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Modul :  Forschungsmethoden - Einzelansicht




Grunddaten

Kurztext E5260-2008 Studienphase Bachelor
Drucktext Forschungsmethoden Umfang des Moduls 6
Langtext Forschungsmethoden Turnus des Angebotes jedes Semester
Art des Moduls Modul Credits 10
Zulassungsrang 1 ModulCode E5260

Untergeordnete Module

Module Unit 1: Sozialisations- und Kindheitsforschung
Unit 2: Forschungsmethoden

Zuordnung zu Studiengängen

Studiengang B.A. Erziehung und Bildung in der Kindheit - 2008

Veranstaltungen des aktuellen Semesters

Veranstaltungen
E5200 Quantitative Forschungsmethoden (U2 zu Forschungsmethoden) Seminar

Inhalt

Kurzbeschreibung Unit 1: Sozialisations- und Kindheitsforschung
Unit 2: Forschungsmethoden

Die Studierenden setzen sich kritisch mit klassischen und aktuellen empirischen Studien der Sozialisations- und Kindheitsforschung und den darin angewandten Methoden auseinander. Sie er­werben grundlegende theoretisch-methodologische und praktisch-methodische Kenntnisse zum einen im Bereich der empirischen Datenerhebung und -auswertung, zum anderen im Be­reich der verschiedenen Auswertungs- und Interpretationsverfahren. Es werden dabei sowohl Kenntnisse in den standardisierten Verfahren, als auch in den qualitativen Verfahren der em­pirischen Sozialforschung vermittelt. Die Auswahl der Methoden ist grundlegend durch ihre Praxisrelevanz im Kontext der professionellen Tätigkeit von Pädagogen/innen für das Kin­desalter bestimmt.
Lernziele und Kompetenzen Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen Fachkompetenz - Die Studierenden kennen und verstehen ausgewählte klassische und aktuelle empirische Studien im Bereich der Frühpädagogik sowie der Sozialisations- und Kindheitsforschung. Sie können ihre Qualität einschätzen, die Ergebnisse zur pädagogischen Praxis in Beziehung setzen und auf dieser Grundlage eigene (Forschungs-) Fragestellungen entwickeln. - Sie verfügen über grundlegende und exemplarisch vertiefte methodologische und methodische Kenntnisse über Erhebungs- und Auswertungsmethoden der quantitativen und insbesondere der qualitativen empirischen Sozialforschung und können diese in der Forschungspraxis adäquat einsetzen. - Sie können in Bezug auf die zentralen Forschungsverfahren Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen sowie je nach Forschungsgegenstand und -frage eine begründete Methodenwahl treffen. - Sie können (fremde und eigene) Forschungsdesigns und -ergebnisse kritisch einschätzen und Schlussfolgerungen daraus begründen. Analytische Kompetenz - Die Studierenden entwickeln einen forschenden Habitus: Sie verfügen über ein Methodenrepertoire, das sie in die Lage versetzt, sich systematisch mit forschendem, entdeckendem Blick sowohl neuen als auch vertrauten Situationen zuzuwenden, diese in ihrer Komplexität und Perspektivität zu erfassen, zu beschreiben, zu interpretieren und zu reflektieren. - Sie sind in der Lage, verschiedene Situationen und Prozesse auf einen Fall (bspw. ein Kind oder eine Gruppe) bezogen zueinander in Beziehung zu setzen (fallinterne komparative Analyse) und damit situationsübergreifende grundlegende Strukturen und Muster von individuellen und sozialen Prozessen heraus zu arbeiten (situationsübergreifendes Verstehen und Erklären). - Sie stellen systematische Vergleiche zwischen verschiedenen Kindern und sozialen Situationen an (fallübergreifende komparative Analyse) und arbeiten damit fallübergreifende grundlegende Muster und Strukturen von sozialen Prozessen und Bildungsprozessen heraus (fallübergreifendes Verstehen und Erklären). - Sie entwickeln auf der Grundlage ihrer professionellen Fähigkeiten des Wahrnehmens und Interpretierens von komplexen Situationen im pädagogischen Alltag ressourcenorientierte und an den Bildungsimpulsen der Kinder anknüpfende pädagogische Handlungsstrategien und setzen diese um. Forschungskompetenz - Die Studierenden nehmen in Bezug auf eigene Forschungsfragen eine angemessene und begründete Methodenwahl vor. - Sie kennen die besonderen Herausforderungen der empirischen Forschung mit Kindern und können den Forschungsprozess entsprechend alters- und kindgerecht gestalten. - Sie sind in der Lage, Fragestellungen und Forschungsprojekte aus dem Bereich der Erziehung und Bildung im Kindesalter zu entwickeln, in Erhebung und Auswertung empirisch zu bearbeiten und zu methodisch abgesicherten Erkenntnissen zu gelangen und diese für verschiedene Zielgruppen in angemessener Weise mündlich und schriftlich präsentieren. - Ausgewählte Verfahren der (Selbst-) Evaluation können von ihnen selbstständig angewendet werden. Reflexive und selbstreflexive Kompetenz - Die Studierenden vermögen im Sinne eines methodisch kontrollierten Fremdverstehens, die eigene Bildungsbiografie zu reflektieren, die Standortverbundenheit der eigenen Perspektiven und Orientierungen zu erkennen, sich in die Positionen, Rollen und Orientierungen von verschiedenen sozialen Akteuren hineinzuversetzen. - Sie sind in der Lage, ihre Rolle als Forscher/innen bzw. forschende Praktiker/innen zu reflektieren und grundlegende forschungsethische Prämissen zu vertreten. - Im Sinne des forschenden Lernens denken sie kritisch reflektierend und vergleichend über pädagogische Settings und Situationen nach. Interaktionelle Kompetenz - Die Studierenden können sich einen Feldzugang erarbeiten und sichern, der auf der Kooperation mit den Forschungssubjekten im Feld beruht und alle zentralen Akteure angemessen mit einbezieht. - Sie übernehmen Verantwortung für die Gestaltung des Forschungsprozesses als sozialer Interaktion. - Sie kooperieren bei der Planung, Durchführung und Auswertung von Projekten und sie zeigen im Rahmen der Interpretationsgruppen einen kooperativen und egalitären Arbeitsstil. - Im Rahmen des methodisch kontrollierten Fremdverstehens sind sie in der Lage die Relevanzsysteme der Erforschten, ihre (z.B. milieu-, geschlechts-, altersspezifischen) Erfahrungsgrundlagen, ihre Perspektiven, Orientierungen und Werthaltungen zu erfassen. Auf dieser Grundlage sind sie in der Lage, einen gemeinsamen Verständigungsraum zu schaffen, der Unterschiede anerkennt und eine kommunikative Verständigung ermöglicht.
Lehr- und Lernformen Seminar Forschungsmethoden: Kurze methodologische und methodische Einführungen in Form von Vorlesungen oder Referaten; Bildung von Projektgruppen, in denen die Anwendung von ausgewählten Methoden vorbereitet wird, Erhebungen durchgeführt werden, das gesammelte empirische Material interpretiert und die Präsentation im Seminar vorbereitet wird; Präsentation in Form von Poster-Präsentationen, kontinuierliche Dokumentation des Forschungsprozesses in Form von Forschungsportfolios; Methodenreflexion im Plenum. Seminar: Sozialisations- und Kindheitsforschung: Kurze Einführungen; Gruppenarbeiten zu ausgewählten empirischen Studien; Referate; die Auswahl und Bearbeitung vorliegender empirischer Studien sollte in einem methodischen und/oder inhaltlichen Zusammenhang zu den Forschungsprojekten der Studierenden im vorangegangenen Semester stehen.
Arbeitsaufwand a) Seminar: Sozialisations- und Kindheitsforschung
2 SWS / 1,5 Std.
b) Vorlesung: Forschungsmethoden
4 SWS / 3 Std.

Präsenzzeit: 81 Std.
Selbstlernzeit: 219 Std. (davon 40 h Praxiszeit)
Workload gesamt: 300 Std.
Voraussetzungen für die Teilnahme keine
Voraussetzungen für die Vergabe von Credit Points Erfolgreiche Teilnahme und bestandene Modulprüfung

Prüfungsformen
Referate mit schriftlicher Ausarbeitung; Hausarbeit; Lerntagebuch; Forschungsportfolio; Posterpräsentation

Zuordnung zu Prüfungen

84  872  H  2008  5526  Forschungsmethoden