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Biografische Fallrekonstruktionen und Ethnografie - Einzelansicht

PSP1620
Biografische Fallrekonstruktionen und Ethnografie

Sprache: deutsch   
Werkstatt
SoSe 2009
3 SWS
jedes Semester

Erwartete Teilnehmer_innen 13
Max. Teilnehmer_innen 15
Belegpflicht

Belegfrist: GPM, MQG, MVG, PT/ET, PSP 01.04.2022 - 10.05.2022
Gruppe: ohne Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
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Mi. 11:00 bis 12:30 woch 08.04.2009 bis 22.04.2009  350 Prof. Dr. R. Rätz ,
Prof. Dr. B. Völter
      15
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Mi. 11:00 bis 14:30 Einzel am 29.04.2009 350 Prof. Dr. R. Rätz ,
Prof. Dr. B. Völter
      15
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Mi. 11:00 bis 12:30 Einzel am 06.05.2009 350 Prof. Dr. R. Rätz ,
Prof. Dr. B. Völter
      15
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Mi. 11:00 bis 14:30 Einzel am 13.05.2009 350 Prof. Dr. R. Rätz ,
Prof. Dr. B. Völter
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Mi. 11:00 bis 12:30 woch 27.05.2009 bis 08.07.2009  350 Prof. Dr. R. Rätz ,
Prof. Dr. B. Völter
      15
Gruppe ohne Gruppe:
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Prüfungsversion
Master of Arts M.A. Praxisforschung 1 - 2008
Inhalt
Voraussetzungen  Es wird dringend empfohlen Forschungsmethoden parallel zu belegen.
Kommentar Seminarplan Sommersemester 2009

1. Ziel der Praxisforschungswerkstatt:

 

Die Praxisforschungswerkstatt „Biografische Fallrekonstruktionen und Ethnografie" dient der Reflexion und Selbstaufklärung professionellen Handelns und soll zur Gestaltung und Weiterentwicklung professioneller Interventionsformen beitragen (vgl. Riemann 2005). Wir wählen mit dem Zugang über Biografieforschung, ethnografische Feldbeobachtungen und Interaktionsanalysen einen verstehenden rekonstruktiven Ansatz zur Interpretation der sozialen Wirklichkeit in der Praxis Sozialer Arbeit. Es werden wissenschaftliche Analyseinstrumente für die Erforschung der Bedeutung und der Folgen professionellen Handelns für die Lebensgeschichten und Lebenszusammenhänge der Adressatinnen und Adressaten vermittelt und erprobt. Diese Verfahren sind - u.U. auch in Abkürzungsformen - geeignet, um sie als Ressourcen in der professionellen Arbeit selbst zu nutzen. Es geht uns darum, dass angehende Professionelle gewissermaßen zu „interpretativen Sozialforschern in eigener Sache" werden und Analysekompetenzen erwerben, die für praktische und unter hohem Handlungs- und Entscheidungsdruck stattfindende Fallanalysen in der Arbeit mit den Adressatinnen und Adressaten grundlegend sind. (vgl. ebd.: 248)

Dabei vermitteln wir einen rekonstruktiven Ansatz der Biografieforschung und Ethnografie, der sich durchweg mit den Entstehungsgeschichten für belastende bis hin zu traumatisierenden Lebensereignissen beschäftigt und die sozialarbeiterischen Handlungsmöglichkeiten im Kontext von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft entwickelt.

 

Die Werkstatt versteht sich als eine Schnittstelle zwischen der Praxis und Wissenschaft Sozialer Arbeit. Sie ist ein Ort der intensiven Reflexion und des Verstehens des sozialen Handelns und der sozialen Interaktion zwischen Professionellen und Adressatinnen/Adressaten. Es werden Einführungen zu rekonstruktiven Verfahren vermittelt, wobei Schwerpunkte die Erstellung ethnografischer Feldprotokolle sowie die Erhebung biografisch-narrativer Interviews sind. Beide Verfahren bilden die Grundlage für eigene Erhebungen der Studierenden.

Es werden grundlegende Kenntnisse der Kontaktaufnahme, der biografisch-narrativen Gesprächsführung, des Fallverstehens sowie der prozessorientierten und selbstreflexiven Arbeit mit ‚Fällen' theoretisch vermittelt und praktisch eingeübt. Der ‚Fall' ist nach diesem Verständnis abhängig von der Falldefinition und kann z.B. eine einzelne Adressatin Sozialer Arbeit sein, eine Familie, ein Stadtteil, eine Clique, ein Jugendclub, eine Schule ... .

Die Werkstatt ist prozessorientiert, d.h. dass die Studierenden eigene Themen und Fragestellungen entwickeln, das entsprechende Material in der Praxis Sozialer Arbeit mit rekonstruktiven Verfahren erheben und mit diesem Material in der Werkstatt gearbeitet wird. Durch die Dozentinnen werden regelmäßige Forschungssupervisionen angeboten.

Des Weiteren wird Kontakt zum bundesweiten Netzwerk „Rekonstruktive Sozialarbeitsforschung und Biografie" hergestellt, wobei auch die Teilnahme an Tagungen des Netzwerkes angeboten wird.

 

2. Schwerpunkte und Vertiefungen

Grundlagen einer Rekonstruktiven Sozialarbeitsforschung

 

-          Ethnografische Feldprotokolle, Erhebung und Interpretation

-          Biografisch-narrative Interviewerhebung / Gesprächsführung

-          Rekonstruktives Fallverstehen

-          Methode der Biographischen Fallrekonstruktion an Beispielen und am eigenen Material

-          Supervision der Interviewführung

-          Textlektüre: Praxisforschungswerkstatt, Rekonstruktives Fallverstehen

-          Erhebung eigener Materialien und Transkription

 

3. Termine

 

08. April 2009; 15. April 2009; 22. April 2009; 29. April 2009 (Doppeltermin 11.00 - 14.30 Uhr);

06. Mai 2009; 13. Mai 2009 (Doppeltermin 11.00 - 14.30 Uhr); 27. Mai 2009;

03. Juni 2009; 10. Juni 2009; 17. Juni 2009; 24. Juni 2009;

01. Juli 2009; 08. Juli 2009

 

 

Adressen der Dozentinnen:

Regina Rätz-Heinisch

Dienstl.: ASFH Raum 505, Tel. 99 245 505

Privat: Kaskelstr. 53, 10317 Berlin

Tel. 030/9267433 oder 0179/5035924

e-mail: raetz@asfh-berlin.de

Bettina Völter

Dienstl.: ASFH Raum 407, Tel.: 99 245 407

Privat: Oststraße 67; 12487 Berlin

Tel.: 030/631 1103

e-mail: voelter@asfh-berlin.de

 


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Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2009 , Aktuelles Semester: SoSe 2022