Internationales Prof. Dr. Rocío Vera-Santos erhält den „Premio Iberoamericano Book Award“

Ausgezeichnet wird ihr Buch „Entre el Atlántico y el Pacífico Negro“, in dem die Autorin soziale Ungleichheit in Südamerika untersucht

Vergrößern: Buchcover von Entre el Atlántico y el Pacífico Negro: afrodescendencia y regímenes de desigualdad en Sudamérica
© Iberoamericana Vervuert

Der jährlich verliehene Literaturpreis „Premio Iberoamericano Book Award“ der Latin American Studies Association (LASA) geht an die ASH-Gastprofessorin Rocío Vera-Santos und ihre Mitautoren Dr. Manuel Góngora-Mera (FU Berlin) und Prof. Dr. Sérgio Costa (FU Berlin). Ihr preisgekröntes Werk „Entre el Atlántico y el Pacífico Negro: afrodescendencia y regímenes de desigualdad en Sudamérica“ (deutsch: Zwischen Atlantik und schwarzem Pazifik: Afrikanische Abstammung und Regime der Ungleichheit in Südamerika) behandelt die Genealogie der sozialen Ungleichheiten über die 500-jährige Geschichte Kolumbiens, Ecuadors und Brasiliens.

Seit 1991 wird der Preis auf jedem Internationalen Kongress der LASA für ein herausragendes Buch über Lateinamerika im Bereich der Sozial- und Geisteswissenschaften verliehen, das in einem beliebigen Land auf Spanisch oder Portugiesisch veröffentlicht wurde. Dabei wird besonders auf die Qualität der Forschung, der Analyse und des Schreibens sowie auf die Bedeutung des Beitrags innerhalb der Lateinamerikastudien geachtet.

Seit 2019 ist Prof. Dr. Rocío Vera-Santos Gastprofessorin für Sozialarbeit mit den Schwerpunkten Soziologie, Diversität und Qualitative Methoden an der ASH Berlin. Davor arbeitete und lehrte sie u.a. an der Freien Universität Berlin, der Universität St. Gallen und der Universität FLACSO in Ecuador.