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Modul :  Körperpflege, Gesundheit und Sicherheit in den ersten Lebensjahren - Einzelansicht




Grunddaten

Kurztext EB_12-2530 Studienphase Bachelor
Drucktext Körperpflege, Gesundheit und Sicherheit in den ersten Lebensjahren Umfang des Moduls 2
Langtext Körperpflege, Gesundheit und Sicherheit in den ersten Lebensjahren Turnus des Angebotes jedes Studienjahr
Art des Moduls Modul Credits 5
Zulassungsrang 1 ModulCode EB_12-2530

Einrichtung

Einrichtung B.A. Erziehung und Bildung in der Kindheit

Zuordnung zu Studiengängen

Studiengang B.A. Erziehung und Bildung in der Kindheit-BI (LPK - 2012

Veranstaltungen des aktuellen Semesters

Veranstaltungen
EB12-2530 Körperpflege, Gesundheit und Sicherheit in den ersten 3 Lebensjahren Seminar

Inhalt

Kurzbeschreibung Die Studierenden erwerben grundlegende Kenntnisse über Säuglingspflege und Sicherheits- sowie Hygieneanforderungen von Kindern. Sie lernen Konzepte zur bildungsförderlichen Gestaltung von Pflegesituationen und beziehungsvollen Interaktionen mit Kleinkindern sowie Strategien und Maßnahmen praxisnaher Gesundheitsförderung kennen. Sie verfügen über Wissen zu Entstehung und Anamnese häufiger Erkrankungen im Kleinkindalter und sind in der Lage, Risiko- und Schutzfaktoren zu erkennen und Kinder gesundheitsfördernd zu unterstützen. Die Studierenden erlangen Wissen über praxisrelevante Instrumente zur Erkennung von Kindeswohlgefährdung und entwickeln Kompetenzen, um im Fall eintretender Kindeswohlgefährdung professionell agieren zu können.
Lernziele und Kompetenzen Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen Die Studierenden kennen die entwicklungsgemäßen Anzeichen von Wohlbefinden und Unwohlsein und verfügen über Wissen zu Entstehung, Anamnese sowie Risiko- und Schutzfaktoren häufiger Erkrankungen im Kleinkindalter. Sie können individuelle Veränderungen von Kindern im Hinblick auf mögliche Symptome von Vernachlässigung und Gewalt wahrnehmen. Die Studierenden sind in der Lage, Wickel-, Ess- und Schlafsituationen so zu gestalten, dass sie hygienischen und Sicherheitsanforderungen genügen und sowohl Lernanlässe als auch positive Beziehungs- und Selbstwirksamkeitserfahrungen für die Kinder bieten. Sie sind in der Lage, Kinder gesundheitsfördernd zu unterstützen. Sie haben vertiefte Kenntnisse über physiologische und psychologische Aspekte der Sauberkeitserziehung und können eigene Erfahrungen sowie gesellschaftliche Normen die Thematik betreffend reflektieren. Die Studierenden verstehen, interpretieren und bewerten empirische Studien und Dokumente der Gesundheits- und Sozialberichtserstattung in ihren Implikationen für die Arbeit von pädagogischen Einrichtungen für Kinder von null bis drei Jahren. Die Studierenden kennen Institutionen und Maßnahmen der Prävention und der Früherkennung und wissen um Ebenen und Formen der Kooperation mit Eltern, Bezugspersonen und Vertretern von Institutionen. Die Studierenden sind in der Lage, mit Hilfe der erworbenen Kenntnisse über Instrumente zur Risikoabschätzung zu einem möglichst frühen Zeitpunkt auf eventuelle Anzeichen von Kindeswohlgefährdung der von ihnen betreuten Kinder zu reagieren. Sie sind in der Lage bei Bedarf den Dialog mit „Risikoeltern“ zu suchen und den Umgang mit von Vernachlässigung, Misshandlung oder Missbrauch betroffenen Kindern angemessen zu gestalten. Sie kennen die rechtlichen Grundlagen des Kinderschutzes und Unterstützungsmöglichkeiten durch Institutionen der Jugendhilfe und können im Bedarfsfall Unterstützung für die betroffenen Kinder, Familien und sich selbst anfordern. Die Studierenden reflektieren ihre eigene Rolle als Dialogpartner der Kinder und ihre Haltung und Handlungsmuster in Pflegesituationen und generell im Spannungsfeld „Sicherheit und Eigenständigkeit von Kindern unter 3 Jahren“. Dabei erkennen und respektieren sie Verhaltensweisen der Kinder als Autonomiebestreben. Die Studierenden erörtern mit Eltern und im Team Fragen und Herangehensweisen zum Themenbereich Gesundheit, Sicherheit und Pflege. Dabei begegnen sie der Diversität wertschätzend und stellen eigene fachliche Standpunkte begründet dar. Die Studierenden können bestehende Konzeptionen überprüfen und dahingehend entwickeln, dass der Bereich Gesundheit und Pflege von 0-3 jährigen Kindern berücksichtigt wird. In diesem Zusammenhang hinterfragen sie Chancen und Grenzen verschiedener Praxiskonzepte, wie z.B. offene Arbeit und Altersmischung. Sie analysieren die in ihren Praxiseineinrichtungen übliche Ausstattung für und Gestaltung von Pflegesituationen unter Gesundheits-, Sicherheits- und pädagogischen Aspekten und finden ggf. Alternativen. Inhalte Die Studierenden lernen die grundlegenden Bedürfnisse von Kleinkindern sowie die Voraussetzungen einer gesunden frühkindlichen Entwicklung kennen. Neben den Grundlagen der Säuglingspflege und Kenntnissen von Sicherheits- und Hygieneanforderungen lernen die Studierenden theoretische und praktische Konzepte zur bildungsförderlichen Gestaltung von Pflegesituationen und von beziehungsvollen Interaktionen mit Kleinkindern kennen. Sie erwerben Basiswissen zu den Themenfeldern Krankheiten im Kindesalter, Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen und Umgang mit erkrankten Kindern. Sie lernen Maßnahmen, Konzepte und Institutionen der Prävention, Früherkennung und Frühförderung für Kinder von null bis drei Jahren und ihren Familien sowie des Kinderschutzes kennen. Die Studierenden erlangen Wissen über praxisrelevante Instrumente zur Erkennung von Kindeswohlgefährdung und entwickeln Kompetenzen, um im Fall eintretender Kindeswohlgefährdung professionell agieren zu können. Im gesamten Modul wird fortlaufend der Bezug zur Praxis hergestellt, die Reflektion eigener Erfahrungen und Haltungen integriert sowie der Einfluss sozialer als auch kultureller Aspekte berücksichtigt.
Lehr- und Lernformen Impulsreferate, Selbststudium und Präsentation der Arbeitsergebnisse in Form von Referaten, Postern o. ä., Textarbeit und Bearbeitung von Aufgaben und Fragestellungen in Kleingruppen, Videoanalyse, Biografiearbeit, Pro-Kontra-Debatte, Beobachtungen in der Berufspraxis, Gruppenarbeit, Rollenspiele, begleiteter Theorie-Praxis-Transfer; Informationsbesuche in Institutionen
Arbeitsaufwand Seminar: Körperpflege, Gesundheit und Sicherheit in den ersten drei Lebensjahren
2 SWS / 1,5 Std.

Präsenzzeit: 24 Std.
Selbstlernzeit: 126 Std. (davon 46 Std. Praxiszeit)
Workload gesamt: 150 Std.
Voraussetzungen für die Teilnahme Schwerpunkt Arbeit mit Kindern unter drei
Voraussetzungen für die Vergabe von Credit Points Erfolgreiche Teilnahme und bestandene Modulprüfung

Prüfungsformen

Studienarbeit/Hausarbeit; Referat (mit schriftlicher Ausarbeitung); Präsentation von Projektergebnissen in künstlerischer Form (Video, Theater etc.); Lerntagebuch;
mündliche Prüfung; Schriftliche Bearbeitung von Prüfungsfragen

Zuordnung zu Prüfungen

86  872  LPK  H  2012  5253  Körperpflege, Gesundheit und Sicherheit in den ersten drei Lebensjahren