundheit und Nachhaltigkeit in alle Ebenen der Universität zu implementieren. Achtsamkeit praktizieren wir in Kursen, Workshops für Beschäftigte, in der Lehre und bei Aktionstagen zum Thema Nachhaltigkeit.

https://www.intern.tu-darmstadt.de/gesundheitsmanagement/