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Menschenrechte und Menschenwürde - Einzelansicht

PSP1414
Menschenrechte und Menschenwürde

Sprache: deutsch   
Seminar
SoSe 2021
3 SWS
jedes Semester

Erwartete Teilnehmer_innen 55
Max. Teilnehmer_innen 55
Belegpflicht

BAP, GPM, MQG, PT/ET, PQS, PSP und AddIS 01.04.2021-30.04.2021
Gruppe: ohne Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
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Do. 15:00 bis 18:00 woch 15.04.2021 bis 13.05.2021  ausserhalb- Online Prof. Dr. A. Pollmann       40
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Do. 15:00 bis 18:00 woch 27.05.2021 bis 15.07.2021  ausserhalb- Online Prof. Dr. A. Pollmann       40
Gruppe ohne Gruppe:
Zur Zeit keine Belegung möglich
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Prüfungsversion
Master of Arts M.A. Praxisforschung 1 - 2010
Master of Arts M.A. Praxisforschung 1 - 2017
Zuordnung zu Einrichtungen
M.A. Praxisforschung in Sozialer Arbeit und Pädagogik
Inhalt
Kommentar

Die politische Überzeugung, dass alle Menschen sowohl Menschenrechte als auch Menschenwürde haben, ist sowohl im Alltag als auch in den Wissenschaften, die sich mit diesen Ideen beschäftigen (Philosophie, Rechts- und Geschichtswissenschaften, Politologie, Soziologie usw.), weit verbreitet. Doch steht die Selbstverständlichkeit, mit der sich viele auf beide Ideen berufen, in einem merkwürdigen Missverhältnis zu der Tatsache, dass kaum eine der folgenden Grundsatzfragen auch nur ansatzweise geklärt ist: Wo kommen die Menschenrechte eigentlich her? In welchem genaueren Verhältnis stehen sie zum Postulat der Menschenwürde? Ist diese Menschenwürde tatsächlich unantastbar oder ist sie doch eher antastbar? Lassen sich beide Ideen so begründen, dass sie über alle Grenzen hinweg gleichermaßen Geltung beanspruchen dürfen? Und wer genau ist eigentlich zu ihrem Schutz und ihrer Einhaltung verpflichtet (und wer nicht)?

Diese vielen Unklarheiten wiegen aus wissenschaftlicher Sicht besonders dann schwer, wenn wir das eigene Hochschulstudium als Qualifikation zur späteren Ausübung einer „Menschenrechtsprofession“ (ob in der Sozialen Arbeit oder im Bereich der Bildung) begreifen. Dann nämlich wird es auch empirisch-praktisch notwendig sein, ein inhaltlich genaueres Verständnis der Konzepte Menschenrechte und Menschenwürde zu besitzen. Daher soll das Seminar, erstens, systematische Einblicke in die aktuelle wissenschaftliche und interdisziplinäre Debatte vermitteln. Besonderes Augenmerk wird dabei, zweitens, akuten Problemen auf den sozialen Themenfeldern „Armut“, „Migration“ und „Bildung“ gewidmet werden. Dabei soll, drittens, deutlich werden, welche konkrete Verantwortung diesbezüglich mit dem Anspruch einer Menschenrechtsprofession einhergeht.

Die Bereitschaft zur Lektüre anspruchsvoller Texte zu Theorien der Menschenrechte und der Menschenwürde wird vorausgesetzt.

Diese LV findet online statt und hat asynchrone, aber auch synchrone Anteile, die ca. alle 3 Wochen via Zoom stattfinden. Näheres regelt das zu Beginn des Seminars auf Moodle hochgeladene Seminarprogramm. Zur ersten Sitzung treffen wir uns ebenfalls auf Moodle. Den Einladungslink entnehmen Sie dann bitte kurz zuvor den „Ankündigungen“ über unseren Moodle-Kurs.


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Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2021 gefunden: