Hochschulleben Gespräch zur Situation der Reinigungskräfte

Die Hochschulleitung traf sich mit Studierenden zum Gespräch über die Situation der Reinigungskräfte an der Hochschule

Vergrößern: Die Gesprächsrunde beim Treffen zur Situation der Reinigungskräfte
© ASH Berlin

Am Dienstag, den 1. Oktober 2019, fand ein Treffen zwischen der Hochschulleitung, Studierenden und dem Geschäftsführer der Firma statt, die für die Reinigung an der ASH Berlin verantwortlich ist. Anlass war eine von Studierenden gestartete Petition, die die Arbeitsbedingungen der an der Hochschule beschäftigten Reinigungskräfte kritisiert und dafür eintritt, dass die ASH Berlin eigene Mitarbeiter_innen für die Gebäudereinigung einstellt.

Zunächst ging Herr Flegl, Kanzler der ASH Berlin, näher auf den rechtlichen Rahmen sowie den Prozess der Ausschreibung von Aufträgen ein. Auch der Geschäftsführer der Reinigungsfirma, Herr Yilmaz, nahm zu den einzelnen Vorwürfen Stellung. Er erläuterte die Struktur des Unternehmens, wie die Firma Aufträge ausführt und wie die Berechnung der Arbeitszeiten zustande kommt. Rektorin Völter fasste nach ausführlicher Diskussion mit den Studierenden die bisherigen Ergebnisse der Auseinandersetzung der Hochschulleitung mit der Petition zusammen: So wurde ein Qualitätszirkel etabliert, der sowohl den regelmäßigen Austausch mit den vor Ort Arbeitenden, als auch ein laufendes Monitoring vorsieht. Dabei wird auch der Betriebsrat der Reinigungsfirma einbezogen. Auch die Mitglieder der Hochschule wurden aufgefordert, die Arbeitsbedingungen der Reinigungskräfte mitzugestalten – u. a. durch Müllvermeidung. Ein neu erarbeitetes Müllkonzept der Hochschule soll dabei unterstützen. Um der gesamtgesellschaftlichen Bedeutung des Sachverhaltes gerecht zu werden, werden zudem Gespräche auf landespolitischer Ebene geführt.

Im Anschluss an das Gespräch überreichten die Studierenden die unterschriebene Petition an die Hochschulleitung.