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Politologische und sozialpolitische Grundlagen Sozialer Arbeit (U3 zu Gesellschaft, Gesundheit und Soziale Arbeit) - Einzelansicht

S2520
Politologische und sozialpolitische Grundlagen Sozialer Arbeit (U3 zu Gesellschaft, Gesundheit und Soziale Arbeit)

Sprache: deutsch   
Seminar
WiSe 2019/20
3 SWS
jedes Semester

Erwartete Teilnehmer_innen 200
Max. Teilnehmer_innen 200
Belegpflicht

allgemeine Belegungsfrist 01.10.2019-22.10.2019
Gruppe: 1. Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
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Do. 09:00 bis 12:00 woch 10.10.2019 bis 14.11.2019  333 Prof. Dr. H. Stapf-Finé     10.10.2019: Ausfall!
07.11.2019: kein Ausfall, Raumänderung!
45
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Do. 09:00 bis 12:00 Einzel am 07.11.2019 233 Prof. Dr. H. Stapf-Finé       45
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Do. 09:00 bis 12:00 woch 28.11.2019 bis 19.12.2019  333 Prof. Dr. H. Stapf-Finé       45
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Do. 09:00 bis 12:00 woch 02.01.2020 bis 30.01.2020  333 Prof. Dr. H. Stapf-Finé       45
Gruppe 1. Gruppe:
Zur Zeit keine Belegung möglich
Gruppe: 2. Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
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Mo. 19:00 bis 21:30 woch 07.10.2019 bis 11.11.2019  121 Dr. T. Bryant       45
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Mo. 19:00 bis 21:30 Einzel am 18.11.2019 121 Dr. T. Bryant       45
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Mo. 19:00 bis 21:30 woch 25.11.2019 bis 16.12.2019  121 Dr. T. Bryant     02.12.2019: Ausfall!
09.12.2019: Ausfall!
45
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Mo. 19:00 bis 21:30 woch 06.01.2020 bis 27.01.2020  121 Dr. T. Bryant       45
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Mo. 19:00 bis 21:30 Einzel am 03.02.2020 121 Dr. T. Bryant       45
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Mo. 19:00 bis 21:30 Einzel am 10.02.2020 121 Dr. T. Bryant       45
Gruppe 2. Gruppe:
Zur Zeit keine Belegung möglich
Gruppe: 3. Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
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Di. 14:00 bis 17:00 Einzel am 01.10.2019 226 U. Jähner       45
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Di. 14:00 bis 17:00 Einzel am 08.10.2019 122 U. Jähner       45
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Di. 14:00 bis 17:00 woch 15.10.2019 bis 12.11.2019  Helle Mitte- Laden 3 U. Jähner       45
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Di. 14:00 bis 17:00 Einzel am 19.11.2019 129 U. Jähner       45
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Di. 14:00 bis 17:00 woch 26.11.2019 bis 17.12.2019  Helle Mitte- Laden 3 U. Jähner       45
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Di. 14:00 bis 17:00 woch 07.01.2020 bis 28.01.2020  Helle Mitte- Laden 3 U. Jähner       45
Gruppe 3. Gruppe:
Zur Zeit keine Belegung möglich
Gruppe: 4. Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
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Do. 13:00 bis 16:00 Einzel am 10.10.2019 333 Prof. D. Kramer       45
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Do. 13:00 bis 16:00 woch 17.10.2019 bis 14.11.2019  Helle Mitte- Laden 3 Prof. D. Kramer       45
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iCalendar Export für Outlook
Do. 13:00 bis 16:00 woch 28.11.2019 bis 19.12.2019  Helle Mitte- Laden 3 Prof. D. Kramer       45
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Do. 13:00 bis 16:00 woch 09.01.2020 bis 30.01.2020  Helle Mitte- Laden 3 Prof. D. Kramer       45
Gruppe 4. Gruppe:
Zur Zeit keine Belegung möglich
Gruppe: 5. Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
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iCalendar Export für Outlook
Di. 08:30 bis 11:00 woch 01.10.2019 bis 12.11.2019  225 M. Bellermann       45
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iCalendar Export für Outlook
Di. 08:30 bis 11:00 woch 26.11.2019 bis 17.12.2019  225 M. Bellermann     10.12.2019: Ausfall! 45
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iCalendar Export für Outlook
Di. 08:30 bis 11:00 woch 07.01.2020 bis 28.01.2020  225 M. Bellermann       45
Gruppe 5. Gruppe:
Zur Zeit keine Belegung möglich
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Prüfungsversion
Bachelor of Arts B.A. Soziale Arbeit 2 - 2004
Bachelor of Arts B.A. Soziale Arbeit 1 - 2008
Zuordnung zu Einrichtungen
B.A. Soziale Arbeit
Inhalt
Kommentar

1. Gruppe - Stapf-Finé

Der Druck auf die sozialen Sicherungssysteme nimmt nicht nur in Deutschland aufgrund von Wirtschaftskrisen und globaler neoliberaler Politik zu. Wobei dieser Prozess nicht einheitlich ist, denn es gibt es durchaus Fortschritte, vor allem bei familienpolitisch motivierten Leistungen. Gleichzeitig steigt der Bedarf an sozialpolitischen Leistungen aufgrund stetig wachsender sozialer Ungleichheit. Die Eurokrise verschärfte diese Prozesse noch. Das sind die sozialpolitischen Rahmenbedingungen, welche die Berufsgruppen sozialer Arbeit derzeit vorfinden und die es als demokratisch agierende Akteure zu verbessern gilt. Da Veränderungen im Kopf anfangen, müssen eine Reihe populärer Mythen auf den Prüfstand. Dazu gehören insbesondere die demographische Entwicklung, die Wettbewerbsfähigkeit, die „Lohnnebenkosten” und die Kostenexplosion im Gesundheitswesen. Es gilt vielmehr die Bedeutung des sozialen Sektors für Wachstum, Beschäftigung und gesellschaftlichen Zusammenhalt herauszuarbeiten.

Ziel des Seminars ist es die für ein konstruktiv kritisches Verständnis von Sozialpolitik nötigen Grundlagen zu vermitteln. Hierzu wird das Seminar zu Semesterbeginn über die Themen und Vermittlungsformen diskutieren.

 

2. Gruppe - Bryant, T.

Das Seminar dient dazu, die historischen Grundlagen und Entwicklungslinien der deutschen Sozialstaatspolitik zu beleuchten. Von den frühen Anfängen in den Städten des Mittelalters bis hin zu den heutigen Sozialstaatsreformen im Zuge der „Agenda 2010” werden theoretische Modelle und praktische Maßnahmen – einschließlich der damit jeweils verbundenen gesellschaftlichen Diskussionen (z.B. gesetzlicher Mindestlohn), realen Auswirkungen (z.B. „Zwei-Klassen-Gesellschaft”) und visionären Reformvorschlägen (z.B. bedingungsloses Grundeinkommen) – sowohl aus sozialgeschichtlicher als auch aus aktueller Perspektive untersucht. Schwerpunkte bilden dabei die „soziale Frage” und die Sozialgesetzgebung Otto von Bismarcks im Deutschen Kaiserreich, die Sozialpolitiken der Weimarer Republik (unter den Bedingungen von Reparationslasten, Hyperinflation und Weltwirtschaftskrise), des NS-Staates (z.B. „Nationalsozialistische Volkswohlfahrt”, „Lebensborn e.V.”, „Eintopfessen”) sowie der beiden deutschen Staaten zwischen 1945/49 und 1989/90 (z.B. bundesdeutsches „Wirtschaftswunder” vs. „Arbeiter- und Bauernstaat”).

Außerdem werden im Seminar die gegenwärtigen verfassungsrechtlichen Grundlagen des deutschen Sozialstaats, wie sie im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankert sind, erörtert.

Die Studierenden werden die Möglichkeit haben, sich die im Seminar zu behandelnden Themen möglichst selbständig (einzeln oder in einer Gruppe) zu erarbeiten und dabei – je nach ihren Interessen – eigene Schwerpunkte zu setzen. Neben der kritischen Lektüre einschlägiger Quellen und sonstiger Texte wird das Seminar viel Raum für gemeinsame Diskussionen bieten.

Leistungsanforderungen: regelmäßige Teilnahme, aktive Mitarbeit, wahlweise entweder Vorbereitung und Präsentation eines Referats oder Anfertigung und Präsentation eines Essays.

3. Gruppe - Jähner, U.

Der Kurs wird mit einer auf Berlin konzentrierten Bestandsaufnahme (1) beginnen: Warum sind nach der Vereinigung Arbeitslosigkeit und Armut, warum ist der Bedarf an Sozialpolitik in der Stadt so eminent gewachsen, sind die finanziellen Spielräume dafür aber immer enger geworden? Der „lokale“ Einstieg ins Thema verdichtet komplexe wirtschaftliche, politische und soziale Zusammenhänge und kann sie exemplarisch anschaulich machen. Hier läßt sich das weite Spektrum sozialpolitischer Aufgaben auffächern; und zugleich wird deutlich, wie ihre Erfüllung von der Wirtschaftskraft und den öffentlichen Finanzen abhängig ist. Das bettet die Möglichkeiten der Sozialpolitik natürlich in die gesellschaftlichen Verteilungskämpfe und in die Auseinandersetzungen um das „wirtschaftliche Machbare“, mithin auch in ganz unterschiedliche (politische und sozialwissenschaftliche) Problemdiagnosen und Reformvorschläge ein. Mit der Hartz-IV-Reform, die einen erheblichen Umbau der Sozialpolitik und für viele Betroffene auch eine tiefe Verletzung geschichtlich gewachsener Gerechtigkeitserwartungen bedeutete, hatte der Streit um die Zukunft des Sozialstaates in der Bundesrepublik seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht.

In der Rückbesinnung auf geschichtliche Etappen sozialpolitischen Denkens (II) von der Zeit der Industrialisierung bis heute werden dann nicht nur die stetig gewachsenen sozialpolitischen Aufgaben deutlich; es läßt sich auch ein Bild von den gesellschafts- und staatspolitischen Vorstellungen gewinnen, die der Sozialpolitik seit Bismarcks Sozialgesetzgebung einen moralischen und ideologischen Rahmen gegeben haben. Schließlich sollen in Absprache mit den Kursteilnehmern einige ausgewählte Problemfelder der Sozialpolitik (III) exemplarisch bearbeitet werden: Gefährdet der demografische Wandel die Zukunft der Alterssicherung? Vor welchen Herausforderungen steht der Sozialstaat unter Bedingungen der Globalisierung? Welche Rolle spielt heute die Bildungs- als Sozialpolitik? Was kommt möglicherweise nach Hartz 4? Stellt ein bedingungsloses Grundeinkommen eine bessere Alternative zu den bestehenden Formen der sozialen Sicherung und Armutsvermeidung dar? Das sind u.a. Fragen, die im Kurs diskutiert werden können und sollen. Und ob und wie andere Länder heute in einer „globalisierten“ Welt mit sozialpolitischen Problemen vielleicht besser zu Rande kommen, das erhellt abschließend ein internationaler Vergleich sozialstaatlicher Strukturen (IV).

Vorlesungen, einige Referate und hoffentlich viele Diskussionen werden die Seminarsitzungen tragen; und diskutieren lässt sich umso besser, je gründlicher zu den Themen schon gelesen worden ist. Die Literatur wird am Anfang und im Laufe des Semesters bekannt gegeben (und teils per moodle verteilt) werden. Die Prüfungen (in welcher Form, darüber wird nach Bedarf entschieden werden) finden am Ende des Semesters statt.

4. Gruppe - Kramer, D.

5. Gruppe - Bellermann, M.


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Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2019/20 gefunden:
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