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Rassismus und Migration - Einzelansicht

S6370
Rassismus und Migration

Sprache: deutsch   
Seminar
WiSe 2017/18
4 SWS
jedes Semester

Erwartete Teilnehmer_innen 185
Max. Teilnehmer_innen 200
Belegpflicht

Soziale Arbeit, Veranstaltungen m. Gr. ab 2. Sem. 19.09.2020-28.09.2020
Soziale Arbeit 2. Frist 01.10.2020-20.10.2020
Gruppe: ohne Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
Einzeltermine anzeigen
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Mi. 14:30 bis 18:00 woch 04.10.2017 bis 31.01.2018  232 (12 Plätze) Prof. Dr. B. Schäuble     15.11.2017: Teilnahme am Hochschultag
22.11.2017: Blockwoche
03.01.2018: kein Ausfall, Exkursion!
25
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Mi. 14:30 bis 18:00 Einzel am 03.01.2018 ausserhalb- ausserhalb Prof. Dr. B. Schäuble       25
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Mi. 10:00 bis 18:00 Einzel am 07.02.2018 334 (20 Plätze) Prof. Dr. B. Schäuble       25
Gruppe ohne Gruppe:
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Prüfungsversion
Bachelor of Arts B.A. Soziale Arbeit 4 - 2004
Bachelor of Arts B.A. Soziale Arbeit 4 - 2008
Zuordnung zu Einrichtungen
B.A. Soziale Arbeit
Inhalt
Kommentar

Institutioneller Rassismus

Rassismus erscheint meist als individuelles Vorurteil. Das Seminar betrachtet Rassismus dagegen in Anlehnung an die von Kwame Ture und Charles V. Hamilton gewählte Bezeichnung „institutionalisierter Rassismus” und Joe R. Feagins Begriff „systemischer Rassismus” als Form struktureller Ungleichheit, d.h. als strukturell ungleichen Zugang zu gesellschaftlichen Gütern und Möglichkeiten. Diese entstehen u.a. im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Institutionen (Gesetzen, Normen und Prozeduren) und im Handlungsrahmen von Organisationen. Beispiele dafür sind Benachteiligungen im Bildungssystem, auf dem Arbeits- und Wohnungsmarktmarkt und Formen polizeilicher Sonderbehandlung (u.a. racial profiling, Ermittlungen zur NSU-Mordserie).

Im Seminar werden historische (u.a. systematische Entrechtung und Verfolgung im Nationalsozialismus) und aktualempirische Zusammenhänge (u.a. Macpherson Report) untersucht, einschlägige theoretische Konzepte wie Diskriminierung, soziale Schließung und symbolische Herrschaft erschlossen und Veränderungsmöglichkeiten im Bereich der Reparationen/Restitutionen, der „Community Control”, der Organisationsentwicklung/ institutionellen Öffnung, Gleichstellungsgesetzgebung, der Diskurskritik/ politischen Bildung und der Selbstverständigung diskutiert. Im Seminar wird eine aktive Literaturarbeit erwartet. Teilweise werden englische Texte gelesen, die Seminarsitzungen finden durchgängig auf Deutsch statt. Die Beteiligung an mindestens einer von drei geplanten Exkursionen (1. Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Ravensbrück, 2. Besuch gleichstellungspolitischer Einrichtungen in Berlin, ggf. Exkursion zum Strafprozess gegen den sogenannten NSU) und deren schriftliche Kurzreflexion ist eine verpflichtende Teilnahmeleistung.

 

Literaturempfehlungen

Amthor, Ralph-Christian (2017): Soziale Arbeit im Widerstand! Fragen, Erkenntnisse und Reflexionen zum Nationalsozialismus. Weinheim

Feagin, Joe R. (2000): Racist America. Roots, Current Realities and Future Reparations. New York

Gomolla, Mechtild/Radtke, Frank-Olaf (2002): Institutionelle Diskriminierung. Opladen

Hill Collins, Patricia (2000): Black Feminist Thoughts. Knowledge Conscouisness and the Politics of Empwoerment. New York

Kühl, Stefan (2014): Ganz normale Organisationen. Zur Soziologie des Holocausts. Frankfurt

Weiß, Anja (2017) Soziologie globaler Ungleichheit. Frankfurt

Scherr, Albert/ El-Mafaalani, Aladin/ Yüksel, Gökçen (2016): Handbuch Diskriminierung. Wiesbaden.


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Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2017/18 , Aktuelles Semester: WiSe 2020/21