Die Veranstaltung behandelt die Kriegsverbrechen der deutschen Wehrmacht in Griechenland und deren historische, gesellschaftliche sowie erinnerungspolitische Dimensionen.
Im Rahmen der Veranstaltung wird der Verein Respekt für Griechenland e.V. und eine Kampagne von Hilde Schramm zur Förderung gemeinnütziger Projekte in dem griechischen „Märtyrerdorf" Kommeno vorgestellt. Während der deutschen Besatzung erlitt dieser Ort ein schweres Kriegsverbrechen, bei dem 317 Dorfbewohner_innen ermordet wurden.
Zugleich wollen wir mit Hilde Schramm, die im April 90 Jahre alt geworden ist, biografiebezogen ins Gespräch kommen. Vor dem Hintergrund ihres jahrzehntelangen politischen Wirkens soll es um ihren Erfahrungsschatz in zivilgesellschaftlichem Engagement und politischer Bildung sowie um ihre Vorstellungen zu einer nachhaltigen Erinnerungskultur gehen.
Hilde Schramm, Dr. phil. habil., ist Erziehungswissenschaftlerin, ehem. Vizepräsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses, Fraktion Alternative Liste für Demokratie und Umweltschutz / Bündnis 90 die Grünen. Ihr Engagement gilt der Anerkennung und Versorgung aller Opfer des Nationalsozialismus.

