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Politologische und sozialpolitische Grundlagen Sozialer Arbeit (U3 zu Gesellschaft, Gesundheit und Soziale Arbeit) - Einzelansicht

S2520
Politologische und sozialpolitische Grundlagen Sozialer Arbeit (U3 zu Gesellschaft, Gesundheit und Soziale Arbeit)

Sprache: deutsch   
Seminar
WiSe 2017/18
3 SWS
jedes Semester

Erwartete Teilnehmer_innen 200
Max. Teilnehmer_innen 200
Belegpflicht

Soziale Arbeit (ab 2. Semester) - Frist 1 06.04.2020 09:00:00-15.04.2020
Soziale Arbeit - Frist 2 16.04.2020 15:00:00-06.05.2020
Gruppe: 1. Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
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Di. 13:00 bis 15:30 woch 10.10.2017 bis 30.01.2018  225 Prof. Dr. H. Stapf-Finé     21.11.2017: Blockwoche 50
Gruppe 1. Gruppe:
Gruppe: 2. Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
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Di. 16:00 bis 19:00 woch 10.10.2017 bis 30.01.2018  122 U. Jähner     21.11.2017: kein Ausfall, Raumänderung!
28.11.2017: Ausfall
50
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Di. 16:00 bis 19:00 Einzel am 21.11.2017 230 U. Jähner       50
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Mi. 15:00 bis 16:00 Einzel am 29.11.2017 333 U. Jähner       20
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Mi. 16:00 bis 18:00 Einzel am 29.11.2017 350 U. Jähner       20
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Di. 16:00 bis 19:00 Einzel am 06.02.2018 225 U. Jähner       50
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Di. 16:00 bis 19:00 Einzel am 13.02.2018 225 U. Jähner  

Klausur

  50
Gruppe 2. Gruppe:
Gruppe: 3. Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
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Mi. 11:00 bis 14:00 woch 04.10.2017 bis 31.01.2018  230 Dr. Y. Bayramoglu ,
M. Senel
    04.10.2017: Ausfall
15.11.2017: Teilnahme am Hochschultag
22.11.2017: Blockwoche
29.11.2017: Ausfall
50
Gruppe 3. Gruppe:
Gruppe: 4. Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
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Di. 09:00 bis 12:00 woch 10.10.2017 bis 30.01.2018  230 Dr. T. Bryant     17.10.2017: Ausfall
21.11.2017: Blockwoche
02.01.2018: Ausfall
50
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Di. 09:00 bis 12:00 Einzel am 13.02.2018 ausserhalb- ausserhalb Dr. T. Bryant  
Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Wilhelmstr. 49, 10117 Berlin
 
  50
Gruppe 4. Gruppe:
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Prüfungsversion
Bachelor of Arts B.A. Soziale Arbeit 2 - 2004
Bachelor of Arts B.A. Soziale Arbeit 1 - 2008
Zuordnung zu Einrichtungen
B.A. Soziale Arbeit
Inhalt
Kommentar

Gruppe 1 - Prof. Dr. Heinz Stapf-Finé

Ausgehend von der Veröffentlichung von Dahme, Heinz Jürgen/Wohlfahrt, Norbert (Hg.): Handbuch kommunale Sozialpolitik, Wiesbaden 2011 wollen wir eine Auswahl treffen, welche Handlungsfelder der kommunalen Sozialpolitik in den Blick genommen werden sollen.

In Frage kommen: Kommunale Arbeitsmarktpolitik, kommunale Fürsorgepolitik, Kommunale Bildungslandschaften, kommunale Integrationspolitik, kommunale Wohnungspolitik, kommunale Gesundheitsförderungspolitik, kommunale Armutspolitik, kommunale Alten- und Seniorenpolitik und Behindertenhilfe in der Kommune.

In seminaristischer Manier bereiten Arbeitsgruppen die unterschiedlichen Themen auf. Darüber hinaus laden wir Akteure aus diesen Politikbereichen in das Seminar ein oder unternehmen Besuche ins betreffende Handlungsfeld.

Zudem können sich die Studierenden in empirischer Forschung üben. Es erfolgt eine Evaluation des Jugendetats der Stadt Werneuchen. Erste Ergebnisse qualitativer Untersuchungen liegen bereits vor und wurden in einem Zwischenbericht zusammengefasst. Geplant ist eine quantitative Befragung unter Jugendlichen.

 

Gruppe 2 - Ulrich Jähner

Der Kurs wird mit einer auf Berlin konzentrierten Bestandsaufnahme (1) beginnen: Warum sind nach der Vereinigung Arbeitslosigkeit und Armut, warum ist der Bedarf an Sozialpolitik in der Stadt so eminent gewachsen, sind die finanziellen Spielräume dafür aber immer enger geworden? Der „lokale” Einstieg ins Thema verdichtet komplexe wirtschaftliche, politische und soziale Zusammenhänge und kann sie exemplarisch anschaulich machen. Hier läßt sich das weite Spektrum sozialpolitischer Aufgaben auffächern; und zugleich wird deutlich, wie ihre Erfüllung von der Wirtschaftskraft und den öffentlichen Finanzen abhängig ist. Das bettet die Möglichkeiten der Sozialpolitik natürlich in die gesellschaftlichen Verteilungskämpfe und in die Auseinandersetzungen um das „wirtschaftliche Machbare”, mithin auch in ganz unterschiedliche (politische und sozialwissenschaftliche) Problemdiagnosen und Reformvorschläge ein. Mit der Hartz-IV-Reform, die einen erheblichen Umbau der Sozialpolitik und für viele Betroffene auch eine tiefe Verletzung geschichtlich gewachsener Gerechtigkeitserwartungen bedeutete, hatte der Streit um die Zukunft des Sozialstaates in der Bundesrepublik seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht.

In der Rückbesinnung auf geschichtliche Etappen sozialpolitischen Denkens (II) von der Zeit der Industrialisierung bis heute werden dann nicht nur die stetig gewachsenen sozialpolitischen Aufgaben deutlich; es läßt sich auch ein Bild von den gesellschafts- und staatspolitischen Vorstellungen gewinnen, die der Sozialpolitik seit Bismarcks Sozialgesetzgebung einen moralischen und ideologischen Rahmen gegeben haben. Schließlich sollen in Absprache mit den Kursteilnehmern einige ausgewählte Problemfelder der Sozialpolitik (III) exemplarisch bearbeitet werden: Gefährdet der demografische Wandel die Zukunft der Alterssicherung? Vor welchen Herausforderungen steht der Sozialstaat unter Bedingungen der Globalisierung? Welche Rolle spielt heute die Bildungs- als Sozialpolitik? Stellt ein bedingungsloses Grundeinkommen eine bessere Alternative zu den bestehenden Formen der sozialen Sicherung und Armutsvermeidung dar? Das sind u.a. Fragen, die im Kurs diskutiert werden können und sollen. Und ob und wie andere Länder heute in einer „globalisierten” Welt mit sozialpolitischen Problemen vielleicht besser zu Rande kommen, das erhellt abschließend ein internationaler Vergleich sozialstaatlicher Strukturen (IV).

 

Vorlesungen, einige Referate und hoffentlich viele Diskussionen werden die Seminarsitzungen tragen; und diskutieren lässt sich umso besser, je gründlicher zu den Themen schon gelesen worden ist. Die Literatur wird am Anfang und im Laufe des Semesters bekannt gegeben (und teils per moodle verteilt) werden. Die Prüfungen (in welcher Form, darüber wird nach Bedarf entschieden werden) finden am Ende des Semesters statt.

 

Gruppe 3 - Müjgan Senel

Die Begriffe des Sozialen und des Politischen aus historischer Perspektive und im Neoliberalismus

Mit den Begriffen des Sozialen und des Politischen werden wir in einem ersten Schritt eine Reise in die Ideengeschichte dieser beiden Begriffe unternehmen und uns überblicksartig z.B. mit Aristoteles‘ und Macchiavellis Beschreibungen und Analysen in ihren jeweiligen Kontexten auseinandersetzen. Was bedeuteten die Begriffe des Sozialen und des Politischen z.B. in der Antike und welche Wirkungsweisen waren mit diesen Bedeutungen verbunden ? Welche kritischen Positionierungen ergaben sich aus diesen Analysen und wie und unter welchen gesellschaftspolitischen Bedingungen wurden sie weiterentwickelt ? In einem zweiten Schritt werden uns auf unserer Reise Jean-Jacques Rousseau, Karl Marx, Norbert Elias u.a. weiter begleiten. Mit Michel Foucault, Loic Wacquant , Christoph Butterwegge u.a. binden wir diese Fragen in einem dritten Schritt in die aktuelle Debatte um das Verhältnis der Sozialen Arbeit zur Logik des sog. Neoliberalismus ein. Zentral in unseren Diskussionen, Textanalysen etc. stellen wir die Frage des Verhältnisses des Sozialen zum Politischen aus unterschiedlich gesellschaftspolitischen konträren Positionierungen, die sich zum einen hegemonial durchsetzen konnten und zum anderen eher unsichtbar gemacht worden sind bzw. werden, wie die Debatten in den Geschlechter- bzw. Intersektionalitätsverhältnissen.

Literatur wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.

 

Gruppe 4 - Dr. Thomas Bryant

Das Seminar dient dazu, die historischen Grundlagen und Entwicklungslinien der deutschen Sozialstaatspolitik zu beleuchten. Von den frühen Anfängen in den Städten des Mittelalters bis hin zu den heutigen Sozialstaatsreformen im Zuge der „Agenda 2010" werden theoretische Modelle und praktische Maßnahmen - einschließlich der damit jeweils verbundenen gesellschaftlichen Diskussionen (z.B. gesetzlicher Mindestlohn), realen Auswirkungen (z.B. „Zwei-Klassen-Gesellschaft") und visionären Reformvorschlägen (z.B. bedingungsloses Grundeinkommen) - sowohl aus sozialgeschichtlicher als auch aus aktueller Perspektive untersucht. Schwerpunkte bilden dabei die „Soziale Frage" und die Sozialgesetzgebung Otto von Bismarcks im Deutschen Kaiserreich, die Sozialpolitiken der Weimarer Republik (unter den Bedingungen von Reparationslasten, Hyperinflation und Weltwirtschaftskrise), des NS-Staates (z.B. „Nationalsozialistische Volkswohlfahrt", „Lebensborn e.V.", „Eintopfessen") sowie der beiden deutschen Staaten zwischen 1945/49 und 1989/90 (z.B. bundesdeutsches „Wirtschaftswunder" vs. „Arbeiter- und Bauernstaat").

Außerdem werden im Seminar die gegenwärtigen verfassungsrechtlichen Grundlagen des deutschen Sozialstaats, wie sie im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankert sind, erörtert.

Die Studierenden werden die Möglichkeit haben, sich die im Seminar zu behandelnden Themen möglichst selbständig (einzeln oder in einer Gruppe) zu erarbeiten und dabei - je nach ihren Interessen - eigene Schwerpunkte zu setzen. Neben der kritischen Lektüre einschlägiger Quellen und sonstiger Texte wird das Seminar viel Raum für gemeinsame Diskussionen bieten.

Geplant ist außerdem ein Besuch der Ausstellung „In die Zukunft gedacht - Bilder und Dokumente zur deutschen Sozialgeschichte" beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Leistungsanforderungen: regelmäßige Teilnahme, aktive Mitarbeit, wahlweise entweder Vorbereitung und Präsentation eines Referats oder Anfertigung und Präsentation eines Essays

Literatur-Empfehlungen: vgl. Bibliographie zum Seminar bei „moodle”


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2017/18 , Aktuelles Semester: SoSe 2020