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Angewandte Quantitative Forschungsmethoden - Einzelansicht

PSP1210
Angewandte Quantitative Forschungsmethoden

Sprache: deutsch   
Seminar
SoSe 2018
3 SWS
jedes Semester

Erwartete Teilnehmer_innen 55
Max. Teilnehmer_innen 55
Belegpflicht

allgemeine Belegungsfrist 01.10.2019-22.10.2019
Gruppe: ohne Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
Einzeltermine anzeigen
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Do. 12:00 bis 14:30 woch 12.04.2018 bis 12.07.2018  218 (ComZ) Prof. Dr. L. Beyer     17.05.2018: Blockwoche
31.05.2018: Ausfall!
14.06.2018: Ausfall
05.07.2018: Ausfall
40
Gruppe ohne Gruppe:
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Prüfungsversion
Master of Arts M.A. Praxisforschung 1 - 2010
Master of Arts M.A. Praxisforschung 1 - 2017
Zuordnung zu Einrichtungen
M.A. Praxisforschung in Sozialer Arbeit und Pädagogik
Inhalt
Kommentar

Die Wahrnehmung des Menschen ist subjektiv. Wahrnehmungsprozesse sind von der Funktionsweise der menschlichen Organe und vor allem von den bisherigen individuellen Erfahrungen geprägt (vgl. Watzlawick, 2004; Ansorge & Lederer 2017). Der Mensch nimmt dadurch nur einige Reize weniger Objekte wahr und ist denen gegenüber nicht neutral, sondern bewertet diese auf der Grundlage aller bisherigen (individuellen) Erfahrungen. Darüber hinaus führen verschiedene Gedächtnisprozesse dazu, dass die menschliche Erinnerung nicht alle wahrgenommenen Informationen erinnert (vgl. Hoffmann 2013).

Quantitative empirische Methoden bieten einen Ansatz  zur Überwindung der subjektiven Wahrnehmung einer einzelnen beobachtenden Person. Ihr Ziel ist es, aus einer unübersichtlichen Anzahl komplexer Informationen vereinfachte Modelle zu erstellen, die die Beurteilung dieser Sachverhalten möglich macht. Dabei verfolgt die quantitative Forschung verschieden Ziele: Komplexe Information sollen Beispielsweise übersichtlich beschrieben werden (Deskription), Muster in diesen Informationen sollen erkannt werden (Exploration), Annahmen über Zusammenhänge, Unterschiede  oder Veränderungen sollen geprüft werden (Hypothesenprüfung) oder die Wirksamkeit von Maßnahmen sollen nachgewiesen werden (Evaluation).

Ergebnisse quantitativer empirischer Gesundheitsforschung prägen unseren Alltag. Information beispielsweise zu Therapieerfolg oder Kosten, politische Entscheidungen, Richtlinien von Kranken- und Rentenkassen; gestützt werden viele Aussagen auf Ergebnisse quantitativer empirischer Verfahren. Dieses Seminar soll das Wissen darüber vermitteln, wie diese Erkenntnisse gewonnen, geprüft und begründet werden. Dies vermittelt die Kompetenz, Darstellungen nicht blind vertrauen zu müssen, sondern sie vor dem angemessenen Hintergrund zu sehen, sie zu verstehen, zu interpretieren und kritisch hinterfragen zu können.

Das Grundwissen zur Datenauswertung wird erworben und die Fähigkeit vermittelt, Ergebnisse zu ermitteln, zu interpretieren und zu verstehen, in welchen Grenzen Ergebnisse interpretiert werden können.

Bemerkung

äquivalent zu Quantitative Forschungsmethoden lt. Prüfungsordnung von 2008 und 2010


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2018 , Aktuelles Semester: WiSe 2019/20