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SozialpädagogischeFamiliendiagnosen und Dialogische Biografiearbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen - Einzelansicht

PSP2114
SozialpädagogischeFamiliendiagnosen und Dialogische Biografiearbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen

Sprache: deutsch   
Seminar
WiSe 2021/22
8 SWS
jedes Semester

Erwartete Teilnehmer_innen 40
Max. Teilnehmer_innen 40
Belegpflicht

Belegfrist: GPM, MQG, MVG, PT/ET, PSP 01.04.2022 - 10.05.2022
Gruppe: ohne Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
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Fr. 08:00 bis 15:30 woch 08.10.2021 bis 12.11.2021  ausserhalb- Online Prof. Dr. R. Rätz     22.10.2021: kein Ausfall, Exkursion 40
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-. 10:00 bis 17:30 Block 21.10.2021 bis 22.10.2021  ausserhalb- ausserhalb Prof. Dr. R. Rätz  

Exkursion: "Kinderhaus Berlin Mark Brandenburg"
Neustrelitzer Straße 57, 13055 Berlin

(im Großen Theatersaal - Eingang über Terrasse)

  40
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-. 09:00 bis 12:00 BlockSa 15.11.2021 bis 16.11.2021  Helle Mitte- H 27 Prof. Dr. R. Rätz       40
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-. 13:00 bis 16:00 BlockSa 15.11.2021 bis 16.11.2021  Helle Mitte- H 27 Prof. Dr. R. Rätz       40
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Fr. 08:00 bis 15:30 woch 26.11.2021 bis 17.12.2021  ausserhalb- Online Prof. Dr. R. Rätz       40
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Fr. 08:00 bis 15:30 woch 07.01.2022 bis 14.01.2022  ausserhalb- Online Prof. Dr. R. Rätz       40
Einzeltermine ausblenden
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Fr. 09:00 bis 16:00 Einzel am 21.01.2022 Helle Mitte- H 19 Prof. Dr. R. Rätz       40
Einzeltermine:
  • 21.01.2022
Gruppe ohne Gruppe:
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Prüfungsversion
Master of Arts M.A. Praxisforschung 2 - 2008
Master of Arts M.A. Praxisforschung 1 - 2017
Master of Arts M.A. Praxisforschung 2 - 2010
Zuordnung zu Einrichtungen
M.A. Praxisforschung in Sozialer Arbeit und Pädagogik
Inhalt
Kommentar ohne Gruppe <p>Sozialpädagogische Diagnosen und Familiendiagnosen mit Kindern, Jugendlichen und/oder Erwachsenen folgen konsequent der Lebenswelt und den Selbstdeutungen der Adressat*innen Sozialer Arbeit. Diese werden als Ausgangspunkt von Hilfeprozessen und als Grundlage für die Hilfeplanung verstanden. So werden auch Problem- und Konfliktthemen aus der Sicht der Adressat*innen betrachtet sowie Vorhaben und Ziele der Hilfe vor diesem Hintergrund entwickelt. Grundlage der Diagnosen sind leitfadengestützte Interviews mit den Adressat*innen. Diese werden im Team ausgewertet und aus den Ergebnissen werden in einem dialogischen Prozess sozialpädagogische Aufgabenstellungen und Handlungsvorschläge abgeleitet.</p><p>Die Sozialpädagogischen Diagnosen und die Sozialpädagogischen Familiendiagnosen stellen eine Handlungsmethode Sozialer Arbeit und Pädagogik auf einer wissenschaftlichen Grundlage dar, die inzwischen an vielen Orten der Praxis angewendet wird. Das methodische Vorgehen trägt dazu bei, die Problem- und Konfliktlagen sowie Veränderungspotenziale der Adressat*innen zu verstehen, ein reflektiertes Arbeitsbündnis u.a. auch bezüglich vorhandener Machtasymmetrien zwischen den Fachkräften und (jungen) Menschen/Familien zu gestalten und partizipativ zu arbeiten. Das Verfahren der Sozialpädagogischen Familiendiagnosen kann auch dazu beitragen, Kindeswohlgefährdungen in Familien abzuwenden.</p><p>Im Praxisforschungsprojekt werden zunächst theoretische und forschungsmethodische Grundlagen vorgestellt und mittels Fallbeispielen vertieft. In einem weiteren Schritt wird das Erhebungsverfahren gelernt und es können eigene Interviews für die Sozialpädagogische Diagnose/Sozialpädagogische Familiendiagnose erhoben werden. Das Auswertungsverfahren im Team bzw. in der Seminargruppe wird in einem Workshop anhand des Materials vermittelt. Auch die Gewichtung der Ergebnisse von den (jungen) Menschen/Familien im Anschluss an die Auswertung sowie eine umfassende Reflexion des Diagnoseverfahrens wird Gegenstand eines Workshops sein. Die Workshops werden von Stephan Cinkl als Gastreferenten durchgeführt, der die Sozialpädagogische Diagnose/Sozialpädagogische Familiendiagnose maßgeblich mit und weiterentwickelt hat.</p><p>Als eine weitere prozessorientierte Praxisforschungsmethode wird die Dialogische Biografiearbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, wie sie von Michaela Köttig und Regina Rätz entwickelt wurde, vorgestellt, ebenso in einem Workshop eingeübt und kann dann praktisch umgesetzt werden. Diese Handlungsmethode basiert ebenso auf wissenschaftlichen und forschungsmethodischen Grundlagen und nutzt die Methode des narrativen Interviews als Grundlage der Gesprächsführung. Darüber hinaus geht es bei der Dialogischen Biografiearbeit um einen wechselseitigen Prozess des Selbst- und Fremdverstehens in der Fallarbeit, welcher konsequent den Erlebnissen, Erfahrungen und Selbstdeutungen der Adressat*innen folgt und mit weiteren visuellen Methoden kombiniert werden kann.</p><p>Die Lehrveranstaltung „Sozialpädagogische Familiendiagnosen und Dialogische Biografiearbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen“ bietet somit einen Rahmen, um eigene überschaubare empirische Praxisforschungsprojekte selbständig durchzuführen. Die Studierenden können, je nach Interesse, einzeln oder in der Kleingruppe arbeiten.</p><p>Das Seminar wird einen Werkstattcharakter haben, so dass alle Phasen eines Praxisforschungsprozesses durch eigenes Handeln erarbeitet und umgesetzt werden kann.</p><p>Ein Schwerpunkt dabei ist, wie an den Beispielen oben bereits ausgeführt wurde, die Verknüpfung von Forschungsmethoden mit Handlungsmethoden der Sozialen Arbeit und Pädagogik. Neben den hier vorgestellten Methoden der Sozialpädagogische (Familien-)Diagnosen und Dialogischen Biografiearbeit ist das Seminar auch für Ideen und Vorschläge der Studierenden offen bei denen dieser Schwerpunkt eingelöst wird.</p><p>Themenübergreifend soll die subjektive Perspektive von Adressat*innen der Sozialen Arbeit und Pädagogik rekonstruiert werden, welche dem Selbstverstehen und der Selbstreflexion der konkreten Menschen dient, aber auch zum Ausgangspunkt für die Gestaltung lebensweltbezogener Hilfen werden. Mit der Stärkung der Menschen als Subjekte im Hilfeprozess u.a. durch Beteiligung in Forschung und Praxis werden Bedürfnisse und Bedarfe der Adressat*innen handlungsleitend für professionelles Handeln.</p><p>Das Ziel besteht darin, den jeweiligen Arbeitsbereich um die subjektiven Perspektiven und das Wissen der Adressat*innen zu bereichern, zu qualifizieren sowie Beteiligung und Dialog zu realisieren.</p><p>Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.</p><p>Termine: Das Seminar findet wöchentlich freitags ganztägig online und im e-learning in moodle statt. Die Workshops sollen, soweit die Pandemiesituation es ermöglicht, als Exkursionen außerhalb der Hochschule und in Präsenz stattfinden. Die Workshops mit Stephan Cinkl finden am 21./22.10.21 und am 15./16.11.21 jeweils 10 bis 17.30 Uhr statt. Der letzte wöchentliche Termin des Seminars ist am 21.1.22.</p><div class="attostylesbox attostylesbox-callout attostylesbox-callout-yellow" dir="ltr" style="text-align: left;"><strong>Der Workshops am 21. und 22.10. von 10 bis 17.30 Uhr findet als Exkursion statt im:</strong></div><p>Kinderhaus Berlin Mark Brandenburg<br />Neustrelitzer Straße 57; 13055 Berlin;<br />-&gt; dort im Großen Theatersaal - Eingang über Terrasse</p>

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Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2021/22 , Aktuelles Semester: SoSe 2022