Zur Seitennavigation oder mit Tastenkombination für den accesskey-Taste und Taste 1 
Zum Seiteninhalt oder mit Tastenkombination für den accesskey und Taste 2 
Startseite    Anmelden     
Logout in [min] [minutetext]
Semester: SoSe 2021 Hilfe Sitemap Switch to english language

Modul :  Spieltheorien und Spielpädagogik - Einzelansicht




Grunddaten

Kurztext E1230-2008 Studienphase Bachelor
Drucktext Spieltheorien und Spielpädagogik Umfang des Moduls 4
Langtext Spieltheorien und Spielpädagogik Turnus des Angebotes jedes Semester
Art des Moduls Modul Credits 5
Zulassungsrang 1 ModulCode E1230

Zuordnung zu Studiengängen

Studiengang B.A. Erziehung und Bildung in der Kindheit - 2008

Veranstaltungen des aktuellen Semesters

Veranstaltungen

Inhalt

Kurzbeschreibung Die Studierenden kennen spieltheoretische Ansätze und haben einen Überblick über verschie­dene Spielformen und ihre (sozio-) kulturellen, historischen und ontogenetischen Vorausset­zungen. Sie üben Methoden der Spielbeobachtung, Spielzeugbeurteilung und Spielförderung ein und reflektieren diesbezügliche professionelle Aufgaben von Pädagog/innen.
Lernziele und Kompetenzen Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen Fachkompetenzen - Die Studierenden verfügen über systematische und exemplarisch vertiefte theoretische Kenntnisse über die verschiedenen Spieltheorien und ihre spielpädagogischen Implikationen und können die Begriffe Spiel, Spielpädagogik und Spielförderung erläutern. - Sie vergleichen grundlegende Aussagen in verschiedenen pädagogischen Konzepten und Bildungsprogrammen zur Spieltätigkeit von Kindern und erarbeiten sich Handlungsmöglichkeiten für die praktische Umsetzung. - Sie können die Rolle von Erwachsenen in Bezug auf kindliches Spiel erläutern. - Sie verstehen Spiel als einen Teil einer eigenständigen Kinderkultur und setzen diese kritisch in Bezug zur aktuellen Spielkultur und dem Angebot an Spielmitteln. - Sie können Spielentwicklung anhand verschiedener theoretischer Konzepte systematisch darstellen. - Sie unterscheiden Spielverhalten und Spielpartnerpräferenzen von Jungen und Mädchen, kennen diesbezügliche Erklärungsansätze und können Auswirkungen auf Interessensentwicklung und Leistungsmotivation erläutern. Allgemeine und bildungsbereichsspezifische didaktische Kompetenz - Die Studierenden können Spielmaterialien kritisch beurteilen und entsprechend der Entwicklung, der Bedürfnisse und Potentiale der Kinder auswählen. - Sie sind in der Lage, Spiele für verschiedene Altersgruppen und verschiedene Bildungs- und Wahrnehmungsbereiche anzubieten. - Sie können Spielprozesse durch gezielte Impulse anregen und unterstützen. Analytische Kompetenzen - Die Studierenden sind theoretisch und praktisch in der Lage, verschiedene Formen und Funktionen des Spiels zu unterscheiden. - Sie können die Bedeutung von Spieltätigkeit und Spielprozessen für kindliche Entwicklung in den verschiedenen Bildungsbereichen einzuschätzen. - Sie sind in der Lage, Spiel und Spielverhalten von Kindern im Zusammenhang sozio-kultureller Kontexte, von familialen und institutionellen Settings und kindbezogenen, individuellen Merkmalen zu deuten. - Sie beherrschen Grundlagen und Verfahren der Beobachtung kindlichen Spiels und können diese in Bezug auf die Beobachtung von Spielsituationen anwenden - Sie sind in der Lage, Anzeichen auffälligen oder gestörten Spielverhaltens zu erkennen. Reflexive und selbstreflexive Kompetenzen - Die Studierenden machen sich persönliche Ansichten, Handlungsmuster und das eigene professionelle Selbstverständnis im Hinblick auf die Förderung und Unterstützung kindlichen Spiels bewusst. - Sie finden einen Zugang zu persönlichen Spielvorlieben und -abneigungen. Interaktionelle Kompetenz - Die Studierenden können ihr spielpädagogisches Konzept gegenüber Eltern/Familien und Fachleuten erläutern und fachlich begründen. Inhalte Das Spiel in seinen verschiedenen Ausprägungsformen nimmt für die Kinder eine zentrale Rolle in ihrer Auseinandersetzung mit der Welt ein. Die Kinder setzen sich dabei mit ihren Erlebnissen, dem eigenen Handeln, den Interaktionen in den Kindergruppen und schließlich mit der Welt auseinander und differenzieren ihr Handlungsrepertoire. Diese Prozesse wahrzunehmen und im zweiten Schritt anzuregen und zu erweitern, ist die Aufgabe von Erzieherinnen. Das Modul behandelt daher: Spieltheorie Merkmale des Spiels, Annäherungen an die Begriffe Spielpädagogik und Spielförderung, Überblick über klassische und aktuelle spieltheoretische Ansätze und darin enthaltene Zuschreibungen von Funktionen des Spiels, Spiel als Ausdruck und Entstehungsort von Kinderkultur. Spielformen und Spielentwicklung Spielformen im Entwicklungsverlauf (Übungsspiel, Symbol- und Rollenspiel, Bau- und Konstruktionsspiel, Regelspiel, Rezeptionsspiel, Alleinspiel und soziales Spiel); differenzierende Merkmale unterschiedlicher Spielformen, Spielhemmungen und Spielstörungen, Spiel und seine Bedeutung für verschiedene Bildungsbereiche Einflussfaktoren auf kindliches Spiel Historische und kulturvergleichende Betrachtung des Kinderspiels, Einfluss von familialen und institutionellen Erziehungs- und Anregungsbedingungen, Einfluss von Medien auf Spielverhalten und Spielinhalte, Spielmaterial und Raumgestaltung, geschlechtsspezifisches Spielverhalten und Spielpartnerpräferenzen. Spielbeobachtung Beobachtung als Methode und als Haltung, Ziele und Grundlagen der Verhaltensbeobachtung, Durchführung und Auswertung von Spielbeobachtungen mit Videoeinsatz. Förderung des Spiels und Förderung durch Spiel Rolle des Erwachsenen im kindlichen Spiel, Spiele für unterschiedliche Altersstufen, Bildungs- und Wahrnehmungsbereiche, Prinzipien der Spielförderung, Erkenntnisse aus Studien zur gezielten Spielförderung. Spielzeugbeurteilung und -auswahl Kriterien der Spielzeugbeurteilung und Spielzeugauswahl, praktische Übungen und Reflexion eigener Beurteilungskriterien. Entwicklung eines eigenen spielpädagogischen professionellen Selbstverständnisses Reflexion und Integration von biografischer Bedingtheit und fachlicher Begründung der eignen Haltung gegenüber Spiel, Spielprozessen und der Auffassung von Aufgaben/Rollen von Pädagog/innen in Bezug auf kindliches Spiel
Lehr- und Lernformen Impulsvorträge, Kurzreferate der Studierenden, Kleingruppenarbeit mit anschließender Präsentation, fokussierte Plenumsdiskussion mit Protokollierung, Übungen zur Beobachtung und Spielzeugbeurteilung
Arbeitsaufwand 4 SWS / 3 Std.

Präsenzzeit: 54 Std.
Selbstlernzeit: 96 Std.
Workload gesamt: 150 Std.
Voraussetzungen für die Teilnahme keine
Voraussetzungen für die Vergabe von Credit Points Erfolgreiche Teilnahme und bestandene Modulprüfung

Prüfungsformen
Klausur, Hausarbeit, Referat mit schriftlicher Ausarbeitung, Präsentation von Projektergebnissen in künstlerischer Form

Zuordnung zu Prüfungen

84  872  H  2008  5123  Spieltheorien und Spielpädagogik