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Soziale Kultur- und Bildungsarbeit - Einzelansicht

S6320
Soziale Kultur- und Bildungsarbeit

Sprache: deutsch   
Seminar
WiSe 2019/20
4 SWS
jedes Semester

Erwartete Teilnehmer_innen 185
Max. Teilnehmer_innen 200
Belegpflicht

allgemeine Belegungsfrist 01.10.2019-22.10.2019
Gruppe: 1. Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
Einzeltermine anzeigen
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Mo. 09:00 bis 12:00 woch 07.10.2019 bis 11.11.2019  102 Prof. Dr. E. Josties       30
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Mo. 09:00 bis 12:00 woch 25.11.2019 bis 27.01.2020  102 Prof. Dr. E. Josties     06.01.2020: Ausfall! 30
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Mo. 10:00 bis 17:00 Einzel am 03.02.2020 102 Prof. Dr. E. Josties       30
Gruppe 1. Gruppe:
Zur Zeit keine Belegung möglich
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Prüfungsversion
Bachelor of Arts B.A. Soziale Arbeit 4 - 2004
Bachelor of Arts B.A. Soziale Arbeit 4 - 2008
Zuordnung zu Einrichtungen
B.A. Soziale Arbeit
Inhalt
Kommentar

Jugend(kultur)arbeit, internationale Begegnungen und die internationale politische Kampagne F4F

Jugend(kultur)arbeit hat eine langjährige und vielfältige Tradition der internationalen Begegnung in unterschiedlichen Settings, die in der Regel durch freiwillige Teilnahme und einen hohen Grad an Partizipation Jugendlicher gekennzeichnet sind. Internationale Begegnungen bieten Räume und Anlässe für die Entwicklung kreativer Neugier, für jugendkulturelle Begegnungen, künstlerisch transformative und inter- und transkulturelle Prozesse. „Kulturelle Vielfalt“ prägt zudem den Alltag in den zunehmend durch Globalisierungstendenzen und Migrations- und Fluchterfahrungen charakterisierten Lebenswelten von Jugendlichen. Die Beschäftigung mit internationalen Entwicklungen und die Begegnung von Jugendlichen aus verschiedenen Ländern, mit unterschiedlichen Fragen und Erlebnissen und mit ganz eigenen Sichtweisen stellen auch neue Anforderungen an die Jugendkulturarbeit. Die Förderpraxis internationaler Jugendarbeit ist abhängig von (außen-, kultur- und jugend-)politischen Interessen. „Weltoffenheit“ und interkulturelle Kompetenzen werden durch internationale Begegnungen und internationale Freiwilligendienste „unter Beweis gestellt“ und entsprechende Zertifikate zieren den eigenen Lebenslauf derjenigen, die Zugang zu solchen Angeboten haben. Insbesondere bei Reisen in den Globalen Süden tragen junge Menschen jedoch „das koloniale Erbe mit im Gepäck“, und es mangelt oftmals an kritischer (Selbst-)Reflexion der eigenen Verwicklungen in Privilegien und Machtpositionen als Repräsentant*in des Globalen Nordens.

Am Beispiel von internationalen Begegnungs- und Austauschprojekten, aber auch am Beispiel der Positionierung von jungen Geflüchteten in der Kulturellen Bildung in Berlin wird das Thema Internationalität bzw. Globalisierung im ersten Teil des Seminars vertieft. Leitgebend für die Seminararbeit ist die theoretische, selbstreflexive und kreative Auseinandersetzung mit diversitätsbewussten Ansätzen internationaler Jugend(kultur)arbeit.

Am Beispiel der maßgeblich von Schüler*innen initiierten politischen Kampagne F4F wird schließlich im zweiten Teil des Seminars untersucht, wie jugendliches Engagement lokal, national und international in bisher erstaunlichem Maße an Einfluss gewinnen konnte, welche Personengruppen aus welchen gesellschaftlichen Schichten in unterschiedlichen Ländern an den Protesten beteiligt sind, welche konkreten Zielsetzungen und Organisationsstrukturen diese Bewegung charakterisieren und welche Rolle Globalisierungstendenzen, Mobilisierungs- und Medienarbeit (insbesondere Soziale Netzwerke) spielen.

Hinweise zur Seminarplanung, zu Fachliteratur und Leistungsnachweisen erfolgen in der ersten Seminarsitzung.

 


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Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2019/20 gefunden: