Forschung, Internationales EU-Förderung für innovative Studie zur Untersuchung von Diskriminierung gegenüber LGBTQ

Forschungspartner_innen aus Deutschland, England, Schottland und Portugal forschen gemeinsam

Vergrößern: Regenbogenfahne vor Gebäude der ASH
© ASH Berlin

Die ländervergleichende Studie „CILIA-LGBTQ: Comparing Intersectional Life Course Inequalities amongst LGBTQ Citizens in Four European Counties“ soll einen Einblick in die Diskriminierung von LGBTQ an wichtigen Meilensteinen während ihres Lebens geben und wie diese ihren Lebensverlauf beeinflussen.

Gemeinsam mit Partner_innen der University of Surrey (Dr. Andrew King), der Universität Coimbra (Dr. Ana Cristina Santos) und der University of Strathclyde (Prof. Yvette Taylor) vergleicht Prof. Dr. María do Mar Castro Varela die komplexen und mehrfachen Diskriminierungen von LGBTQ aus England, Schottland, Portugal und Deutschland an drei Meilensteinen des Übergangs im Leben – Übergang von Schule zu Arbeit, Weiterentwicklung im Erwerbsleben in der Mitte des Lebens und der Wechsel in den Ruhestand und seine Auswirkungen auf das Ende des Lebens. Innerhalb der Studie wird Prof. Dr. Castro Varela mit der Methode der Diskursanalyse rechtliche, politische und Antworten aus der Fachpraxis auf die Diskriminierung von LGBTQ untersuchen.  

Die Ergebnisse der Studie sollen einen Beitrag für künftige Forschungsansätze aber auch für die Formulierung von politischen Handlungsansätzen leisten.

Das Projekt beginnt am 1.3.2018 und wird gefördert durch das Programm NORFACE, einem partnerschaftlichen Zusammenschluss von nationalen Forschungsförderorganisationen in 19 europäischen Ländern.

Weitere Informationen

Pressemitteilung: „18 Million euro for transnational research on inequality across the life-course”