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Modul :  Diversity Studies - Einzelansicht




Grunddaten

Kurztext S3150-2004 Studienphase Basisstudium
Drucktext Diversity Studies Umfang des Moduls 5
Langtext Diversity Studies Turnus des Angebotes jedes Semester
Art des Moduls Modul Credits 5
Zulassungsrang 1 ModulCode S3150

Ansprechpartner/-in

Verantwortliche Person Rommelspacher, Birgit, Prof. Dr., Prof. Dr.

Untergeordnete Module

Module Interkulturelle Sozialarbeit
Gender- und Querstudies

Zuordnung zu Studiengängen

Studiengang B.A. Soziale Arbeit - 2004

Veranstaltungen des aktuellen Semesters

Veranstaltungen
S3120 Gender- und Queerstudies (U2 zu Diversity Studies) Seminar
S3110 Rassismus und Migration (U1 zu Diversity Studies) Seminar
S31202 Gender and Queerstudies (U2 zu Diversity Studies) Seminar
S31101 Racism and Migration (U1 zu Diversity Studies) Seminar
S31201 Estudios de Género y Queer (U2 zu Diversity Studies) Seminar

Inhalt

Kurzbeschreibung Die Studierenden kennen die rechtliche und soziale Lage diskriminierter Minderheiten und reflektieren die sozialen Konstruktionen von Andersheit. Ihnen sind die Wechselwirkungen der verschiedenen Differenzkategorien vertraut, insbesondere des Geschlechts, der sexuellen Orientierung, der sozialen Klasse, der Ethnizität, der Behinderung und des Alters. Sie analysieren Mechanismen bei Diskriminierungsprozessen und bei der Etablierung von Dominanzpositionen auf persönlicher und gesellschaftlicher Ebene. Sie können Strategien zur Selbstbehauptung von Angehörigen diskriminierter Gruppen analysieren, transparent machen und entwickeln. Sie kennen Projekte der Sozialarbeit insbesondere von und für Migrantinnen/Migranten, Frauen, Männer und queere Menschen und können soziale Einrichtungen bei der interkulturellen Öffnung und Genderanalyse unterstützen.
Lernziele und Kompetenzen LERNZIELE UND KOMPETENZEN Fachbezogene und fachübergreifende Kompetenzen Kenntnisse über: - Menschenrechte als Orientierungsrahmen für die Soziale Arbeit - die Bedeutung sozialer Konstruktionen von Andersheit, wie vor allem dem Geschlechterdualismus, kultureller Fremdheit und Behinderung - die rechtliche und soziale Lage diskriminierter Minderheiten Analyse der: - Mechanismen und Dynamiken von Diskriminierungsprozessen und der Etablierung von Dominanzpositionen auf persönlicher, sozialer und gesellschaftlicher Ebene - Wechselwirkungen der verschiedenen Differenzkategorien wie vor der des Geschlechts und der sexuellen Orientierung, der sozialen Klasse, Ethnizität, Behinderung und des Alters - Strategien zur individuellen und gesellschaftlichen Selbstbehauptung von Angehörigen diskriminierter Gruppen Sensibilisierung für: - Dominanzverhältnisse zwischen Menschen und deren Folgen für die Selbst- und Fremdwahrnehmung . - unterschiedliche Normalitäts-Standards und Wertekollisionen - die relative Bedeutung von kulturellen und geschlechtsspezifischen Einflussfaktoren in Relation zu psychologischen, sozialen und materiellen Kontextfaktoren. Erarbeitung von: - Interkultureller und gendersensiblen Kommunikations- und Handlungskompetenzen, Anerkennung der Andersheit des Anderen - kritische Selbstreflexion gegenüber eigenen normativen Prägungen und Abwehrmustern - Ambiguitäts- und Unsicherheitstoleranz; - Kompetenzen zur Durchsetzung von Geschlechterdemokratie und interkultureller Öffnung der sozialen Dienste sowie der Etablierung einer pluralen Perspektive in den Feldern der Sozialarbeit INHALTE DES MODULS a) Interkulturelle Sozialarbeit - Geschichte von Flucht und Migration vor allem von und nach Deutschland; Folgen des Nationalsozialismus - Die Lebenssituation von MigrantInnen heute in Deutschland. Psychosoziale Folgen von Migration; Sozialisation im bi- und multikulturellen Kontext. - Theorien von Rassismus v.a. von Antisemitismus, Antiislamismus, Antiziganismus; von strukturellem und individuellem Rassismus - Selbstkonstruktionen als Deutsche: Bedeutung der Geschichte im Umgang mit dem "Fremden", Bedeutung von "whiteness" und der christlichen Mehrheitskultur für das eigene Selbstverständnis - Erscheinungsformen von Rechtsextremismus: psychologische, soziologische und politikwissenschaftliche Erklärungsmuster - Interkulturelle Sozialarbeit, interkulturelle Öffnung der sozialen Dienste b) Gender- und Queerstudies - Feministische Theorien, Gender- Queertheorien, Männerforschung - Geschichte der Frauenbewegung; Geschichte der sozialen Bewegungen von sexuellen Minderheiten und ihre Bedeutung für die Soziale Arbeit - Gender und Sexualität: Geschichte der Sexualität; Sexualität und Identitätsentwicklung - Gewalt, sexuelle Ausbeutung, Pornographie, Prostitution - Projekte der Sozialarbeit von und für Frauen, Männer und queere Menschen
Lehr- und Lernformen Vorlesung, Referate, Praxiserkundungen, Gruppenarbeit
Arbeitsaufwand 1. Modulseminar: 1 Seminar à 3 SWS zu interkultureller Sozialarbeit 2. Modulseminar: 1 Seminar à 2 SWS zu Gender- und Queerstudies Präsenzzeit: 67,5 Stunden Selbstlernzeit: 57,5-82,5 Stunden
Voraussetzungen für die Vergabe von Credit Points - Besuch beider Teilmodule
- Prüfung wahlweise in a) oder b)

Zuordnung zu Prüfungen

84  883  H  2004  5315  Diversity Studies