Forschung Rassismuserfahrungen von Rom_nja und Sinti_zze

Das Bundesministerium des Inneren gibt Studie in Auftrag

Im September 2019 startete die Studie: „Rassismuserfahrungen von Sinti*zze und Rom*nja“ unter der Leitung von Prof. Dr. Iman Attia.

Die Studie beschäftigt sich mit den Fragen, wie Rom_nja und Sinti_zze im Verlauf ihres Lebens Rassismus erleben und welche persönlichen und familiären Folgen von Rassismus auch über die Generationen hinweg auf den Menschen lasten.  Im Fokus stehen dabei verschiedene Formen rassistischer Diskriminierung von subtilen Erfahrungen bis hin zu direkter Gewalt, in welchen Kontexten sich Rassismus wandelt und wirkt, welche Faktoren für die rassistische Diskriminierung ausschlaggebend waren. Ebenso soll herausgefunden werden, wie Rassismus auf der zweiten Ebene durch gesellschaftliches Ausblenden, Verharmlosen oder Verfälschen (tradierter) Rassismus-, Verfolgungs- und Genoziderfahrungen fortwirkt.

Die Studie wird für die Unabhängige Kommission Antiziganismus erstellt und vom Bundesministerium des Inneren gefördert. Die Unabhängige Kommission Antiziganismus verfolgt die Zielsetzung, auf Grundlage der Studie Empfehlungen zu geben und Gegenmaßnahmen zu Rassismus gegen Rom_nja und Sinti_zze zu entwickeln.