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Politologische und sozialpolitische Grundlagen Sozialer Arbeit (U3 zu Gesellschaft, Gesundheit und Soziale Arbeit) - Einzelansicht

S2520
Politologische und sozialpolitische Grundlagen Sozialer Arbeit (U3 zu Gesellschaft, Gesundheit und Soziale Arbeit)

Sprache: deutsch   
Seminar
WiSe 2015/16
3 SWS
jedes Semester

Erwartete Teilnehmer_innen 200
Max. Teilnehmer_innen 200
Belegpflicht

Soziale Arbeit (ab 2. Semester) - Frist 1 06.04.2020 09:00:00-15.04.2020
Soziale Arbeit - Frist 2 16.04.2020 15:00:00-06.05.2020
Gruppe: 1. Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
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Do. 15:00 bis 18:00 woch 08.10.2015 bis 28.01.2016  121 Prof. Dr. H. Stapf-Finé     19.11.2015: Ausfall
21.01.2016: Ausfall
60
Gruppe 1. Gruppe:
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  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
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Mi. 12:00 bis 15:00 woch 07.10.2015 bis 27.01.2016  333 Prof. Dr. H. Stapf-Finé     18.11.2015: Ausfall
02.12.2015: Ausfall
60
Gruppe 2. Gruppe:
Gruppe: 3. Gruppe iCalendar Export für Outlook
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Di. 09:00 bis 12:00 woch 06.10.2015 bis 02.02.2016  226 Dr. T. Bryant     13.10.2015: Ausfall
17.11.2015: Ausfall
12.01.2016: kein Ausfall, Exkursion!
60
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Di. 09:00 bis 12:00 Einzel am 12.01.2016 ausserhalb- ausserhalb Dr. T. Bryant  

Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Wilhelmstr. 49, 10017 Berlin

  60
Gruppe 3. Gruppe:
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  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
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Di. 15:00 bis 18:00 Einzel am 06.10.2015 333 Dr. M. Ebert       60
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Di. 15:30 bis 18:00 woch 13.10.2015 bis 26.01.2016  334 Dr. M. Ebert     20.10.2015: Ausfall
27.10.2015: Ausfall
03.11.2015: kein Ausfall, Zeitänderung!
10.11.2015: Ausfall
26.01.2016: Ausfall
60
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Di. 16:30 bis 18:00 Einzel am 03.11.2015 334 Dr. M. Ebert       60
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Di. 18:00 bis 21:00 Einzel am 24.11.2015 334 Dr. M. Ebert       60
Gruppe 4. Gruppe:
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Prüfungsversion
Bachelor of Arts B.A. Soziale Arbeit 2 - 2004
Bachelor of Arts B.A. Soziale Arbeit 2 - 2008
Zuordnung zu Einrichtungen
B.A. Soziale Arbeit
Inhalt
Kommentar

1. Gruppe - Prof. Dr. Stapf-Finé

Der Druck auf die sozialen Sicherungssysteme nimmt nicht nur in Deutschland aufgrund von Wirtschaftskrisen und globaler neoliberaler Politik zu. Wobei dieser Prozess nicht einheitlich ist, denn es gibt es durchaus Fortschritte, vor allem bei familienpolitisch motivierten Leistungen. Gleichzeitig steigt der Bedarf an sozialpolitischen Gütern und Leistungen aufgrund der immer noch hohen Arbeitslosigkeit und wachsender sozialer Ungleichheit. Die Eurokrise verschärft diese Prozesse noch. Das sind die sozialpolitischen Rahmenbedingungen, welche die Berufsgruppen sozialer Arbeit derzeit vorfinden und die es als demokratisch agierende Akteure zu verbessern gilt. Da Veränderungen im Kopf anfangen, müssen eine Reihe populärer Mythen auf den Prüfstand. Dazu gehören insbesondere die demographische Entwicklung, die Wettbewerbsfähigkeit, die „Lohnnebenkosten“ und die Kostenexplosion im Gesundheitswesen. Es gilt vielmehr die Bedeutung des sozialen Sektors für Wachstum, Beschäftigung und gesellschaftlichen Zusammenhalt herauszuarbeiten.

Ziel des Seminar ist es einerseits, die für ein konstruktiv kritisches Verständnis von Sozialpolitik nötigen Grundlagen zu vermitteln, hierzu gibt es regelmäßigen Input von Seiten des Dozenten.

Um sozialpolitische Gesetzgebungsprozesse näher kennenzulernen, werden wir den Gang des „Krankenhaus-Strukturgesetzes“ näher anschauen. Hierfür müssen zunächst die Grundlagen aufgearbeitet werden: Wie funktioniert ein Gesetzgebungsverfahren, wie ist das Gesundheitssystem organisiert, welche Rolle nehmen die wichtigsten Akteure hierbei ein. Ziel ist es, am Ende in einem Planspiel ein Anhörungsverfahren durchzuführen, wie es im Gesundheitsausschuss des Bundestages stattfinden könnte: mit Regierungsbank, Oppositionsvertretern, Experten betroffener Verbände und Einzelsachverständigen.

Schließlich werden wir erörtern, was geschehen muss, damit die Soziale Arbeit in solchen Gesetzgebungsverfahren künftig eine stärkere Rolle spielen kann.


2. Gruppe - Prof. Dr. Stapf-Finé

Ausgehend von der Veröffentlichung von Dahme, Heinz Jürgen/Wohlfahrt, Norbert (Hg.): Handbuch kommunale Sozialpolitik, Wiesbaden 2011 wollen wir eine Auswahl treffen, welche Handlungsfelder der kommunalen Sozialpolitik in den Blick genommen werden sollen.

In Frage kommen: Kommunale Arbeitsmarktpolitik, kommunale Fürsorgepolitik, Kommunale Bildungslandschaften, kommunale Integrationspolitik, kommunale Wohnungspolitik, kommunale Gesundheitsförderungspolitik, kommunale Armutspolitik, kommunale Alten- und Seniorenpolitik und Behindertenhilfe in der Kommune.

In seminaristischer Manier bereiten Arbeitsgruppen die unterschiedlichen Themen auf. Darüber hinaus laden wir Akteure aus diesen Politikbereichen in das Seminar ein oder unternehmen Besuche ins betreffende Handlungsfeld.


3. Gruppe - Dr. T. Bryant

Das Seminar dient dazu, die historischen Grundlagen und Entwicklungslinien der deutschen Sozialstaatspolitik zu beleuchten. Von den frühen Anfängen in den Städten des Mittelalters bis hin zu den heutigen Sozialstaatsreformen im Zuge der „Agenda 2010" werden theoretische Modelle und praktische Maßnahmen - einschließlich der damit jeweils verbundenen gesellschaftlichen Diskussionen (z.B. gesetzlicher Mindestlohn), realen Auswirkungen (z.B. „Zwei-Klassen-Gesellschaft") und visionären Reformvorschlägen (z.B. bedingungsloses Grundeinkommen) - sowohl aus sozialgeschichtlicher als auch aus aktueller Perspektive untersucht. Schwerpunkte bilden dabei die „Soziale Frage" und die Sozialgesetzgebung Otto von Bismarcks im Deutschen Kaiserreich, die Sozialpolitiken der Weimarer Republik (unter den Bedingungen von Reparationslasten, Hyperinflation und Weltwirtschaftskrise), des NS-Staates (z.B. „Nationalsozialistische Volkswohlfahrt", „Lebensborn e.V.", „Eintopfessen") sowie der beiden deutschen Staaten zwischen 1945/49 und 1989/90 (z.B. bundesdeutsches „Wirtschaftswunder" vs. „Arbeiter- und Bauernstaat").

Außerdem werden im Seminar die gegenwärtigen verfassungsrechtlichen Grundlagen des deutschen Sozialstaats, wie sie im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankert sind, erörtert.

Die Studierenden werden die Möglichkeit haben, sich die im Seminar zu behandelnden Themen möglichst selbständig (einzeln oder in einer Gruppe) zu erarbeiten und dabei - je nach ihren Interessen - eigene Schwerpunkte zu setzen. Neben der kritischen Lektüre einschlägiger Quellen und sonstiger Texte wird das Seminar viel Raum für gemeinsame Diskussionen bieten.

Geplant ist außerdem ein Besuch der Ausstellung „In die Zukunft gedacht - Bilder und Dokumente zur deutschen Sozialgeschichte" beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Leistungsanforderungen: regelmäßige Teilnahme, aktive Mitarbeit, wahlweise entweder Vorbereitung und Präsentation eines Referats oder Anfertigung und Präsentation eines Essays

Literatur-Empfehlungen: vgl. Bibliographie zum Seminar bei „moodle“


4. Gruppe - Dr. M. Ebert

Das Seminar dient der Vermittlung von Kenntnissen über die historische Entwicklung, aktuelle Regelungen, kontroverse Diskussionen und zukünftige Herausforderungen insbesondere des deutschen Sozialstaats. Nachdem zu Beginn die Beziehung zwischen Ökonomie und Sozialpolitik diskutiert wird, folgt ein Blick auf die Entstehung des deutschen Sozialstaats. Mit dem Wissen über die Entstehungsvoraussetzungen der fünf großen Bereiche der sozialen Sicherung (Alter, Krankheit, Arbeitslosigkeit, Armut und Familie) soll in den folgenden Sitzungen eine detailliertere Analyse der aktuellen Ausgestaltung dieser Bereiche und der Auswirkungen der jüngsten Reformen erfolgen. Auf der Basis einer Einführung in die wichtigsten politologischen Ansätze sollen zudem Erklärungen für die sozialpolitische Entwicklung in Deutschland gefunden werden. Der letzte Teil des Seminars befasst sich den Auswirkungen der Reformprozesse für die Soziale Arbeit sowie mit zukünftigen Herausforderungen von Sozialpolitik (insbesondere durch zunehmende Arbeitsmarktflexibilisierung) und diskutiert alternative bzw. visionäre Reformansätze (z.B. das dänische Flexicurity-Modell oder das bedingungslose Grundeinkommen).

Neben Inputs des Dozenten, die vor allem einführenden Charakter in die jeweiligen Themenbereiche besitzen, stützt sich das Seminar auf Referate von Studierenden, die spannende sozialpolitische Fragen erörtern sollen. Textlektüre, Gruppenarbeiten und hoffentlich viele Diskussionen ergänzen das methodische Profil des Kurses. Als Prüfungsleistungen gelten ein ausführliches Referat oder eine Hausarbeit.


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2015/16 , Aktuelles Semester: SoSe 2020