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Theorien und Methoden Sozialer Arbeit (S) - Einzelansicht

S6541
Theorien und Methoden Sozialer Arbeit (S)

Sprache: deutsch   
Seminar
SoSe 2009
3 SWS
jedes Semester

Erwartete Teilnehmer_innen 181
Max. Teilnehmer_innen 199
Belegpflicht

Gruppe: 1. Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
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Di. 17:00 bis 19:30 Einzel am 07.04.2009 124 J. Blank       27
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Di. 17:00 bis 19:30 woch 14.04.2009 bis 12.05.2009  124 J. Blank       27
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Di. 17:00 bis 19:30 woch 26.05.2009 bis 16.06.2009  124 J. Blank       27
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Di. 17:00 bis 19:30 Einzel am 23.06.2009 301 J. Blank       27
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Di. 17:00 bis 19:30 Einzel am 23.06.2009 301 J. Blank       27
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Di. 17:00 bis 19:30 woch 30.06.2009 bis 01.07.2009  124 J. Blank       27
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Di. 17:00 bis 19:30 Einzel am 07.07.2009 225 J. Blank       10
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Di. 17:00 bis 19:30 Einzel am 14.07.2009 225 J. Blank       10
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Mi. 14:00 bis 16:00 Einzel am 08.04.2009 301         25
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Fr. 13:00 bis 19:00 Einzel am 17.04.2009 115         25
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Sa. 10:00 bis 18:00 Einzel am 18.04.2009 115         25
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Mi. 14:00 bis 16:00 Einzel am 13.05.2009 124         25
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Fr. 13:00 bis 19:00 Einzel am 12.06.2009 350         25
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Sa. 10:00 bis 18:00 Einzel am 13.06.2009 350         25
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Mi. 13:00 bis 17:30 Einzel am 24.06.2009 129         25
iCalendar Export für Outlook Mi. 14:00 bis 16:15 Einzel am 08.07.2009 301       08.07.2009:  25
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Gruppe: 3. Gruppe iCalendar Export für Outlook
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Di. 15:00 bis 17:30 woch 07.04.2009 bis 12.05.2009  229 V. Bergschmidt     05.05.2009: Achtung: Kein Ausfall! Auswärtstermin: Exkursion zum Praxispartner, Treffpunkt: 15:00 vor MC Donalds am Bahnhof Zoo 33
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Di. 15:00 bis 17:30 woch 26.05.2009 bis 30.06.2009  229 V. Bergschmidt       33
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Di. 16:30 bis 19:00 Einzel am 07.07.2009 ausserhalb- ausserhalb V. Bergschmidt   Treff: 16.30 Uhr, Drogentherapieeinrichtung "NOKTA", Spreetalallee 3b, Berlin-Charlottenburg   33
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Di. 15:00 bis 17:30 Einzel am 14.07.2009 229 V. Bergschmidt       33
Gruppe 3. Gruppe:
Gruppe: 4. Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
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Mi. 15:00 bis 17:30 woch 08.04.2009 bis 13.05.2009  121 W. Glanzer       25
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Mi. 15:00 bis 17:30 woch 27.05.2009 bis 08.07.2009  121 W. Glanzer       25
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Mi. 15:00 bis 17:30 Einzel am 15.07.2009 121 W. Glanzer       25
Gruppe 4. Gruppe:
Gruppe: 5. Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
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Di. 11:00 bis 13:30 woch 07.04.2009 bis 12.05.2009  233 Dr. B. Griese     21.04.2009:  25
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Di. 11:00 bis 13:30 woch 26.05.2009 bis 07.07.2009  233 Dr. B. Griese       25
Gruppe 5. Gruppe:
Gruppe: 6. Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
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Mo. 08:30 bis 11:00 woch 06.04.2009 bis 04.05.2009  350         25
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Mo. 08:30 bis 14:30 Einzel am 18.05.2009 126         25
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Mo. 08:30 bis 11:00 woch 25.05.2009 bis 06.07.2009  350         25
Gruppe 6. Gruppe:
Gruppe: 7. Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
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Do. 13:30 bis 16:00 woch 09.04.2009 bis 23.04.2009  231 Prof. Dr. B. Völter       25
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Do. 13:30 bis 16:00 Einzel am 30.04.2009 119 Prof. Dr. B. Völter       25
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Do. 13:30 bis 16:00 Einzel am 30.04.2009 119 Prof. Dr. B. Völter       25
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Do. 13:30 bis 16:00 Einzel am 30.04.2009 119 Prof. Dr. B. Völter       25
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Do. 13:30 bis 16:00 woch 07.05.2009 bis 14.05.2009  231 Prof. Dr. B. Völter       25
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Do. 13:30 bis 15:00 Einzel am 14.05.2009 232 Prof. Dr. B. Völter       25
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Do. 13:30 bis 15:00 Einzel am 28.05.2009 232 Prof. Dr. B. Völter       25
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Do. 13:30 bis 16:00 woch 28.05.2009 bis 25.06.2009  231 Prof. Dr. B. Völter       25
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Do. 13:30 bis 15:45 Einzel am 04.06.2009 115 Prof. Dr. B. Völter       25
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Do. 13:30 bis 15:00 Einzel am 02.07.2009 232 Prof. Dr. B. Völter       25
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Do. 15:00 bis 16:00 Einzel am 02.07.2009 229 Prof. Dr. B. Völter       25
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Do. 13:30 bis 15:00 Einzel am 09.07.2009 232 Prof. Dr. B. Völter       10
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Do. 13:30 bis 16:00 Einzel am 09.07.2009 018 Prof. Dr. B. Völter       10
Gruppe 7. Gruppe:
Gruppe: 8. Gruppe iCalendar Export für Outlook
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Di. 08:30 bis 11:00 woch 07.04.2009 bis 05.05.2009  235         25
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Di. 08:30 bis 14:30 Einzel am 19.05.2009 126         25
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Di. 08:30 bis 11:00 woch 26.05.2009 bis 07.07.2009  235         25
Gruppe 8. Gruppe:
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Prüfungsversion
Bachelor of Arts B.A. Soziale Arbeit 6 - 2004
Inhalt
Voraussetzungen

 - 55 ECTS - Punkte aus dem Grundstudium

 - Geschichte und Theorie Sozialer Arbeit

 - Handlungsmethoden und Selbstreflexion Sozialer Arbeit

Kommentar

Gruppe 1 - 4: Handlungsbezogene Methoden

1. Gruppe - Blank:
Inhalt:
Im Seminar wird anhand von Praxisbeispielen aus dem Bereich des Jugendamtes methodisches Handeln gezeigt und geübt.
Verschiedene Handlungsansätze und Methoden (wie z.B. Case Management und Mediation) werden unter Berücksichtigung rechtlicher und institutioneller Rahmenbedingungen vorgestellt. Im Sinne methodischen Handelns werden aus unterschiedlichen Bereichen (Familientherapie, Netzwerkarbeit, Psychodrama) einzelne Elemente (z.B. Genogrammarbeit, Soziales Atom, Ressourcenanalyse) miteinander in Verbindung gebracht.
Beispiele und Fragestellungen aus anderen Arbeitsbereichen sind erwünscht.
Methodik:
Vortrag, Diskussion, Übung, Rollenspiel
Literatur:
GALUSKE, M.: Methoden der Sozialen Arbeit. Eine Einführung, Weinheim und München.
GEIßLER, K. A./HEGE, M.: Konzepte sozialpädagogischen Handelns. Ein Leitfaden für soziale Berufe, Weinheim.
HARNACH-BECK, V.: Psychosoziale Diagnostik in der Jugendhilfe. Grundlagen und Methoden für Hilfeplan, Bericht und Stellungnahme.
HEINER/MEINHOLD/von SPIEGEL/STAUB-BERNASCONI: Methodisches Handeln in der Sozialen Arbeit, Freiburg
HEINER, M. (Hrsg.): Diagnostik und Diagnosen in der Sozialen Arbeit. Ein Handbuch, Berlin.
KLEVE, H./ HAYE, B./HAMPE-GROSSER, A./ MÜLLER, M.: Systemisches Case Management, Aachen.
KRIZ, J.: Grundkonzepte der Psychotherapie, Weinheim.
MÜLLER, C. W.: Wie Helfen zum Beruf wurde: Eine Methodengeschichte der Sozialarbeit, 2 Bände, Weinheim.
SCHLIPPE, A.v./SCHWEITZER, J.: Lehrbuch der systemischen Therapie und Beratung, Göttingen.
SCHULZ V. THUN, F.: Miteinander reden. 2 Bände, Reinbek.
STIMMER, F.: Grundlagen des Methodischen Handelns in der Sozialen Arbeit. Stuttgart.
WATZLAWICK, P./BEAVIN, J. H./JACKSON, D. D.: Menschliche Kommunikation: Formen; Störungen; Paradoxien, Bern.

2. Gruppe - Reichmann

Orientierung an der Verwendbarkeit theoretischen Wissens für die konkrete Handlungspraxis
ist für ein Studium der Sozialen Arbeit grundlegend. Doch hier liegt häufig auch eine
besondere Schwierigkeit. Professionell handeln heißt wirksam und zugleich methodisch
reflektiert handeln. Beides hängt zusammen, aber wie?
Basierend auf eigener wie auf fremder Praxiserfahrung in verschiedenen Handlungsfeldern,
auf dem vorhandenen Theoriewissen, den Interessen und Zielen der Studierenden wird im
Seminar ein grundlegendes Methoden- und Begriffsinventar erarbeitet und die zukünftige
Umsetzung und seine Grenzen bzw. Erweiterung im konkreten Arbeitsalltag vorbereitet.
Konkretes Fallmaterial, einschlägige Fachliteratur und aktuelle graue Literatur zum
organisatorischen Rahmen bilden die Arbeitsgrundlage. Die Konzepte und Theorien werden
jeweils auf konkrete Handlungsvollzüge, wie sie im Praxisalltag in Organisationen und
Einzelsettings begegnen, herunter gebrochen. Umgekehrt werden konkrete Fallgeschichten
und Problemstellungen daraufhin untersucht, welche Ansätze und Methoden sinnvoll
Anwendung finden könnten. Darüber hinaus werden die Konsequenzen und u.a. ethischen
und politischen Implikationen verschiedener Ansätze diskutiert.
Inhalte aus Teil I (ss 09) voraussichtlich: Multiperspektivische Fallarbeit, Figurierung von
Kräftefeldern, Gesprächsführung, Aushandlungsorientierung, Zeit und Raum,
Handlungsformen, Zielorientierung, Lebensweltorientierung, Ressourcenorientierung.
Inhalte aus Teil II (ws 09/10) voraussichtlich: Systemische Soziale Arbeit, Sozialraum, Case
Management, Dienstleistungs- und Koproduktionsansatz, „methodischer Dreischritt" und
Arbeit mit Arbeitshypothesen, Clearing und sozialpädagogische Diagnostik, Reflexion und
Evaluation

3. Gruppe - Thomas, Bergschmidt

Zielsetzung des zweisemestrigen Seminars ist die Vermittlung methodisch und theoretisch reflektierter Handlungsweisen in der Sozialen Arbeit mit Menschen, die aufgrund sozialer und persönlicher Schwierigkeiten in prekarisierte Lebenslagen abrutschen. Der Fokus liegt auf folgenden Problemen: Obdachlosigkeit, Armut, Sucht, Psychose, Ausländerstatus. Anhand von Fallbeispielen aus den Praxisfeldern Einzelfallhilfe, Streetwork, junge Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten und interkulturelle Suchthilfe sollen zum einen praktische Handlungsmethoden der Hilfeplanung, des Fallverstehens, der Gesprächsführung und der Selbstreflexion erarbeitet werden. Zum anderen dienen die Fallbeispiele als Ausgangspunkt für die kritisch-theoretische Analyse und Reflektion der gesellschaftlichen und institutionellen Rahmenbedingungen der Sozialen Arbeit mit Menschen in besonders prekarisierten Lebenslagen. Es ist ausdrücklich erwünscht, dass die Studierenden ihre eigenen Praxiserfahrungen und inhaltlichen Interessen mit einbringen, auf Wunsch auch im Hinblick auf die Bachelorarbeit. Die Seminargestaltung setzt sich zusammen aus Impulsreferaten der Lehrenden und der Studierenden, Gruppenarbeit, einübenden Rollenspielen und Exkursionen in Praxisfelder. Da sich die Themenspezifizierung auch an den Interessen der Studierenden orientiert, wird die zugrunde gelegte Literatur in der zweiten Seminarsitzung bekannt gegeben.  

 

Gruppe 5 - 8: Qualitativ-rekonstruktive Ansätze

6. und 8. Gruppe - Wesselmann

Als erster Ausgangspunkt des Seminars dienen die im Praktikum erworbenen biografischen und professionellen Erfahrungen. Entlang der Frage auf der Grundlage, welcher Methoden und Theorien wurde in der Praxis „wie" mit Klientinnen und Klienten umgegangen und gearbeitet, verschaffen wir uns einen Überblick zu den dort vorgefundenen, wie auch zu weiteren, die in der Sozialen Arbeit genutzt werden. Welche Abläufe in der Praxis und in ihren Institutionen erlebten wir dabei als hilfreich, was hingegen eher als problematisch. Diese Fragen können auch spannend für das Exposé der Bachelorarbeit sein.

Der Schwerpunkt dieses Seminars liegt dann darin, sich anhand von Fallbeispielen, praktischen Übungen sowie der Lektüre von Texten, Methoden und theoretische Grundlagen rekonstruktiver, also verstehender, Sozialer Arbeit anzueignen. Methodik und Theorien verstehender Sozialer Arbeit werden also nicht getrennt, sondern ineinander verzahnt vermittelt. Im Einzelnen umfaßt dies:

  • Einübung in narrativer Gesprächsführung und Beratung

      aus didaktischen Gründen wird dies am zu vereinbarenden Blocktag vermittelt!

  • Einübung in eine selbstreflexive Haltung, auch als Evaluationsinstrument
  • Biografisches Fallverstehen und Diagnostik
  • Analyse institutioneller Strukturen und sozialräumlicher Ressourcen
  • Fallbezogene und wissenschaftsbasierte Interventionen

Auseinandersetzung mit Vorgehensweisen und Theorien der qualitativen Sozialforschung

  • zu Prinzipien der Offenheit und Kommunikation
  • zu Mechanismen des Selbst- und Fremdverstehen
  • zur Definition und Konstruktion von sozialen Problemen, wie bspw. zu der Frage nach Normalität>
  • (Selbst)Verständnis einer Kritischen Sozialen Arbeit

Thematisch nutzen wir Biografien von (behinderten) AdressatInnen und AkteurInnen Sozialer Arbeit, die wir nach Anleitung auch selbst erheben und mit dem Verfahren der biografischen Fallrekonstruktion auswerten. Dies kann bspw. Gegenstand von Studien- und Bachelorarbeiten sein.

Ziel: Professionalisierung durch flexible und reflexive Handhabung von fallspezifisch angemessenen Handlungskonzepten.

Voraussetzungen: verbindliche Teilnahme am Kompakttag nach Absprache entweder am gewohnten Seminartag innerhalb der Blockwoche oder an einem Samstag/Sonntag im Mai. Offenheit für praktische und selbstreflexive, auch schriftliche, Übungen.  

Literaturliste wird zu Seminarbeginn ausgegeben.

 

7. Gruppe - Völter

 Schwerpunkt: Qualitativ-rekonstruktive Ansätze

THEMA

 „Medienabhängigkeit bei Kindern und Jugendlichen.

Rekonstruktion von Biographien, Familienkonstellationen und Beratung"

 

Verbindlicher Kompakttermin im SoSe 09 - bitte vormerken!:

6. Juni (10-17 Uhr) und 7. Juni (10 - 15 Uhr)

Auch im WS werden aus inhaltlichen Gründen 1-2 Kompakttermine stattfinden!

 

Kommentar:

Ziel des Seminars ist, dass wir uns gemeinsam das Thema „Medienabhängigkeit bei Kindern und Jugendlichen" erschließen. In Beratungsprozessen wird das Thema, wenn überhaupt oft als sekundäres Problem wahrgenommen. Zu recht oder zu unrecht? In der Medienpädagogik und in öffentlichen Diskussionen zum Thema gibt es ganz deutlich mindestens zwei Diskurse dazu: den einen, der die intensive bis exzessive Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen explizit befürwortet, als Phänomen der Mediengesellschaft sowie als Kompetenz der nachwachsenden Generationen kennzeichnet, den anderen, der extrem davor warnt und Entwicklungsprobleme der Kinder und Jugendlichen beschreibt: So sind etwa einer Studie der Charité zufolge mindestens 5 Prozent aller Berliner Kinder und Jugendlichen „computersüchtig". Sie nutzen den Computer, um in eine „andere" oder „virtuelle" Welt zu flüchten, um ihre (anderen) sozialen Probleme zu vergessen oder nur kurzzeitig zu verdrängen. Laut dieser Studie werden Computerspiele, ähnlich wie stoffgebundene Drogen, zur Stressbewältigung benutzt.

Die SeminarteilnehmerInnen sollen sich mittels vorliegender Interviews sowie mittels einer eigenen Forschung zum Thema eine fundierte, angemessene Haltung zu diesem Themenfeld bilden lernen. Sie sollten die Bereitschaft zum Literaturstudium mitbringen sowie die Bereitschaft, selbst biografisches Interview mit einer/m Jugendlichen oder ein narrativ-interaktionsgeschichtliches Expert/innengespräch mit einer Kolleg/in aus einem Bereich der therapeutischen und/oder der Sozialen Arbeit zu führen. Alternativ dazu kann eine teilnehmende Beobachtung in einem öffentlichen Raum gemacht werden.

Im Seminar werden dazu Techniken der Gesprächsführung sowie der hermeneutischen Fallrekonstruktion eingeübt.

In der 2. Hälfte des Seminars werden wir uns mit dem Thema Prävention und Beratung beschäftigen: Auf der Basis von vorhandenem Interviewmaterial rekonstruieren wir exemplarisch einige der im aktuellen Beratungsfeld vorhandenen Beratungserfahrungen und -konzepte.

Abschließend überlegen wir Methoden der Prävention. Dazu gehört u.a. die Arbeit mit Wünschen. Im Rahmen des Seminars können die Studierenden zunächst an einem Wünsche-Seminar teilnehmen. Danach wird im Seminar auf der Basis der Interviewerfahrungen erarbeitet, wie ein solches Seminar für Jugendliche gestaltet werden könnte. Dieses Konzept wird kann auf Wunsch dann für eine SchülerInnen-Gruppe von den Studierenden praktisch umgesetzt werden.

 

 

Bemerkung Zweisemestriges Modul: Die ECTS - Punkte (10) für das Gesamtmodul werden nach erfolgreicher Teilnahme an allen Modulteilen vergeben.
Dazu gehören:
- im 6. Semester: Vorlesung und Seminar
- im 7. Semester: Vorlesung und Seminar

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2009 , Aktuelles Semester: SoSe 2022