Forschung Diskriminieren Mädchen* und Jungen* anders?

ASH Berlin und Amadeu Antonio Stiftung stellen neue Publikation vor

Vergrößern: drei Jugendliche sitzen auf einer Brüstung
© Amadeu Antonio Stiftung

Am 11. Dezember 2019 stellten Prof. Dr. Esther Lehnert (ASH Berlin) und ihr Kollege Enrico Glaser (Amadeu Antonio Stiftung) auf einem Fachforum ihre Broschüre „Diskriminieren Mädchen* und Jungen* anders? Pädagogischer Umgang mit Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ vor und diskutierten mit Expert_innen und Praktiker_innen. Was heißt es, sich pädagogisch mit Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit auseinanderzusetzen? Wie kann eine solche Arbeit in der Praxis aussehen? Und wie kann geschlechterreflektierend pädagogisch mit Abwertungen und Ausgrenzungen umgegangen werden?

Die Publikation stellt Ergebnisse einer gemeinsamen Praxisforschung der Amadeu Antonio Stiftung und der ASH Berlin vor. Untersucht wurden unterschiedliche Arbeitsfelder der Jugend- und Bildungsarbeit, Mädchen*arbeit, Jungen*projekte sowie koedukative Angebote. Den Forschenden ging es dabei um einen geschlechterreflektierenden pädagogischen Umgang mit Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (GMF). GMF bezeichnet Einstellungen, die Menschen unterschiedlicher sozialer, religiöser und ethnischer Herkunft sowie mit verschiedenen Lebensstilen abwertet und ausgrenzt. Diese Menschen werden dabei als Vertreter_innen tatsächlicher oder vermeintlicher Gruppen ignoriert, missachtet, diskriminiert oder sogar mit Gewalt konfrontiert.

Die Broschüre können Sie hier herunterladen oder unter bestellung@ avoid-unrequested-mailsamadeu-antonio.stiftung.de bestellen.