Hochschulleben 12. Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis“

Die ASH Berlin beteiligt sich auch am 5. September 2020 wieder am Programm von „Schöner leben ohne Nazis“ auf dem Alice-Salomon-Platz

12. Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis“

Alice-Salomon-Platz

Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt MaHe

Am 5. September 2020 feiern von 14 bis 19 Uhr die Bürger_innen von Marzahn-Hellersdorf gemeinsam mit zahlreichen engagierten Initiativen und Einrichtungen wieder das Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis“ auf dem Alice-Salomon-Platz, in diesem Jahr unter dem Motto „30 Jahre Wiedervereinigung“.

Initiiert von verschiedenen Parteien und Vereinen hat sich das Netzwerk der teilnehmenden Organisationen stetig erweitert und auch die ASH Berlin ist inzwischen seit einigen Jahren regelmäßig dabei.

Alle Beteiligten haben sich aktiv dem Ziel verschrieben, gemeinsam ein sichtbares Zeichen gegen Ausgrenzung, Rechtsextremismus, Rassismus und jedwede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu setzen. Mit dabei sind Vereine, Initiativen, Parteien, Fachämter des Bezirksamts, Gewerkschaften oder Religionsgemeinschaften. Auch die Alice Salomon Hochschule Berlin ist an zwei Ständen vertreten.

Am gemeinsamen Stand der Kampagne "Solidarische Kieze in Marzahn-Hellersdorf" werden verschiedene Akteur_innen der Hochschule mitwirken und so auch ganz praktisch die gute Kooperation und Vernetzung mit bezirklichen Trägern leben: Vertreter_innen der Antirassistischen Registerstelle, vom AStA, vom Team des Frauen*büros, vom Arbeitskreis gegen Rechte Gewalt, die Referentin für Transfer, Kooperationen und Third Mission sowie engagierte Studierende. Die Mitarbeiter_innen des Forschungsprojekts "Demokratieferne Auffassungen in einer Kommune als Herausforderung für sozialräumliche Demokratieentwicklung" werden an einem weiteren Stand der Hochschule für Fragen zu Erkenntnissen und Ergebnissen der Projektarbeit präsent sein.

Weltoffen, gemeinsam und solidarisch zeigen engagierte Bürger_innen aus dem Bezirk sowie die Organisator_innen schon seit 2009 Gesicht gegen Rassismus und setzen mit diesem Fest ein Zeichen für Toleranz, Vielfalt und Solidarität.

Den Besucher_innen wird ein abwechslungsreiches kulturelles und musikalisches Programm (u.a. D!e Gäng, Flamenco Alegre, Gonçalo Mortágua Trio und weitere Acts) geboten, das für ein solidarisches Miteinander wirbt und sich gegen Menschenfeindlichkeit jeder Art stellt. Kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt laden zum Probieren ein. Und durch vielfältige Angebote kommen auch Kinder beim Fest voll auf ihre Kosten.

Die Corona-Pandemie zwingt 2020 zu einigen Einschränkungen. Die notwendigen Abstands- und Hygienevorschriften werden durch entsprechende Einlassregelungen gewährleistet sein. Trotzdem werden laut und bunt Vielfalt und Toleranz gefeiert, auch wenn die beliebten „Bunten Touren“ in diesem Jahr coronabedingt ausfallen müssen.

Alle Bürger_innen sind eingeladen, zu kommen und Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit zu feiern – solidarisch mit Abstand – auch in Zeiten von Corona.
Gefördert und organisiert wird die Veranstaltung durch ein breites Bündnis: Die Partnerschaft für Demokratie Hellersdorf im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“, das Amt für Jugend und Familie Marzahn-Hellersdorf, der Rote Baum Berlin, die Initiative „Solidarische Kieze Marzahn-Hellersdorf“ sowie das „Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf“. Schirmfrau ist die Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle.