Zur Seitennavigation oder mit Tastenkombination für den accesskey-Taste und Taste 1 
Zum Seiteninhalt oder mit Tastenkombination für den accesskey und Taste 2 
Startseite    Anmelden     
Logout in [min] [minutetext]
Semester: SoSe 2021 Hilfe Sitemap Switch to english language

Modul :  Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens und Forschens - Einzelansicht




Grunddaten

Kurztext E2200-2008 Studienphase Bachelor
Drucktext Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens und Forschens Umfang des Moduls 7
Langtext Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens und Forschens Turnus des Angebotes jedes Semester
Art des Moduls Modul Credits 10
Zulassungsrang 1 ModulCode E2200

Untergeordnete Module

Module Unit 1: Einführung: wissenschaftliches Arbeiten, Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie
Unit 2: Videografie und Elementarpädagogik
Unit 3: Orte für Kinder

Zuordnung zu Studiengängen

Studiengang B.A. Erziehung und Bildung in der Kindheit - 2008

Veranstaltungen des aktuellen Semesters

Veranstaltungen

Inhalt

Kurzbeschreibung Unit 1: Einführung: wissenschaftliches Arbeiten, Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie
Unit 2: Videografie und Elementarpädagogik
Unit 3: Orte für Kinder

Die Studierenden erwerben grundlegende Kompetenzen des wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens sowie des forschenden Zugangs zu pädagogischer Praxis. Neben einer Einführung in grundlegende Fragen der Wissenschafts- und Erkenntnistheorie, erwerben sie Techniken der Recherche, der Analyse und des Verfassens von wissenschaftlichen Texten sowie der Präsentation von Wissen und Erkenntnissen. Der Schwerpunkt dieses Moduls liegt auf der frühen Einsozialisation in einen forschenden Habitus und dessen forschungsmethodischer Absicherung: Grundlegende Erfahrungen für den Erwerb von theoretisch-methodologischen und praktisch-methodischen Kenntnissen und Kompetenzen im Bereich der ethnografischen und videogestützten Beobachtung werden ermöglicht und intensiv aufgearbeitet.
Lernziele und Kompetenzen Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen

Fachkompetenz
- Die Studierenden können grundlegende Fragen der Wissenschafts- und Erkenntnistheorie benennen.
- Sie sind in der Lage, (wissenschaftliche) Fachliteratur zu recherchieren, die Texte zu verstehen und unter einer eigenen Fragestellung zu bearbeiten.
- Sie wenden grundlegende Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens für die theoretische und empirische Bearbeitung von studiengangsrelevanten Themen an.
- Sie überblicken die verschiedenen Formen und Anforderungen des Erbringens von
Prüfungsleistungen und nutzen exemplarisch einige dieser Formen (z.B. das Halten
eines Referates).
- Die Studierenden erläutern einige ausgewählte empirische Studien, in denen ‚Orte für Kinder‘ (ethnografisch und/oder videografisch) untersucht werden.
- Sie benutzen grundlegendes theoretisches und in der Handlungspraxis vertieftes Wissen über die Methoden des entdeckenden und fokussierenden Beobachtens sowie die Methode des videogestützten Beobachtens.
- Sie sind in der Lage, die Methoden der Ethnografie und der Videografie im pädagogischen Kontext angemessen einzuschätzen, technisch umzusetzen, das Material aufzubereiten und zu interpretieren und die Ergebnisse in die pädagogische Arbeit zurückfließen zu lassen.

Didaktische Kompetenz
- Die Studierenden nutzen Methoden der Beobachtung und insbesondere der Videografie im pädagogischen Alltag, um ressourcenorientierte und an de Bildungsimpulsen der Kinder anknüpfende pädagogische Handlungsstrategien zu entwickeln und umzusetzen.

Analytische Kompetenz
- Die Studierenden sind in der Lage, sich Theorien und empirische Studien zu erschließen, sie kritisch zu reflektieren und einen Zusammenhang zur Praxis und ihrer Erforschung herzustellen.
- Sie sind in der Lage, spezialisierte Räume für Kinder und offene Räume von Kindern analytisch zu unterscheiden und ihre jeweiligen Wirkungen methodisch zu erfassen und zu interpretieren.
- Sie zeigen Basiskompetenzen für einen forschenden Habitus: Mit Hilfe der Beobachtung und der Videografie sind sie in der Lage, sich verschiedenen Orten für Kinder, sowohl neuen als auch vertrauten Situationen mit forschendem, entdeckendem Blick zuzuwenden, diese in ihrer Komplexität und Perspektivität zu erfassen, zu beschreiben, zu interpretieren und zu reflektieren.

Reflexive und selbstreflexive Kompetenz
- Die Studierenden vermögen, insbesondere mit Hilfe der Videografie, die Standortverbundenheit der eigenen Perspektiven und Orientierungen zu erkennen und sich in die Positionen, Rollen und Orientierungen von verschiedenen sozialen Akteuren hineinzuversetzen.
- Sie sind in der Lage, ihre Rolle als (forschende) Beobachter zu reflektieren und grundlegende forschungsethische Prämissen zu vertreten.
- Im Sinne des forschenden Lernens hinterfragen sie kritisch reflektierend pädagogische Settings und Situationen.

Interaktionelle Kompetenz
- Die Studierenden kooperieren bei der Planung, Durchführung und Auswertung der Videografie mit anderen; sie verwenden im Rahmen der Arbeitsgruppe und der Seminargruppe einen Diskussionsstil, in dem die Perspektiven der anderen anerkannt und reflektiert werden.
- Sie können ihre Arbeitsergebnisse auch Vertreter/innen aus der Praxis in angemessener Form vermitteln.

Inhalte

Die Studierenden erwerben in diesem Modul grundlegende Kompetenzen des wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens sowie des forschenden Zugang zu pädagogischer Praxis. Neben einer Einführung in grundlegende Fragen der Wissenschafts- und Erkenntnistheorie, erwerben sie – bevorzugt mit Hilfe von praktischen Beispielen und Übungen – Techniken der Recherche, der Analyse und des Verfassens von wissenschaftlichen Texten sowie der Präsentation von Wissen und Erkenntnissen. Sie beginnen, sich kritisch mit Theorien und empirischen Studien zu beschäftigen, eigene Fragen und Perspektiven zu entwickeln. Der Schwerpunkt dieses Moduls liegt auf der frühen Einsozialisation in einen forschenden Habitus: Grundlegende Erfahrungen für den Erwerb von theoretisch methodologischen und praktisch-methodischen Kenntnissen und Kompetenzen im Bereich der ethnografischen und videogestützten Beobachtung werden hier ermöglicht.
Die Videografie entwickelt sich zunehmend zu einem wichtigen Bestandteil der Erforschung pädagogischer Praxis in Schulen und Kindertageseinrichtungen sowie zu einem Instrument der Professionalisierung. Im Sinne des forschenden Lernens werden in diesem Modul Methoden eingeführt und geübt, die ein kritisch reflektierendes Nachdenken über (die eigene) pädagogische Praxis ermöglichen. Die entdeckende und die fokussierende Beobachtung ebenso wie die ethnografische und videogestützte Beobachtung werden in ihrer besonderen Praxisrelevanz im Kontext der professionellen Tätigkeit von Pädagog/innen für das Kindesalter vermittelt, anhand von empirischen Studien und Praxisbeispielen aufgearbeitet sowie durch eine eigenständige zu bearbeitende Beobachtungs- und Videoaufgabe vertieft. Durch die Verknüpfung mit den Praxistagen in den Modulen „Pädagogische Alltagsgestaltung“ und „Praxismethoden“ haben die Studierenden die Möglichkeit, diese Basismethoden des forschenden Lernens, insbesondere die Methode der Videografie, zu üben und ihre Erfahrungen im Seminarkontext aufzuarbeiten und zu diskutieren. Bei allen videotechnischen Aufgaben, insbesondere dem Filmschnitt, werden sie inhaltlich und technisch von den Dozent/innen unterstützt.
Lehr- und Lernformen Einführung: wissenschaftliches Arbeiten, Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie: Impulsreferate des/der Dozent/in, Arbeitgruppen, mündliche Präsentation von Arbeitsergebnissen
Videografie und Elementarpädagogik: Praxistage, kurze methodologische und methodische Einführungen in Form von Vorlesungen oder Referaten; Bildung von Kleingruppen zum Erlernen der Kamera- und Schnitttechnik, praktische Beobachtungsübungen mit und ohne Kamera.
Orte für Kinder: Praxistage; die (Video-) Präsentationen der Studierenden, in denen sie einen ‚Ort für Kinder’ portraitieren, die Detailanalyse einer Videosequenz oder eines Beobachtungsprotokolls inhaltlich und methodisch vorstellen sowie eine methodische (Selbst-) Reflexion leisten, werden intensiv im Seminar vorgestellt und diskutiert.
Arbeitsaufwand a) Seminar: wissenschaftliches Arbeiten, Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie
1 SWS / 0,75 Std.
b) Seminar: Videografie und Elementarpädagogik
3 SWS / 2,25 Std.
c) Seminar: Orte für Kinder
3 SWS / 2,25 Std.

Präsenzzeit: 99,5 Std.
Selbstlernzeit: 205,5 Std.
Workload gesamt: 300 Std.
Voraussetzungen für die Teilnahme keine
Voraussetzungen für die Vergabe von Credit Points Erfolgreiche Teilnahme und bestandene Modulprüfung

Prüfungsformen
Referat mit schriftlicher Ausarbeitung; Präsentation von Projektergebnissen in künstlerischer Form (Video); Praxisbericht

Zuordnung zu Prüfungen

84  872  H  2008  5220  Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens und Forschens