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Modul :  2. Praktikum - Einzelansicht




Grunddaten

Kurztext E6700-2008 Studienphase Bachelor
Drucktext 2. Praktikum Umfang des Moduls 5
Langtext 2. Praktikum Turnus des Angebotes jedes Semester
Art des Moduls Modul Credits 15
Zulassungsrang 1 ModulCode E6700

Untergeordnete Module

Module Unit 1: Praktikumsvorbereitung
Unit 2: Praktikum (12 Wochen) (und gegebenenfalls Supervision)
Unit 3: Projektseminar (praktikumsbegleitend)

Zuordnung zu Studiengängen

Studiengang B.A. Erziehung und Bildung in der Kindheit - 2008

Veranstaltungen des aktuellen Semesters

Veranstaltungen
E5410 Praktikumsvorbereitung (U1 zu 2. Praktikum) Seminar

Inhalt

Kurzbeschreibung Unit 1: Praktikumsvorbereitung
Unit 2: Praktikum (12 Wochen) und gegebenenfalls Supervision
Unit 3: Projektseminar (praktikumsbegleitend)

Im zweiten 12-wöchigen Praktikum und dem begleitenden forschungsorientierten Projektse­minar erweitern und vertiefen die Studierenden ihre im Laufe des Studiums gemachten theo­retischen und praktischen Erfahrungen in einem für sie neuen Arbeitsfeld. Sie bearbeiten mit Hilfe empirischer Methoden eine Forschungsfrage und erweitern damit nicht nur ihre prak­tisch-pädagogischen, sondern auch ihre wissenschaftlichen Handlungskompetenzen. Auf der Grundlage ihrer Erfahrungen reflektieren sie ihre berufsbiografischen Perspektiven.
Lernziele und Kompetenzen Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen Fachkompetenz - Die Studierenden können sich die strukturellen und organisatorischen Rahmenbedingungen eines Arbeitsfeldes erschließen und in ihrer Bedeutung für das pädagogische Handeln reflektieren. - Sie können zwischen Richtlinien, Programmen und Konzepten einerseits und der Realität pädagogischen Handelns andererseits systematisch unterscheiden. - Sie können die im Arbeitsfeld vorgefundenen Erziehungs- und Bildungskontexte in ihrer Komplexität und unter Berücksichtigung der verschiedenen beteiligten Akteursgruppen, des sozialen Umfeldes sowie der organisatorischen Rahmenbedingungen analysieren, verstehen und erklären und sich in ihrem Handeln als Praktikant/in darauf einstellen. - Sie können die Praxisstelle, ihre Erfahrungen sowie ihren eigenen Professionalisierungsprozess systematisch mit der Situation im 1. Praktikum vergleichen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten beschreiben, erklären und bewerten. - Sie sind in der Lage, Kompetenzen, Bildungsimpulse und Bedürfnisse von Kindern mit unterschiedlichem (alters-, geschlechts-, milieubezogenen etc.) Erfahrungshintergrund differenziert und systematisch zu beobachten, zu dokumentieren und angemessen aufzugreifen. - Ihre pädagogische Arbeit gründen sie auf Beziehungen zu den Kindern, die von Respekt, Empathie und Verlässlichkeit geprägt sind. - Sie können ihr eigenes pädagogisches Handeln über einen längeren Zeitraum hinweg zielgerichtet und systematisch planen, umsetzen und dessen Wirkungen reflektieren. Sie kooperieren dabei eng mit ihrer/ihrem Praxismentor/in. - Auf der Erfahrungsgrundlage des eigenen wie auch des beobachteten pädagogischen Handelns des Praxismentors bzw. der Praxismentorin festigen sie ihr routiniertes und zugleich situativ-spontanes professionelles Handeln (Sicherung des ‚praktisch-pädagogischen Habitus‘). - Sie können sich zu theoretischen Wissensbeständen sowie auch zu ihren praktischen Handlungserfahrungen in ein kritisch-reflexives Verhältnis setzen (Sicherung des ‚wissenschaftlich-reflexiven Habitus‘). - Im Sinne eines forschenden Habitus sind sie in der Lage, pädagogische Situationen und sich selbst zu beobachten (Prinzip des sich systematisch ‚Fremdmachens’), diese Beobachtungen an theoretische Einsichten zurück zu binden und zugleich als Teil ihrer eigenen (berufs-) biografischen Entwicklung zu verarbeiten. Didaktische Kompetenz - Die Studierenden sind in der Lage, ihre im Studium erworbenen praktischpädagogischen Kompetenzen sowohl aus den Bereichen des 1. Praktikums und darüber hinaus nun auch aus den Bereichen Mathematik und Technik, Sprachförderung und Medienpädagogik einzubringen, zu festigen und zu reflektieren. - Sie sind in der Lage, selbstständig sowohl mit Gruppen als auch mit einzelnen Kindern zu arbeiten und dabei die räumlichen und zeitlichen Rahmenbedingungen angemessen zu gestalten. - In Projekten mit spezifischem Schwerpunkt erwerben sie exemplarisch vertieftes Wissen und systematische Handlungskompetenzen. - In der praktisch-pädagogischen Arbeit sind sie generell in der Lage ganzheitliche und ressourcenorientierte Bildungsprozesse zu gestalten. - Sie praktizieren einen differenzierten Einsatz von Sprache sowie von anderen Kommunikationsmöglichkeiten. Analytische Kompetenz - Auf der Grundlage ihrer forschungsmethodischen Kompetenzen sind die Studierenden in der Lage, sich mit entdeckendem Blick sowohl neuen als auch vertrauten Situationen zuzuwenden, diese in ihrer Komplexität und Perspektivität zu erfassen, zu beschreiben, zu interpretieren und zu reflektieren (Festigung des ‚forschenden Habitus’). - Auf der Grundlage der professionellen Fähigkeiten des Wahrnehmens und Interpretierens von komplexen Situationen im pädagogischen Alltag, können sie ressourcenorientierte und an den Bildungsimpulsen der Kinder anknüpfende pädagogische Handlungsstrategien entwickeln und umsetzen. Forschungskompetenz - Die Studierenden sind in der Lage, systematisch und zielgerichtet einer Forschungsfrage nachzugehen, die angemessenen Forschungsmethoden auszuwählen und das empirische Material zu interpretieren. - Sie können ihre praktisch-pädagogischen Aufgaben und die Bearbeitung ihrer Forschungsfrage in ein ausbalanciertes und angemessenes Verhältnis setzen. - Sie können wissenschaftlich-theoretische Erkenntnisse mit ihren Praxis- und Forschungserfahrungen systematisch in Beziehung setzen. - Ggf. entwickeln sie aus den Forschungserfahrungen heraus ein Thema für ihre Bachelor-Arbeit bzw. sammeln bereits empirisches Material für diese. Reflexive und selbstreflexive Kompetenz - Die Studierenden haben systematisches Wissen um in verschiedenen Situationen die eigenen Erziehungs- und Bildungserfahrungen zu reflektieren, die Standortverbundenheit der eigenen Perspektiven und Orientierungen zu erkennen und dies zu den Erfahrungen und Perspektiven anderer sozialer Akteure in Beziehung zu setzen. - Sie schärfen ihr persönliches Kompetenzprofil und festigen ihre professionelles Selbstverständnis. Interaktionelle Kompetenz - Die Studierenden sind unter unterschiedlichsten Bedingungen dazu in der Lage, sich in die Erfahrungen und Perspektiven von anderen hineinzuversetzen und auf dieser Grundlage Kommunikationssituationen zu gestalten, die von Offenheit und Akzeptanz geprägt sind. - Sie können die Rolle und den Einfluss der eigenen Person in Interaktionsprozessen mit Kindern und Erwachsenen wahrnehmen und systematisch reflektieren. - Sie können die Teamarbeit und die Zusammenarbeit mit Eltern in der Praxisstelle aufgabenorientiert und produktiv mitgestalten bzw. eigenständig Aufgaben übernehmen. - Sie sind in der Lage mit der/dem Praxismentor/in einen gemeinsamen Lehr-Lern-Kontext zu gestalten. Inhalte Im 6. Semester absolvieren die Studierenden ein 12-wöchiges – forschungsorientiertes – Praktikum in einer Kindertageseinrichtung, einer Grundschule oder einer anderen Institution, in der es um die Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern im Alter zwischen 0 und 12/13 Jahren geht. Mindestens eines der beiden Praktika muss mit Kindern zwischen 0 und 6 Jahren absolviert werden! Die Gestaltung des Praktikums (u.a. zu erfüllende Aufgaben, dazu notwendige Praxismethoden, Forschungsfrage und Gestaltung des Forschungsprozesses, zeitlicher Verlauf) wird im 5. Semester intensiv vorbereitet. Die Praktikumsordnung sowie der Rahmenausbildungsplan sind auch im 2. Praktikum zentrale Grundlagen. Es werden jeweils 2 praktikumsbegleitende Projekte zur Wahl angeboten, die den Studierenden über die Vorgaben des Rahmenausbildungsplans hinaus noch einmal eine spezifische Schwerpunktbildung ermöglichen. Angeboten werden für das 2. Praktikum z.B. Schwerpunktbildungen im Bereich der ästhetischen Bildung, der mathematischen und technischen Bildung, der Sprachförderung sowie der Medienpädagogik. Die Projektseminare ergeben sich jeweils neu aus dem Angebot der Dozent/innen, d.h. auch andere Schwerpunktbildungen sind denkbar. Die Projektseminare, die das 2. Praktikum begleiten, haben dabei grundsätzlich einen forschungsorientierten Charakter, d.h. die Entwicklung einer Forschungsfrage, die systematische Planung und Durchführung einer empirischen Untersuchung, die Präsentation und Diskussion von empirischem Material im Rahmen von Interpretationswerkstätten spielen eine zentrale Rolle. In diesem 2. Praktikum stellen die Studierenden also auf der Grundlage ihres methodischen Vorgehens in einem systematischen und vertieften Sinne den Zusammenhang zwischen den Studieninhalten, der pädagogischen Praxis und ihren eigenen Forschungserfahrungen bzw. -ergebnissen her: Das Praktikum ermöglicht auf der Erfahrungsgrundlage des eigenen wie auch des beobachteten pädagogischen Handelns der/des Praxismentor/in sowohl das routinierte wie auch das situativ-spontane professionelle Handeln zu sichern damit einen ‚praktisch-pädagogischen Habitus‘ auszubilden. Durch das begleitende forschungsorientierte Projektseminar haben die Studierenden die Möglichkeit, sich zu theoretischen Wissensbeständen sowie auch zu ihren praktischen Handlungserfahrungen in ein kritisch-reflexives Verhältnis zu setzen und damit den ‚wissenschaftlich-reflexiven Habitus‘ zu festigen. Im Sinne der Ausprägung eines forschenden Habitus gelingt es ihnen, pädagogische Situationen und sich selbst zu beobachten (Prinzip des sich systematisch Fremd-machens), diese Beobachtungen an theoretische Einsichten rückzubinden und zugleich als Teil ihrer eigenen (berufs-) biografischen Entwicklung zu verarbeiten. Unterstützt durch die Supervision arbeiten die Studierenden ihre eigenen Erziehungs- und Bildungserfahrungen auf, und lernen, damit in der Praxis reflektiert umzugehen. Sie entwickeln auf der Grundlage eines erfahrungsgesättigten und kritisch- reflexiv durchgearbeiteten professionellen Selbstverständnisses realistische Berufsperspektiven.
Lehr- und Lernformen Praktikumsvorbereitung: Hospitationen und Exkursionen, Gruppenarbeiten, praxisfeldbezogene Wissensvermittlung, Impulsreferate des/der Dozent/in Projektseminar (praktikumsbegleitend): situations- und fallbezogene Wissensvermittlung, Gruppenarbeiten, Einzelfallbesprechungen, Darstellung von Praxiserfahrungen mit verschiedenen Präsentationstechniken (z.B. Video- Präsentation, Poster-Präsentation), Rollenspiele, Arbeiten mit biografischen und kreativen Techniken, Diskussion von empirischem Material im Rahmen einer Interpretationswerkstatt
Praktikum: Praxistätigkeit mit systematischer Theorie-Praxis-Reflexion, Supervision
Arbeitsaufwand a) Seminar: Praktikumsvorbereitung
2 SWS / 1,5 Std.
b) Praktikum (12 Wochen) und ggf. Supervision
12 Wochen + ggf. Supervision
c) Projektseminar (praktikumsbegleitend)
3 SWS / 2,25 Std.


Präsenzzeit: 67,5 Std.
Selbstlernzeit: 382,5 Std. (davon 360 Std. Praxiszeit)
Workload gesamt: 450 Std.
Voraussetzungen für die Teilnahme Das 1. Praktikum muss erfolgreich absolviert sein.
Weiterhin müssen mindestens die Module II/6 Forschungsmethoden und III/2 Diversity zu Beginn des 2. Praktikums erfolgreich absolviert sein.
Voraussetzungen für die Vergabe von Credit Points Erfolgreiche Teilnahme und bestandene Modulprüfung

Prüfungsformen
Bescheinigung der Praxisstelle, ggf. Nachweis der Supervision Referat mit schriftlicher Ausarbeitung; Präsentation von Projektergebnissen in künstlerischer Form; Praxisbericht

Zuordnung zu Prüfungen

84  872  H  2008  5670  2. Praktikum