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Einführung in pädagogische Grundlagen Sozialer Arbeit (U1 zu Pädagogische Grundlagen Sozialer Arbeit) - Einzelansicht

S3510
Einführung in pädagogische Grundlagen Sozialer Arbeit (U1 zu Pädagogische Grundlagen Sozialer Arbeit)

Sprache: deutsch   
Seminar
WiSe 2019/20
3 SWS
jedes Semester

Erwartete Teilnehmer_innen 200
Max. Teilnehmer_innen 200
Belegpflicht

Soziale Arbeit (ab 2. Semester) - Frist 1 06.04.2020 09:00:00-15.04.2020
Soziale Arbeit - Frist 2 16.04.2020 15:00:00-06.05.2020
Gruppe: 1. Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
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Mi. 09:00 bis 12:00 woch 02.10.2019 bis 13.11.2019  121 Prof. Dr. J. Verch     02.10.2019: Ausfall! 55
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Mi. 09:00 bis 12:00 woch 27.11.2019 bis 18.12.2019  121 Prof. Dr. J. Verch       55
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Mi. 09:00 bis 12:00 woch 08.01.2020 bis 29.01.2020  121 Prof. Dr. J. Verch       55
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Di. 16:00 bis 19:00 woch 01.10.2019 bis 12.11.2019  225 Prof. Dr. J. Verch     01.10.2019: Ausfall! 55
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Di. 16:00 bis 19:00 woch 26.11.2019 bis 17.12.2019  225 Prof. Dr. J. Verch       55
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Di. 16:00 bis 19:00 woch 07.01.2020 bis 28.01.2020  225 Prof. Dr. J. Verch       55
Gruppe 2. Gruppe:
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Fr. 13:00 bis 16:00 woch 04.10.2019 bis 15.11.2019  121 Prof. Dr. S. Smykalla     04.10.2019: Ausfall!
18.10.2019: Ausfall!
08.11.2019: Ausfall!
55
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Fr. 13:00 bis 16:00 woch 29.11.2019 bis 24.01.2020  121 Prof. Dr. S. Smykalla     29.11.2019: Kein Ausfall, Selbststudium!
20.12.2019: kein Ausfall, Selbststudium!
03.01.2020: kein Ausfall, Selbststudium!
55
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Fr. 13:00 bis 16:00 Einzel am 31.01.2020 333 Prof. Dr. S. Smykalla       55
Gruppe 3. Gruppe:
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  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
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Do. 09:00 bis 12:00 Einzel am 10.10.2019 334 J. Mühe       55
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Do. 09:00 bis 12:00 woch 17.10.2019 bis 14.11.2019  Helle Mitte- H 20 J. Mühe     17.10.2019: Ausfall! 55
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Do. 09:00 bis 12:00 Einzel am 21.11.2019 334 J. Mühe       55
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Do. 09:00 bis 12:00 woch 28.11.2019 bis 19.12.2019  Helle Mitte- H 20 J. Mühe       55
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Do. 09:00 bis 12:00 Einzel am 02.01.2020 225 J. Mühe       55
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Do. 09:00 bis 12:00 woch 09.01.2020 bis 23.01.2020  Helle Mitte- H 20 J. Mühe       55
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Do. 09:00 bis 12:00 Einzel am 30.01.2020 229 J. Mühe       55
Einzeltermine:
  • 30.01.2020
Gruppe 4. Gruppe:
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Prüfungsversion
Bachelor of Arts B.A. Soziale Arbeit 4 - 2004
Bachelor of Arts B.A. Soziale Arbeit 1 - 2008
Zuordnung zu Einrichtungen
B.A. Soziale Arbeit
Inhalt
Kommentar

1. & 2. Gruppe - Verch, J.

In der Pädagogik geht es ‚irgendwie‘ um Erziehung, Methoden und den Umgang mit Kindern, so die landläufige Meinung. Das Seminar versucht entsprechend, einen fundierenden Ein­blick in die Breite des Pädagogischen der Sozialen Arbeit ermöglichen. Hierfür werden Grund­be­grif­fe wie Lernen, Bildung, Sozialisation und Erziehung unterschieden und gemein­sam her­aus­gearbeitet, welche Ziele und Herausforderungen mit diesen Prozessen in ver­schie­­denen Feldern der Sozialen Arbeit jeweils verbunden sind. Zu den Begriffen werden aktuelle Kon­zepte - wie bspw. Lebenslanges Lernen, Ganztagsbildung, Bildung für Nachhal­tige Entwick­lung - exemplarisch erarbeitet und diskutiert. Ein Blick in die Soziohistorie der Pädago­gik soll darin unterstützen, Entwicklungen differenziert ein­schätzen und das kritische Poten­tial histo­rischer Theorien nutzen zu können. Macht-, Herrschafts- und gesellschafts­theoretische Aspekte in pädagogischen Kontexten erfahren ein besonderes Reflexionsin­teresse.

 

3. Gruppe - Smykalla, S.

In diesem Seminar geht es um das Kennenlernen und Reflektieren pädagogischer Theorien, Fragen und Probleme sowie ihrer praktischen Folgen. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit den grundlegenden Begriffen Erziehung, Bildung, Sozialisation und Lernen und die Beschäftigung mit pädagogischen Konzepten. Es werden Erziehungs- und Bildungsverständnisse sowie Instanzen der primären, sekundären und tertiären Sozialisation in ihrer historischen und aktuellen Bedeutung analysiert. Dabei wird die Bedeutung von Sozialer Ungleichheit und Differenz (z.B. im Hinblick auf Geschlechternormen, sexuelle Orientierung und Migration) herausgearbeitet. Es werden gender- und diversitätsbewusste, diskriminierungs- und machtkritische Ansätze in Bildung und Erziehung vorgestellt und deren intersektionale Verknüpfung als Querschnittsthema reflektiert. Es werden einerseits theoretische Grundlagen anhand ausgewählter Literatur vermittelt und andererseits deren Bedeutung für professionelles Handeln anhand von Fallbeispielen, Studien und der (sozial)pädagogischen Praxis gemeinsam erarbeitet und kritisch diskutiert.

4. Gruppe - Mühe, J.

Pädagogik wird unhinterfragt oft gleichgesetzt mit dem, was Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen, Lehrer*innen etc. an pädagogischen Orten tun. Fraglich ist aber, ob Handlungen an diesen Orten schon als »pädagogisch« gelten können, weil sie an diesen Orten stattfinden, bzw. wodurch Pädagogik eigentlich pädagogisch wird.Diese Frage wird wenig besprochen. Ursächlich dafür mag sein, dass die alte Grundidee der Pädagogik auf heranwachsende Menschen einzuwirken, im Widerspruch steht zu »der Moral wechselseitiger Achtung und der Symmetriegebote der Kommunikation« (Reichenbach: 2011, 23) und dass in diesem Zusammenhang insbesondere der Erziehungsbegriff in die Kritik geraten ist. Aber auch, wenn man dem neokonservativen »Lob der Disziplin« (Bueb: 2008) nicht zustimmen möchte: Kann man darauf verzichten, auf heranwachsende Menschen Einfluss nehmen zu wollen? Welche anderen mächtigen Einflüsse sind gegeben? Verschwinden Macht und Gängelung dadurch, dass sie nicht thematisiert werden? Welche emanzipatorischen Spielräume bleiben angesichts der gesellschaftlichen Entwicklung? Und welcher strukturellen Verantwortung (von Freyberg: 2009) muss die Pädagogik, auch im Rahmen Sozialer Arbeit, gerecht werden?Ziel dieser Lernveranstaltung ist nicht, in Erziehungsratgebermanier Handlungstipps für Praxisprobleme in der Sozialen Arbeit zu liefern oder im engeren Sinne pädagogische Stile zu diskutieren. Ziel ist stattdessen Gewissheiten und persönliche Eigenarten der Akteure, institutionelle und gesellschaftliche Rahmenbedingungen im Neoliberalismus, sowie liebgewordene Alltagstheorien und alltagstheoretischen Handlungsmustern bewusst zu machen und zu hinterfragen. Es werden (unter Zuhilfenahme von soziologischen, politologischen, psychologischen und philosophischen Diskursen) Widersprüche und Paradoxien beleuchtet, die pädagogisches Denken und Handeln bestimmen, erschweren, vereiteln – es wird aber im Sinne Klaus Pranges aber »gezeigt« (Prange/Strobel-Eisele: 2015), wodurch Erziehung ermöglicht wird.Insofern wirft die Lehrveranstaltung grundsätzliche und metatheoretische, gesellschaftliche und anthropologische Fragen zur Theorie und Praxis der Pädagogik auf. Sie ist sehr geeignet für Studierende, die Lust haben, in einer entschleunigten Atmosphäre -anhand kontroverser und gelegentlich irritierender Texte & Medien- Blicke unter die Oberfläche mitzugestalten und ggf. die Angst vor theoretischen Texten zu verlieren. Eine erkenntnisinteressierte und insofern kontinuierliche Teilnahme an der Lehrveranstaltung ist sehr stark erwünscht, da die Themen des Seminars in einem fortschreitenden Zusammenhang stehen.


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20 , Aktuelles Semester: SoSe 2020