News, Forschung, Hochschulleben Parlamentarier zu Gast beim IFAF Berlin

Forschungsprojekte des IFAF Berlin präsentieren ihre Ergebnisse Berliner Abgeordneten

Vergrößern: Bettina Völter und Werner Gegenbauer bei der Eröffnung des zweiten Parlamentarischen Lunch des IFAF Berlin
© Martin Gasch

Beim zweiten Parlamentarischen Lunch des IFAF Berlin im Museum für Kommunikation präsentierten vier interdisziplinäre Forschungsprojekte ihre Ergebnisse für Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses. Prof. Dr. Bettina Völter, Mitglied des IFAF-Vorstands und Prorektorin der ASH Berlin, und Werner Gegenbauer, Vorsitzender des IFAF-Kuratoriums, eröffneten die Veranstaltung; Prof. Dr. Andreas Zaby von der HWR Berlin sprach ein Grußwort im Namen der Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten der Berliner Hochschulen.

Von der ASH Berlin stellte Prof. Dr. Iman Attia den Audioguide zu unfreier Arbeit und Rassismus vor, der im Projekt „Erinnerungsorte - Vergessene und verwobene Geschichten“ entwickelt wurde. In neun Stationen führt die Tour durch Berlins Mitte und verbindet historische Epochen und Ereignisse mit persönlichen Schicksalen.

Darüber hinaus gaben die IFAF-Projekte FindMyBike, SIMOPERA und VENTUS Antworten auf die Fragen „Wo ist mein geklautes Fahrrad und wie bekomme ich es zurück?“, „Klangerlebnis Oper: Wie hört sich hier die Zukunft an?“ und „Wie können Unternehmen einfach und flexibel 3D-Daten austauschen und damit in Echtzeit interagieren?“

Der Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, Steffen Krach, und zahlreiche Mitglieder des Abgeordnetenhaus kamen sowohl mit Forscher_innen als auch Praxispartner_innen ins Gespräch und informierten sich über die Zusammenarbeit im Verbund von Wissenschaft und Praxis. Gesprächsthemen waren neben den spannenden Projektergebnissen auch die zukünftige finanzielle Ausstattung des IFAF Berlin und die langfristige Absicherung durch den Landeshaushalt.

Das IFAF Berlin: Gemeinsam mit der Praxis forschen

In interdisziplinären Projekten treffen Wissenschaftler_innen auf Praxispartner aus gemeinnützigen Organisationen und mittelständischen Unternehmen. Gemeinsam suchen wir Antworten auf Zukunftsfragen rund um Themen wie z.B. nachhaltige Unternehmensführung, Energie und Ressourcen, Digitalisierung oder Gesundheit.

Das Institut für angewandte Forschung (IFAF) Berlin wurde im Jahr 2009 von der Alice Salomon Hochschule Berlin, der Beuth Hochschule für Technik Berlin, der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin mit Unterstützung des Landes Berlin gegründet.