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Modul :  Praktische Studienphase 2 - Einzelansicht




Grunddaten

Kurztext PQS11_ET3200 Studienphase Bachelor
Drucktext Praktische Studienphase 2 Umfang des Moduls 0
Langtext Praktische Studienphase 2 Turnus des Angebotes jedes Studienjahr
Art des Moduls Modul Credits 12
Zulassungsrang 1 ModulCode PQS11_ET3200

Ansprechpartner/-in

Personen Baeumer, Friederike, Prof. Dr., Prof. Dr. phil.
Kraus, Elke, Prof. Dr., Prof. Dr. phil.

Zuordnung zu Studiengängen

Studiengang B.Sc. Ergotherapie - PQS - 2011

Veranstaltungen des aktuellen Semesters

Veranstaltungen
PQS_ET3200 Praktische Studienphase 2 Seminar

Inhalt

Kurzbeschreibung Die Studierenden können den Transfer von theoretischen Kenntnissen in die Praxis vollziehen, erworbene praktische Fertigkeiten im pädiatrischen Kontext am Patienten sinnvoll und flexibel einsetzen und unter Zuhilfenahme wissenschaftlicher Erkenntnisse weiterentwickeln. Sie können fallbezogen, systematisch und strukturiert den ergotherapeutischen Prozess durchführen. Sie sind in der Lage erworbenes Wissen und praktische Kompetenzen durch praktische klinische Erfahrungen zu überprüfen, anzuwenden und zu erweitern.
Lernziele und Kompetenzen LERNZIELE Fachbezogene Kompetenzen (subject-related competencies): Die Studierenden sind in der Lage, • aufbauend auf die praktische Studienphase 1 ihr erworbenes Wissen und ihre praktisch erlernten Fertigkeiten im klinischen Setting am Patienten therapeutisch sinnvoll und flexibel umzusetzen und unter Zuhilfenahme wissenschaftlicher Erkenntnisse weiterzuentwickeln. • den therapeutischen Prozess –von der Untersuchung über die Therapieplanung und -durchführung bis zur Dokumentation und Überprüfung der Behandlungsergebnisse- auf der Basis der ICF, der EBP und unter Anwendung des Clinical-Reasoning-Prozesses zu strukturieren, praktisch umzusetzen und zu evaluieren. • die individuellen Bedürfnisse und Potentiale der Patienten zu eruieren und ihre Behandlungs- und Kommunikationsstrategien sicher und zunehmend erfolgreich daran auszurichten. • Organisationsstrukturen und Handlungsabläufe in ihrem Handlungsfeld zu erkunden und zu verstehen. Fachübergreifende Kompetenzen (generic competencies): Die Studierenden sind in der Lage, • eigenständig zu lernen und selbstverantwortlich zu handeln. • interprofessionell abgestimmt zu handeln. • sich in Team situationsgemäß einzubringen. • sich selbst angemessen einzuschätzen, eigene Grenzen zu erkennen und ein berufliches Selbstverständnis zu vertreten. INHALTE DES MODULS Fachbezogene Inhalte der Ergo- und Physiotherapie, der Bezugswissenschaf-ten und deren Anwendung in der Praxis in den jeweiligen Fachgebieten sind in 3 Phasen untergliedert, die eine Steigerung der Anforderungen vorgeben . Phase 1: • Versorgungsstrukturen, Organisationsstrukturen, Konzepte des Handlungsfeldes • Beobachten des Patienten/Klienten und Therapeuten unter Verwendung von erarbeiteten, fachbezogenen Beobachtungskriterien • Anwendung der erlernten Techniken und Interventionen unter Anleitung Phase 2: • Übernahme von eigenständigen Aufgaben im Rahmen der Untersuchung, Behandlungsplanung, -durchführung, -evaluation und Dokumentation • regelmäßige Beobachtung, Rückmeldungen und Beratung der ersten Einzeltherapien insbesondere unter dem Aspekt der Beziehungsgestaltung, Technikanwendung und zunehmender Methoden- und Konzeptsicherheit einschl. Rückmeldung, Korrektur und Beratung Phase 3: • weitestgehend selbständige Übernahme der Untersuchung, Behandlungsplanung, -durchführung, -evaluation und Dokumentation • angeleitete Reflexion der Zielerreichung und des angemessenen Einsatzes fachspezifischer Konzepte und Methoden verstärkt unter Einbezug von EBP und Clinical Reasoning • selbstkritische Beurteilung der eigenen therapeutischen Erfahrungen, Ableiten individueller Verbesserungsmöglichkeiten und verallgemeinerbarer Erkenntnisse für die Ergo-/Physiotherapie • Diskussion der Erfahrungen und Erkenntnisse in einer interprofessionellen studentischen Gruppe Ergotherapie: • Aufgabenkatalog: Neurophysiologie und Neuropsychologie • praktische Umsetzung der Handlungskompetenz im Fachbereich Neurophysiologie und Neuropsychologie mit Kindern • strukturierter Erwerb von praktischer klinischer Erfahrung in Neurophysiologie und Neuropsychologie • fallbezogenes, differenziertes, strategisches therapeutische Vorgehen • Behandlungsqualität: Dokumentation und Erfolgskontrolle • interprofessioneller Austausch mit PT und allen weiteren beteiligten Professionen im Gesundheitswesen
Lehr- und Lernformen Praktische Arbeit mit Patienten, Fallarbeit, angeleitete Reflexion
Arbeitsaufwand Vollzeit, 10 Wochen mit 38,5 Std. pro Woche, in verschiedenen Einrichtungen des Gesundheitswesens
Voraussetzungen für die Teilnahme Erfolgreiches Absolvieren von

Modul 10a Evidenzbasierte ET: Neurophysiologische und neuropsychologische Therapieansätze Teil 1
Voraussetzungen für die Vergabe von Credit Points Regelmäßige Anwesenheit

Beurteilung der Leistungen auf der Basis
c) der positiven Beurteilung der erbrachten Prüfungsleistung durch die Anleiter (s. Beurteilungsbogen) und
d) der positiven Bewertung der therapeutischen Intervention inklusive der schriftlichen Ausarbeitung.

Zuordnung zu Prüfungen

Prüfung 85  865  ET  H  2011  5320  Praktische Studienphase 2