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Modul :  Kommunikation und Sprachen - Einzelansicht




Grunddaten

Kurztext E5460-2008 Studienphase Bachelor
Drucktext Kommunikation und Sprachen Umfang des Moduls 7
Langtext Kommunikation und Sprachen Turnus des Angebotes jedes Semester
Art des Moduls Modul Credits 10
Zulassungsrang 1 ModulCode E5460

Untergeordnete Module

Module Unit 1: Theorien zur Entwicklung und Bedeutung von Sprache und Kommunikation
Unit 2: Kommunikation, Sprachen und Schriftsprachenerwerb in der Schule
Unit 3: Sprachstandserfassung, Sprachstörungen, Sprachförderung in multiethnischen Gruppen

Zuordnung zu Studiengängen

Studiengang B.A. Erziehung und Bildung in der Kindheit - 2008

Veranstaltungen des aktuellen Semesters

Veranstaltungen

Inhalt

Kurzbeschreibung Unit 1: Theorien zur Entwicklung und Bedeutung von Sprache und Kommunikation
Unit 2: Kommunikation, Sprachen und Schriftspracherwerb in der Schule
Unit 3: Sprachstandserfassung, Sprachstörungen, Sprachförderung in multiethnischen Gruppen

Die Studierenden beschäftigen sich wissenschaftlich-theoretisch und methodisch-praktisch mit dem Themenfeld Sprachentwicklung, Sprachstörungen und Sprachförderung. Konzepte und Methoden der Sprachstandserfassung und Diagnostik werden ebenso behandelt wie ver­schiedene Modelle der Sprachförderung, wobei jeweils die Anwendung der Verfahren in der Praxis intensiv behandelt und geübt wird. Konzepte und Methoden der Literacy-Erziehung finden besondere Berücksichtigung. Die Situation von Kindern mit Migrationshintergrund und die pädagogische Arbeit in multiethnischen Gruppen in Bezug auf sprachliche Bildung und Kommunikation werden berücksichtigt. Der Schriftspracherwerb und die sprachliche Bildung im Primarbereich bilden einen weiteren Schwerpunkt.
Lernziele und Kompetenzen Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen Fachkompetenz - Die Studierenden können die wesentlichen Theorien zur Entwicklung und Bedeutung von Sprache und Kommunikation darstellen. - Sie sind in der Lage, ausgewählte empirische Studien und Forschungsergebnisse zu den Themen: (ungestörte und gestörte) Sprachentwicklung, Schriftspracherwerb, Sprachförderung und Literacy-Erziehung zu erläutern. - Sie haben einen systematischen Überblick über Phasen und Bedeutung der verschiedenen Ausdrucksformen von Kindern: prä-verbale Kommunikation, Sprache, Schriftsprache sowie non-verbale (körperlich-performative) Ausdrucksweisen. - Sie erklären systematisch Verlauf und Bedingungen eines ungestörten Spracherwerbsprozesses im Kindesalter. - Sie ordnen systematisch Theorie und Methoden der Literacy-Erziehung ein. - Sie stellen systematisch Verlauf, Bedingungen und Methoden des Schriftspracherwerbs dar. - Sie sind in der Lage, bildungsbereichsübergreifende Verknüpfungen herzustellen, z.B. zwischen Sprache und kognitiver Entwicklung, Spiel, sozial- motionaler Entwicklung. - Sie haben systematisches und exemplarisch vertieftes Wissen über Konzepte und Verfahren der Sprachstanderfassung und Frühdiagnostik. - Sie können die verschiedenen Formen von Sprachentwicklungsstörungen und Sprachverzögerungen sowie die Möglichkeiten von Diagnostik und Förderung grundlegend erläutern. - Sie können Mehrsprachigkeit und Zweitspracherwerb im Kontext einer multiethnischen Gesellschaft erläutern. - Sie setzen das in diesem Modul erworbene theoretische Fachwissen mit Erfahrungen und Beobachtungen in der Praxis in Beziehung, wenden eine breite Auswahl von Methoden an und gestalten ihr pädagogisches Handeln auf dieser Wissensbasis professionell. Allgemeine und bildungsbereichsspezifische didaktische Kompetenz - Die Studierenden nutzen grundlegende und exemplarisch vertiefte Kenntnisse über didaktische Modelle im Bereich der allgemeinen und spezifischen Sprachförderung sowie der Literacy-Erziehung. - Sie setzen didaktische Ansätze zur Vermittlung und Förderung von Deutsch als Zweitsprache systematisch um. - Sie können Alltagssituationen sowie Aktivitäten von Kindern z.B. im Bereich des Spiels, der Bewegung, des ästhetisch-schöpferischen Tätigseins sprach-bewusst und sprach-anregend gestalten. - Sie können Angebote im Bereich der sprachlichen Bildung entwicklungs-, alters- und situationsgerecht gestalten. Analytische Kompetenz - Die Studierenden sind in der Lage, auch komplexe Kommunikations- und Sprachsituationen systematisch zu erfassen, zu beschreiben, vergleichend zu interpretieren und grundlegende Kompetenz- und Prozessstrukturen herauszuarbeiten (forschendes Lernen). - Auf dieser theorie- und erfahrungsbasierten Wissensgrundlage planen und gestalten sie ressourcenorientierte, an den Bildungsimpulsen der Kinder anknüpfende, sprach- und kommunikationsfördernde pädagogische Situationen. Forschungskompetenz - Die Studierenden entwickeln im Themenfeld dieses Moduls eigene Forschungsfragen, wählen angemessene Methoden aus und bearbeiten Fragestellungen empirisch. Reflexive und selbstreflexive Kompetenz - Die Studierenden reflektieren das eigene Sprach- und Kommunikationsverhalten sowie biografische Literacy-Erfahrungen und gestalten auf dieser Grundlage pädagogische Situationen bewusst. - Sie setzen ihr theoretisches Wissen über Sprache und Kommunikation, die Beobachtung und Analyse von Einzelfällen und -situationen sowie ihr auf der fall- und situationsübergreifenden vergleichenden Analyse beruhendes, erfahrungsgesättigtes Wissen in ein reflexives Verhältnis zueinander. Interaktionskompetenz - Die Studierenden begreifen Kinder in Kommunikationsprozessen (auch in denen der Sprachförderung) als gleichwertige und kompetente Ko-Konstrukteure. - Sie gestalten ihre Gesprächsführung alters- und situationsgerecht. - Sie können Eltern die Bedeutung von sprachlicher Bildung und Literacy- Erfahrung kommunikativ vermitteln und sie in die pädagogische Arbeit einbeziehen. Organisatorische Kompetenz - Die Studierenden bringen Konzepte und Methoden der Sprachstandserfassung und Sprachförderung in den Gesamtkontext einer Organisation. - Sie sind in der Lage, sprachliche Bildung nicht nur in ihrer eigenen Arbeit, sondern auch im Kontext einer Organisation durch kontinuierliche Dokumentation und Evaluation abzusichern und zu verbessern. Inhalte Die Studierenden beschäftigen sich in den Lehrveranstaltungen dieses Moduls wissenschaftlich-theoretisch und methodisch-praktisch mit dem Themenfeld Sprachentwicklung, Sprachstörungen und Sprachförderung. Sprache wird dabei neben anderen non-verbalen Kommunikationsformen als eine wesentliche Kompetenz betrachtet, die für die kognitive und soziale Entwicklung des Menschen von entscheidender Bedeutung ist. Im Zentrum stehen zunächst Verlauf und Bedingungen des ungestörten Sprach- und Schriftspracherwerbs. Verschiedene Konzepte und Methoden der Sprachstandserfassung und Diagnostik werden ebenso behandelt wie verschiedene Modelle der Sprachförderung, wobei jeweils die Anwendung der Verfahren in der Praxis intensiv behandelt und geübt wird. Konzepte und Methoden der Literacy-Erziehung finden besondere Berücksichtigung. Die Situation von Kindern mit Migrationshintergrund und die pädagogische Arbeit in multiethnischen Gruppen in Bezug auf sprachliche Bildung und Kommunikation werden in diesem Modul intensiv bearbeitet. Der Schriftspracherwerb und die sprachliche Bildung im Primarbereich bilden einen weiteren Schwerpunkt. Da Methodenkompetenz nur über die praktische Anwendung und die Reflexion der Praxiserfahrungen möglich ist, haben die Studierenden die Möglichkeit, Methoden der Sprachstandserfassung und der Sprachförderung in der Praxis zu erproben und im Kontext der Seminare zu diskutieren. Insbesondere im zweiten Praktikum (6. Semester) können die Studierenden die in diesem Modul erworbenen Methodenkompetenzen im Kontext eines forschungsorientierten Projektseminars weiter vertiefen und ausdifferenzieren.
Lehr- und Lernformen Seminare:
- Theorien zur Entwicklung und Bedeutung von Sprache und Kommunikation
- Kommunikation, Sprachen und Schriftspracherwerb in der Schule
Impulsreferate der/des Dozent/in mit Diskussion, Referate, Arbeitsgruppen, Exkursionen

Seminar:
- Sprachstandserfassung, Sprachstörungen und Sprachförderung in multiethnischen Gruppen
Kurze theoretische und methodische Einführungen in Form von Vorlesungen und Referaten; Bildung von Arbeitsgruppen, in denen die Anwendung von ausgewählten Methoden der Sprachstandserfassung sowie der Sprachförderung in Praxiseinrichtungen vorbereitet, durchgeführt (Praxisbesuche) und ausgewertet wird, Präsentationen der Arbeitsgruppen im Seminar; Exkursionen
Arbeitsaufwand a) Vorlesung mit Seminar:
Theorien zur Entwicklung und Bedeutung von Sprache und Kommunikation
3 SWS / 2,25 Std.
b) Seminar:
Kommunikation, Sprachen und Schriftspracherwerb in der Schule
1 SWS / 0,75 Std.
c) Seminar:
Sprachstandserfassung, Sprachstörungen, Sprachförderung in multiethnischen Gruppen
3 SWS / 2,25 Std.

Präsenzzeit: 99,5 Std.
Selbstlernzeit: 200,5 Std. (davon 30 Std. Praxiszeit)
Workload gesamt: 300 Std.
Voraussetzungen für die Teilnahme keine
Voraussetzungen für die Vergabe von Credit Points Erfolgreiche Teilnahme und bestandene Modulprüfung

Prüfungsformen
Klausur; Referat mit schriftlicher Ausarbeitung, Hausarbeit

Zuordnung zu Prüfungen

84  872  H  2008  5546  Kommunikation und Sprachen