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Gegendiagnosen: Ermittlungen gegen die psychiatrische Normalität - Einzelansicht

W007
Gegendiagnosen: Ermittlungen gegen die psychiatrische Normalität

Sprache: deutsch   
Seminar
WiSe 2020/21
2 SWS
jedes Semester

Erwartete Teilnehmer_innen 50
Max. Teilnehmer_innen 50
Belegpflicht

Soziale Arbeit - Projekte, Wahlmodule, TheoPraxVer 19.09.2020-20.10.2020
Gruppe: ohne Gruppe iCalendar Export für Outlook
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Mo. 16:00 bis 20:00 14tägl 02.11.2020 bis 16.11.2020  ausserhalb- Online C. Küpper       50
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Mo. 16:00 bis 20:00 woch 23.11.2020 bis 30.11.2020  ausserhalb- Online C. Küpper       50
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Mo. 16:00 bis 20:00 Einzel am 14.12.2020 ausserhalb- Online C. Küpper       50
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Mo. 16:00 bis 20:00 woch 04.01.2021 bis 11.01.2021  ausserhalb- Online C. Küpper       50
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Mo. 16:00 bis 20:00 woch 25.01.2021 bis 01.02.2021  ausserhalb- Online C. Küpper       50
Gruppe ohne Gruppe:
Zur Zeit keine Belegung möglich
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Prüfungsversion
Bachelor of Arts B.A. Soziale Arbeit 3 - 2004
Bachelor of Arts B.A. Soziale Arbeit 1 - 2008
Zuordnung zu Einrichtungen
B.A. Soziale Arbeit
Inhalt
Kommentar

Antipsychiatrische/ Psychiatriekritische Ansätze sind innerhalb universitärer klinischer Theorie marginalisiert. Das Seminar hat zum Ziel, Interessierte mit einigen dieser Ansätze vertraut zu machen und den Raum für eine gesellschaftstheoretisch informierte Auseinandersetzung mit der Psychiatrie zu eröffnen.

Zunächst möchte ich gemeinsam mit den Teilnehmenden die gesellschaftlich-historischen Rahmenbedingungen der Psychiatrie erarbeiten. Davon ausgehend sollen verschiedene Veränderungen der psychiatrischen Ordnung - u.a. ihr Wandel hin zur modernen (sozial-)psychiatrischen Ordnung - nachgezeichnet sowie antipsychiatrische/ psychiatriekritische Positionen in Verbindung mit weiterreichenden herrschaftskritischen Überlegungen zur Diskussion gestellt werden.

Konkret lädt das Seminar dazu ein, gemeinsam u.a. folgenden Fragen nachzugehen: Welche Zusammenhänge bestehen zwischen gesellschaftlichen (Herrschafts-)Verhältnissen und dem psychischen Leiden Einzelner? Wie ist eine (professionelle) Unterstützung im Interesse der Betroffenen zu organisieren? Welche emanzipatorischen Perspektiven sind professionell Helfenden möglich jenseits tradierter Anpassungs- und Selektionstechniken? Welche Implikationen für eine kritische klinische Sozialarbeit ergeben sich aus den vorgestellten Ansätzen? Professionelle vs. Betroffene: Wer spricht und wer kontrolliert wen oder was?


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Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2020/21 gefunden:
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