Forschung, Veranstaltungen, Hochschulleben, Podiumsdiskussion Präsentation und Diskussion zur online Version der Ausstellung „Schule zieht Grenzen – wir ziehen nicht mit!“

In Deutschland haben alle Kinder Zugang zu schulischer Bildung. Wirklich? Am Beispiel Berlins zeigt die Ausstellung, wie Kinder, Jugendliche und auch Lehrkräfte an gleichberechtigter schulischer Teilhabe gehindert werden.

Vergrößern: Demonstration für gleiche Rechte in der Schule und gleiche Ausbildungschancen am Kottbusser Damm in West-Berlin, 1975
Demonstration für gleiche Rechte in der Schule und gleiche Ausbildungschancen am Kottbusser Damm in West-Berlin, 1975. Quelle: Friedrichshain Kreuzberg Museum © Jürgen Henschel

Präsentation und Diskussion zur online Version der Ausstellung „Schule zieht Grenzen – wir ziehen nicht mit!“

xart splitta, Hasenheide 73, 10967 Berlin

xart splitta in Kooperation mit dem RomaniPhen Archiv

Seit 8.7.2019 ist die Ausstellung  "Schule zieht Grenzen – wir ziehen nicht mit!" auf  www.verwobenegeschichten.de" online zu sehen. Sie zeigt am Beispiel Berlins, wie aufgrund rassistischer Ordnungen Kinder, Jugendliche und so manche Lehrkraft an gleichberechtigter schulischer Teilhabe gehindert werden. Aber auch welche geschichtlichen und rechtlichen Zusammenhänge bestehen und wie die beteiligten Schüler*innen, ihre Eltern, betroffene Lehrer*innen und Communities damit umgehen.

In der Ausstellung werden Schlaglichter auf unterschiedliche Epochen, einzelne Biographien, Protestformen und politische Alternativen geworfen und Schulporträts vorgestellt. Ergänzt wird sie durch eine historische Einordnung und Interviews mit ehemalige Schüler*innen, Aktivist*innen, Lehrer*innen und anderen Pädagog*innen. Die Frage nach Handlungsstrategien im Umgang mit den jeweiligen Mechanismen von Ausschluss und Segregation im Kontext Schule stehen bei allen thematischen Clustern im Mittelpunkt.

Ablauf

Begrüßung

Prof. Dr. Iman Attia (ASH Berlin)

Vorstellung der Online Version der Ausstellung
  • Olga Gerstenberger (RomaniPhen Archiv und ASH Berlin)
  • Diane Izabiliza (ASH Berlin)
  • Iris Rajanayagam (xart splitta und ASH Berlin)
Diskussion

Panelgespräch mit an der Ausstellungsentwicklung beteiligten Personen:

  • Saraya Gomis (EOTO e.V.)
  • Fereshta Ludin (Lehrerin und Autorin)
  • Çingiz Sülejmanov (Jugendliche ohne Grenzen)
  • Dr. Jane Weiß (Humboldt-Universität zu Berlin/RomaniPhen Archiv/IniRromnja)
  • Moderation: Olga Gerstenberger, Iris Rajanayagam

Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt.

Die Räume, inkl. der Toilette, sind mit Rollstuhl zu erreichen. Am Eingang gibt es eine etwas steile Rampe. Bei Fragen bitte melden.

Kontakt und Anfahrt zum Veranstaltungsort

Online-Rundgang durch die Ausstellung

Die Offline Ausstellung ist vom 26. September bis 13. Dezember 2019 in der Berlin Global Village Galerie zu sehen.

Sie ist das Ergebnis des kollaborativen Forschungs- und Ausstellungsprojekts "Passkontrolle! Leben ohne Papiere in Geschichte und Gegenwart". Es wurde in enger Zusammenarbeit der ASH Berlin, der HTW Berlin, dem Jüdischen Museum Berlin, dem Verband für interkulturelle Arbeit - VIA-Regionalverband Berlin/Brandenburg e.V./dem RomaniPhen Archiv, dem FHXB-Museum, der IniRromnja, International Women Space und Jugendliche ohne Grenzen durchgeführt. Das Projekt wurde vom IFAF Berlin finanziert.

Kontakt

Für wissenschaftlichen Input und Fragen zur Ausstellung und zum Projekt "Passkontrolle!" stehen zur Verfügung:

Prof. Dr. Iman Attia (ASH Berlin)
Prof. Dr. Susan Kamel (HTW Berlin)