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Exemplarische Einführung in einem Wahlbereich (U1 Teil 1 zu Kultur - Ästhetik - Medien) - Einzelansicht

S3620
Exemplarische Einführung in einem Wahlbereich (U1 Teil 1 zu Kultur - Ästhetik - Medien)

Sprache: deutsch   
Seminar
WiSe 2021/22
2 SWS
jedes Semester

Erwartete Teilnehmer_innen 200
Max. Teilnehmer_innen 245
Belegpflicht

Belegfrist: SozArb - ab Sem 2 - Prio-Bel - LV mit Gr - Frist 1 22.03.2022 12:00:00 - 28.03.2022 23:59:00
Belegfrist: SozArb - ab Sem 2 - LV mit Gr - Frist 2 + Sem 1 VL 29.03.2022 16:00:00 - 10.05.2022 23:59:00
Gruppe: 1. Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
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Di. 17:00 bis 18:30 woch 05.10.2021 bis 19.10.2021  ausserhalb- Online J. Müller       35
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Di. 17:30 bis 20:30 Einzel am 26.10.2021 102 J. Müller       35
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Di. 17:00 bis 18:30 Einzel am 02.11.2021 ausserhalb- Online J. Müller       35
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Di. 17:30 bis 20:30 Einzel am 09.11.2021 102 J. Müller       35
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Di. 17:00 bis 18:30 woch 23.11.2021 bis 21.12.2021  ausserhalb- Online J. Müller     07.12.2021: kein Ausfall, Präsenz 35
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Di. 17:30 bis 20:30 Einzel am 07.12.2021 102 J. Müller       35
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Di. 17:00 bis 18:30 Einzel am 04.01.2022 ausserhalb- Online J. Müller       35
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Di. 17:30 bis 20:00 Einzel am 11.01.2022 102 J. Müller       35
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Di. 17:00 bis 18:30 woch 18.01.2022 bis 25.01.2022  ausserhalb- Online J. Müller       35
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Di. 17:30 bis 20:00 Einzel am 01.02.2022 102 J. Müller       35
Gruppe 1. Gruppe:
Gruppe: 2. Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
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Di. 14:00 bis 18:00 14tägl 05.10.2021 bis 02.11.2021  ausserhalb- Online B. Hägele ,
D. von der Forst
      35
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Di. 14:00 bis 18:00 Einzel am 16.11.2021 ausserhalb- Online B. Hägele ,
D. von der Forst
      35
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Di. 14:00 bis 18:00 14tägl 30.11.2021 bis 14.12.2021  ausserhalb- Online B. Hägele ,
D. von der Forst
      35
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Di. 14:00 bis 18:00 14tägl 11.01.2022 bis 25.01.2022  ausserhalb- Online B. Hägele ,
D. von der Forst
      35
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Di. 19:00 bis 22:30 Einzel am 01.02.2022 ausserhalb- ausserhalb B. Hägele ,
D. von der Forst
 

Exkursion ins Theater in die Schaubühne

  35
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Di. 14:00 bis 18:00 Einzel am 08.02.2022 ausserhalb- Online B. Hägele ,
D. von der Forst
      35
Gruppe 2. Gruppe:
Gruppe: 3. Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
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Fr. 12:00 bis 14:00 woch 08.10.2021 bis 12.11.2021  ausserhalb- Online D. Lamprecht ,
Dr. A. Plöger
    15.10.2021: entfällt 35
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Fr. 10:00 bis 13:00 Einzel am 19.11.2021 103 - AudiMax D. Lamprecht ,
Dr. A. Plöger
      35
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Fr. 12:00 bis 14:00 woch 26.11.2021 bis 17.12.2021  ausserhalb- Online D. Lamprecht       35
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Fr. 12:00 bis 14:00 woch 07.01.2022 bis 28.01.2022  ausserhalb- Online D. Lamprecht     14.01.2022: Kein Ausfall, Präsenz 35
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Fr. 10:00 bis 13:00 Einzel am 14.01.2022 103 - AudiMax D. Lamprecht       35
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Fr. 10:00 bis 13:00 Einzel am 04.02.2022 103 - AudiMax D. Lamprecht       35
Gruppe 3. Gruppe:
Gruppe: 4. Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
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Do. 16:00 bis 20:00 14tägl 07.10.2021 bis 04.11.2021  ausserhalb- Online D. von der Forst       35
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Do. 16:00 bis 20:00 14tägl 02.12.2021 bis 16.12.2021  ausserhalb- Online D. von der Forst       35
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Do. 16:00 bis 20:00 14tägl 13.01.2022 bis 27.01.2022  ausserhalb- Online D. von der Forst       35
Gruppe 4. Gruppe:
Gruppe: 5. Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
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Mo. 16:00 bis 20:00 14tägl 04.10.2021 bis 01.11.2021  ausserhalb- Online A. Schamoni       35
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Mo. 16:00 bis 20:00 woch 08.11.2021 bis 15.11.2021  ausserhalb- ausserhalb A. Schamoni  

Lee Friedlander. Fotografische Positionen in der Autor_innenfotografie

c/o Berlin
Hardenbergstraße 22-24
10623 Berlin
  35
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Mo. 16:00 bis 20:00 14tägl 29.11.2021 bis 13.12.2021  ausserhalb- Online A. Schamoni       35
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Mo. 16:00 bis 20:00 14tägl 10.01.2022 bis 24.01.2022  ausserhalb- Online A. Schamoni       35
Gruppe 5. Gruppe:
Gruppe: 6. Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
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Fr. 11:00 bis 13:00 woch 08.10.2021 bis 22.10.2021  ausserhalb- Online Dr. A. Plöger ,
C. Weipert
      35
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Fr. 10:00 bis 13:00 Einzel am 29.10.2021 103 - AudiMax Dr. A. Plöger ,
C. Weipert
      35
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Fr. 09:00 bis 12:00 Einzel am 05.11.2021 202 Dr. A. Plöger ,
C. Weipert
      35
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Fr. 11:00 bis 13:00 Einzel am 12.11.2021 ausserhalb- Online Dr. A. Plöger ,
C. Weipert
      35
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iCalendar Export für Outlook
Fr. 11:00 bis 13:00 woch 26.11.2021 bis 17.12.2021  ausserhalb- Online Dr. A. Plöger ,
C. Weipert
      35
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iCalendar Export für Outlook
Fr. 11:00 bis 13:00 woch 07.01.2022 bis 04.02.2022  ausserhalb- Online Dr. A. Plöger ,
C. Weipert
      35
Gruppe 6. Gruppe:
Gruppe: 7. Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
Einzeltermine anzeigen
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Fr. 08:00 bis 12:00 14tägl 08.10.2021 bis 05.11.2021  ausserhalb- Online Dr. E. Wanke       35
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Fr. 08:00 bis 12:00 14tägl 03.12.2021 bis 17.12.2021  ausserhalb- Online Dr. E. Wanke       35
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iCalendar Export für Outlook
Fr. 08:00 bis 12:00 14tägl 14.01.2022 bis 28.01.2022  ausserhalb- Online Dr. E. Wanke       35
Gruppe 7. Gruppe:
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Prüfungsversion
Bachelor of Arts B.A. Soziale Arbeit 1 - 2004
Bachelor of Arts B.A. Soziale Arbeit 1 - 2008
Zuordnung zu Einrichtungen
B.A. Soziale Arbeit
Inhalt
Kommentar Gruppe 1

Text:

Musik hat eine starke Wirkung auf das seelische Empfinden der Menschen, ist ein zentraler Bestandteil im kulturellen Leben und hat vielfältige Bedeutung im sozialen Kontext. Menschen musizieren und hören Musik, um sich beispielsweise zu unterhalten, zu entspannen, zu kommunizieren und Gemeinsamkeit zu erleben aber auch, um sich von Anderen abzugrenzen. Jugendliche nutzen Musik und Medien darüber hinaus, um zentrale Entwicklungsaufgaben im psycho-sozialen Bereich zu lösen.

Als nonverbales Medium kann Musik in der sozialpädagogischen Arbeit wichtig werden, wenn sie in der Gruppenarbeit, zur Gestaltung von Atmosphäre und zur aktiven und kreativen Betätigung eingesetzt wird. In der Sozialen Kulturarbeit kann Musik - auch in Verbindung mit anderen Künsten und Medien - eine zentrale Rolle spielen. Musik ist jedoch keine universal verbindende Sprache, wie vielfach unterstellt wird, denn sie birgt auch eine soziale und distinktive Wirkkraft. Wer bestimmt darüber, welche Musik gespielt werden soll? Warum wird gerade in der Musik zwischen „Hochkultur" und populärer Musik unterschieden? Wer entscheidet über den Zugang zum Musizieren und das Recht auf musikalische Teilhabe? Kinder und Jugendliche aus sozialstrukturell benachteiligten Regionen finden beispielsweise nur schwer Zugang zu praktischem Musizieren. 

Informelle und nonformale Angebote der Sozialen Kulturarbeit bieten Entfaltungsräume für alternative, selbstbestimmte Zugänge zu(m) Musik(lernen), für Jugendkulturszenen, für Eigensinn, Neues und Unkonventionelles, für Transkulturalität und gesellschaftlichen Wandel - für „Kulturen von unten/Kultur für alle" als Chance des Empowerments von Einzelnen und Gruppen als Akteure ihrer Lebenswelt.

Im ersten Teil des Seminars (WISE 21_22) werden verschiedenen Musikprojekte vorgestellt und diskutiert. Geplant ist, die jeweiligen Methoden der Musikarbeit auch praktisch zu erproben, um zu zeigen, wie mit unterschiedlichen Zielgruppen (auch niedrigschwellig) mit Musik gearbeitet werden kann. Dazu sind einmal im Monat Präsenstermine mit 4 SWS geplant.

Basale musikalische Techniken wie z.B. Bodypercussion, Gesang und Percussion werden einen Schwerpunkt bilden. Es wird aber auch, je nachdem wie groß die Gruppe ist, die Möglichkeit geben mit Rockmusikinstrumentarium (Schlagzeug, Gitarre, Bass, Keyboard, etc.) zu experimentieren. 

Das Improvisieren und das Erleben der kommunikativen und geselligen Aspekte des Musizierens stellen weitere Elemente des Seminars dar. Die Virtuosität des/der Einzelnen spielt in diesem Seminar eine unwesentliche Rolle. Es werden einfache mehrstimmige Musikarrangements selbst entwickelt und gespielt, immer vor dem Hintergrund, dass die Zielgruppen Sozialer Arbeit - genauso wie die Studierenden dieser Seminargruppe - oftmals unterschiedliche musikalische Voraussetzungen mit einbringen. Es liegt in der Hand der musikalischen Anleitung, ihre Didaktik und Musikarrangements auf die jeweiligen Adressaten abzustimmen, ohne sie zu über- oder unterfordern. Musikmachen „jenseits von begabt und unbegabt" (Jacoby), das ist die Herausforderung. Im Kontext von Sozialer Kulturarbeit geht es darum alle Menschen zu befähigen sich zu beteiligen und kreative Kompetenzen zu entwickeln. In musikpraktischen Übungen werden wir dies erproben und reflektieren.

 

Ausblick: 

Im zweiten Teil des Seminars (SOSE 2022) wird der Fokus darauf liegen das Spektrum der Methoden musikalischer Animation zu erweitern und praktisch zu erproben. Zum anderen werden sich die Studierenden für die Prüfungsleistung in Gruppen aufteilen und eigene musikalische Projekte planen und durchführen. 

 

Literatur

Theo Hartogh, Hans Hermann Wickel (Hrsg.) (2004): Handbuch Musik in der Sozialen Arbeit. Weinheim und München: Juventa.

Burkhard Hill, Elke Josties (Hrsg.) (2007): Jugend, Musik und soziale Arbeit. Anregungen für die sozialpädagogische Praxis. Weinheim und München: Juventa.

Weitere Empfehlungen vgl. Moodle.

 

Prüfungsformen

  • Regelmäßige Teilnahme

Wer ein eigenes Praxisprojekt durchgeführt hat, reflektiert dieses schriftlich unter Einbeziehung von Fachliteratur (3-5 Seiten)

ODER

  • Hausarbeit zu dem Praxisfeld in der die Hospitation stattfand. Auf dem Hintergrund von Fachliteratur zum Praxisfeld werden die Erfahrungen der Hospitation schriftlich diskutiert (10 Seiten)

Gruppe 2

Professionelle Präsenz in Studium und Beruf
In diesem über zwei Semester reichenden Seminar geht es darum, Vorträge und Referate spannend und abwechslungsreich gestalten zu können – auch online. Manche Referate scheitern nur an der Stimme der Vortragenden, der falschen Atemtechnik, den mangelnden Pausen oder der mangelnden körperlichen Präsenz, obwohl der Inhalt spannend ist.
Die Studierenden werden im Wintersemester hauptsächlich online mit verschiedenen Sprech- Stimm- und Körperpräsenzübungen bekannt gemacht, die sie zu Hause trainieren können. Der Unterricht wird überwiegend synchron als Videokonferenz in der Seminarzeit (vierzehntägig) stattfinden, aber auch Zeit zur asynchronen Beschäftigung mit dem bereit gestellten Material bieten. Damit wir einander kennen lernen, sind Exkursionen geplant, wo wir zum Beispiel im Park unsere stimmlichen und körperlichen Ausdrucksmöglichkeiten spielerisch trainieren können. In den Videokonferenzen werden wir auch Spiele wie Powerpoint-Karaoke spielen, um die Angst vor Fehlern zu verlieren und die Freude an der Improvisation zu trainieren. Die Studierenden sollten in diesem Seminar Lust auf die Herausforderung haben, Audio- und Videobotschaften in Moodle aufzunehmen und in Videokonferenzen vor der Gruppe zu sprechen. Gewünscht ist ausdrücklich, dass sich Studierende, sie sich für dieses Seminar entscheiden, online in den Videokonferenzen mit Ton und Bild zuschalten, da genau diese Präsenz und der Umgang damit zum Seminarinhalt gehören. Bedingungen zur Teilnahmeleistung und Prüfungsleistung werden auf Moodle bekannt gegeben.


Gruppe 3

YouTube und Co. – Entertainment oder Chance für die Bildungsarbeit

Digitale Medien sind ein fester Bestandteil unseres Alltagslebens geworden. Damit formen sie unsere heutige Gesellschaft mehr denn je und werden Teil unserer Sozialisation. Sie gliedern sich in die bekannten Sozialisationsinstanzen wie Familie, Schule usw. ein. Kinder und Jugendliche werden heute in diese von Digitalen Medien geprägte Welt hineingeboren und werden durch diese beeinflusst. Im Zeitalter von Fake News und politischer Stimmungsmache durch Medien, fällt es schwer einen „richtigen“ Umgang mit allen diesen Einflüssen zu erlernen. Neben den negativen Aspekten der mediatisierten Gesellschaft ergibt sich auch ein großes Spektrum an Chancen, die die Soziale Arbeit für sich nutzbar machen muss. Aus dieser Perspektive heraus möchte das geplante Seminar „YouTube & Co – Entertainment oder Chance für die Bildungsarbeit?“, über praktische Methoden, das Feld der Medienpädagogik beleuchten und aufzeigen, wie sie mit (politischer) Bildung kombiniert, aktuelle, öffentliche Diskurse bearbeiten kann. Dabei soll herausgestellt werden, inwieweit mit medienpädagogischen Konzepten Kindern und Jugendlichen dabei unterstützt werden können, Kompetenzen zu erlangen, digitale Medien kritisch zu hinterfragen und zu lernen, diese für die eigenen Zwecke zu nutzen. Wobei hier alle Phasen des Heranwachsens in den Blick genommen werden und mögliche, sowohl praktische als auch theoretische Szenarien im Seminar bearbeitet werden können. Hierzu werden verschiedene praktische Methoden in dem Seminar durchgespielt, auf Metaebene reflektiert und exemplarisch in die Arbeitskontexte der Studierenden überführt.


Gruppe 4

Ein bunter Schirm für viele Wetter - THEATER in sozialen Feldern zur Stärkung von Resilienz und Unterstützung von Inklusion

Theaterpädagogische Methoden sind eine ideale Möglichkeit spielerisch Kreativität körperlich und stimmlich zu entfalten und weiterzuentwickeln. Theaterarbeit in sozialen Feldern ermöglicht Räume der Begegnung von Menschen unterschiedlicher kultureller Hintergründe, mit und ohne Behinderung. Durch die Entdeckung eigener kreativer Potentiale können einzelne gestärkt werden und gleichzeitig Gruppenprozesse spielerisch und konstruktiv gefördert werden.

Das Seminar hat im ersten Teil die eigenen Experimente der Studierenden in den Fokus gestellt: von Podcasts bist zu filmischen Zusammenschnitten kann auf die Coronapandemie reagiert, aber auch persönliche Reflexionen künstlerisch umgesetzt werden.

In diesem Semester gilt es, theoretische Diskurse kennenzulernen und diese in Verbindung mit praktischen Bereichen zu diskutieren. Da wir uns wahrscheinlich teils auf onlinelehre und nur punktuell in Präsenzterminen sehen, werden wir neben Texten und deren Analyse verstärkt filmische Beiträge zu Sozialer Kulturarbeit heranziehen. Es wird von den Studierenden erwartet, das Material auf Moodle im Selbststudium zu erschließen, um die Zoomseminare auf diese Weise in eine gehaltvolle fundierte Diskussion führen zu können.

Es werden Einblicke in die Verbindung von theaterpädagogischen Methoden, Resilienz und inklusiver Gruppenarbeit erarbeitet indem wir weiter gemeinsam im Verlauf des Seminars Möglichkeiten einer digitalen Seminargestaltung mit kreativen Mitteln entwickeln. Vereinzelte Exkursionen werden im Laufe des Semesters in Hinblick auf Aufführungsanalysen geplant. Bedingungen zur Prüfungsleistung sowie zur Teilnahmeleistung werden auf Moodle bekannt gegeben.


Gruppe 5

"Fotografie in der Sozialen Arbeit"

Mit dem Smartphone sind Fotos ein alltäglicher Bestandteil unserer (digitalen) Kommunikation geworden. Über das World Wide Web sind wir mit verschiedensten Arten von Fotografien konfrontiert. Journalistische und sozialdokumentarische Fotos, Werbebilder, Familienfotos und Fotos in sozialen Netzwerken prägen unsere Vorstellung von uns selbst, von anderen und der Welt.
Im dem Seminar „Fotografie und Soziale Arbeit“ geht es um die Auseinandersetzung mit dem Medium Fotografie und um Anknüpfungspunkte in Themenbereiche der Sozialen Arbeit. Dies findet sowohl in theoretischer als auch in praktischer Form statt. Unterschiedliche fotografische Positionen und Bedingungen von Bildproduktionen werden in den Blick genommen und diskutiert.
Im praktischen Teil des Seminars steht das selbsttätige Fotografieren im Vordergrund. Grundlagen der Kameratechnik, Lichtsetzung und Bildbearbeitung werden vermittelt und ermöglichen so einen bewussten Einsatz der Fotografie, um eigene Ideen und Projekte zu verwirklichen. Des weiteren werden Einsatzmöglichkeiten fotografischer Methoden in der Sozialen Arbeit vorgestellt.
Dieses Seminar ist nicht als Fotokurs gedacht. Es geht vielmehr darum sich auf verschiedenen Ebenen mit dem Medium Fotografie zu beschäftigen und ein Bewusstsein für die Bedeutung des Mediums zu entwickeln. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wir werden je nach Projektart und persönlichen Vorlieben sowohl mit Smartphones als auch mit professionellen Spiegelreflexkameras fotografieren. Kameras können an der ASH nach Vereinbarung ausgeliehen werden.
Das Seminar geht über zwei Semester, corona bedingt wird das Wintersemester 2021/22 als Onlineseminar stattfinden.


Gruppe 6

„Testimony Video” als Methode der kritischen und reflexiven Medienarbeit

In diesem Seminar fokussieren wir auf die Methode „Testimony Video” in der Tradition von Dori Laub. Zunächst wurde diese Methode der Traumaarbeit und der kritischen Reflexion gesellschaftlicher Verhältnisse und Diskurse im Kontext der Arbeit mit Überlebenden des Holocaust entwickelt. Inzwischen findet sie auch eine breite Rezeption in der Friedensarbeit und in der Auseinandersetzung der Kinder, Enkel und Urenkel mit dem Schweigen der Täter:innen hier in Deutschland. Diese Methode der Medienarbeit bietet viele Möglichkeiten, um kritisch reflexive Prozesse im Kontext von familiären, gesellschaftlichen und transnationalen Zusammenhängen zu eröffnen und zu begleiten. In der theoretischen Rahmung werden wir uns mit der Bedeutung von Erzählungen und von transgenerationaler Weitergabe nach Dan Bar-On und Birgit Rommelspacher beschäftigen.

Nach einer Einführung in die Arbeit mit Videokameras und die Bearbeitung von Videosequenzen auf dem Computer werden wir uns – im Austausch mit dem Oranim College in Haifa - theoretisch und praktisch mit der Theorie und Praxis dieses Beispiels der Medienarbeit auseinandersetzen und seine gesellschaftliche Relevanz in Bezug auf die Friedensarbeit und den Dialog in einer Situation sich zuspitzender Konfrontationen und Diskriminierungen diskutieren.

Monatliche Sitzungen in Präsenz unter Wahrung bestehender Hygienekonzepte sind für das Wintersemester geplant. Die anderen Termine werden digital stattfinden. Es ist eine Form der Onlinebegegnung und des Austausches mit Studierenden des Oranim College (Haifa/ Israel) geplant und – falls möglich – auch eine Studienreise nach Israel. 


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2021/22 , Aktuelles Semester: SoSe 2022