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Präsenz, sinnliche Wahrnehmung und Dialog in der Sozialen Arbeit - Einzelansicht

W001
Präsenz, sinnliche Wahrnehmung und Dialog in der Sozialen Arbeit

Sprache: deutsch   
Seminar
WiSe 2017/18
2 SWS
jedes Semester

Erwartete Teilnehmer_innen 200
Max. Teilnehmer_innen 200
Belegpflicht

allgemeine Belegfrist 02.10.2017-22.10.2017
Gruppe: ohne Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
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Fr. 16:00 bis 20:00 Einzel am 06.10.2017 007 W. Schulz ,
Prof. Dr. B. Völter
      50
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Fr. 13:00 bis 14:00 Einzel am 15.12.2017 338 W. Schulz ,
Prof. Dr. B. Völter
      50
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Fr. 14:00 bis 18:00 Einzel am 15.12.2017 103 - AudiMax W. Schulz ,
Prof. Dr. B. Völter
      50
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Di. 09:30 bis 16:00 Einzel am 13.02.2018 103 - AudiMax W. Schulz ,
Prof. Dr. B. Völter
      50
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Mi. 09:30 bis 16:00 Einzel am 14.02.2018 103 - AudiMax W. Schulz ,
Prof. Dr. B. Völter
      50
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Do. 09:30 bis 16:00 Einzel am 15.02.2018 103 - AudiMax W. Schulz ,
Prof. Dr. B. Völter
      50
Gruppe ohne Gruppe:
Zur Zeit keine Belegung möglich
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Prüfungsversion
Bachelor of Arts B.A. Soziale Arbeit 1 - 2004
Bachelor of Arts B.A. Soziale Arbeit 1 - 2008
Zuordnung zu Einrichtungen
B.A. Soziale Arbeit
Inhalt
Kommentar

Präsenz, sinnliche Wahrnehmung und Dialog in der Sozialen Arbeit

Willem Schulz, Bettina Völter

 

Das Seminar ist für alle geöffnet, die ein wirkliches und aktives Interesse am Thema haben und die Lust verspüren, sich experimentierfreudig auf ein ihnen bisher vielleicht unbekanntes und auch sehr fremd erscheinendes Training der eigenen Konzentration, der eigenen Offenheit und der eigenen sinnlichen Wahrnehmung ihres Körpers und ihrer Umwelt einzulassen. Wir setzen eine verbindliche Teilnahme zu allen angegebenen Terminen voraus. Voraussetzung ist auch, dass die Teilnehmer_innen die Bereitschaft mitbringen, einen geschützten Raum herzustellen, das heißt, wechselseitig Rücksicht aufeinander zu nehmen. Bitte prüfen Sie, ob Sie das unter den beschriebenen Bedingungen gewährleisten können und möchten. Wir bitten die Teilnehmer_innen, die unsicher sind, ob sie sich auf die beschriebenen Wahrnehmungs-Experimente einlassen möchten, und/oder die aus sicher persönlich vollkommen nachvollziehbaren Gründen, eine aktive, regelmäßige und verbindliche Teilnahme nicht zusichern können, sich bewusst gegen dieses Seminar zu entscheiden. Wir möchten hingegen den Teilnehmer_innen, die das Seminar wählen, einen geschützten Raum ermöglichen, in dem sie ihre Lernerfahrungen machen können.

 

Wir bieten einen Kennenlerntermin am Freitag, 6.10.2017, 16-20 Uhr an. Nach diesem ersten Termin ist es noch möglich, sich ggf. für ein anderes Seminar zu entscheiden.

 

Das Seminar geht im Kern um die Bedeutung

-       von Präsenz (im Sinne von Wachheit, Konzentriert- und Präsent-Sein),

-       von sinnlicher Wahrnehmung sowie

-       von Dialogführung und Beziehungsgestaltung in der Sozialen Arbeit.

 

Wir beschäftigen uns mittels Begriffsbestimmungen, Textlektüre, Zurkenntnisnahme von Forschungsergebnissen und theoretischen Diskussionen mit der Theorie und Praxis der Achtsamkeit. Gleichermaßen sieht das Seminar Erfahrungsaustausch sowie Wahrnehmungs-Experimente und Übungen vor, die gemeinsam ausgewertet werden. Unterstützt und nachhaltig in der Erfahrung verankert wird die Arbeit durch Angebote des Musikers Willem Schulz, der auf dem Cello und anderen Instrumenten musikalisch hörbar und zugänglich macht, was an anderer Stelle über Worte vermittelt und ausgetauscht wird. Auch die Studierenden haben im Seminar die Gelegenheit, Instrumente für musikalische Übungen einzusetzen. Musikalisches Erleben und sprachliche, resp. theoretische Auseinandersetzung verweisen aufeinander, gehen jeweils aber auch über das Gemeinsame oder Ähnliche hinaus. So werden z.B. die Notwendigkeiten, Möglichkeiten und Grenzen von intuitivem und improvisierendem Handeln erlebbar. Es werden alle Sinne ins Bewusstsein geholt und geschult sowie diskutiert, wie sie – je nach Situation - für die Arbeit in der Sozialen Arbeit eingesetzt werden könnten.

Wir arbeiten nach der Dissertation des Psychologen Gregory Kramer, der den Ansatz des „Einsicht-Dialogs” entwickelt hat, sowie auf der Basis einer Reihe von ausgewählten Forschungsstudien und Arbeiten, u.a. aus dem Kontext des Centers for Mindfulness in Medicine, Health Care and Society der University of Massachusetts, des Max-Planck-Instituts in Leipzig sowie auf der Basis von Literatur zu Improvisation, Beziehungsgestaltung und Dialogführung.

 

Lernaufgaben sind: ein Verständnis für die Bedeutung von sinnlicher Wahrnehmung auszubilden, die Schulung von Präsenz und Konzentration, die Übung einer in diesem Sinne achtsamen Dialogführung, die Kenntnis und die Erfahrung mit Aspekten der achtsamen Dialogführung, die da sind: Pause, sich entspannen, sich öffnen, dem vertrauen, was entsteht, tief zuhören, die Wahrheit sprechen, die Fähigkeit, diese Aspekte in ihrer Gesamtheit in die Dialogführung und Beziehungsgestaltung einbeziehen zu können. Die Teilnehmenden erhalten konkrete Hinweise, wie sie Haltung und Praxis in ihren Studien- und Berufsalltag einweben können. Sie entwickeln im Seminar passgenaue Ideen für sich weiter.

Das Seminar gestaltet sich in einem Wechsel von theoretischem und musikalischem Input, Diskussionen, Übungen im Plenum und in Duos oder Kleingruppen. Auswertungen finden entweder in Kleingruppen oder im Plenum statt. Gerahmt wird jede Seminarsitzung von einem 3-Min.-Einstieg und –Ausklang in Stille sowie von einem musikalischen Einstieg und Ausklang.

 

Eine Grundlage sind die Bücher: „Einsichts-Dialog" von Gregory Kramer, erschienen im Arbor Verlag sowie „Das Praxisbuch der Achtsamkeit. Wirksame Selbsthilfe bei Stress" von Sarah Silverton, erschienen im Kösel Verlag. Weitere Literatur wird im Seminarverlauf genannt werden.


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Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2017/18 gefunden:
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