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Gruppen- und Lernprozesse (zu Modul 3 Professionelles Handeln in Organisationen) - Einzelansicht

PSP1320
Gruppen- und Lernprozesse (zu Modul 3 Professionelles Handeln in Organisationen)

Sprache: deutsch   
Seminar
SoSe 2020
5 SWS
jedes Semester

Erwartete Teilnehmer_innen 55
Max. Teilnehmer_innen 55
Belegpflicht

alle Studiengänge ab 2. Semester 01.10.2020-20.10.2020
Gruppe: ohne Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
Einzeltermine anzeigen
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Di. 12:00 bis 17:00 woch 07.04.2020 bis 14.04.2020  Helle Mitte- H 15 (12 Plätze) T. Abou ,
Z. Büsse ,
K. Meißner
      40
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Di. 12:00 bis 17:00 woch 21.04.2020 bis 19.05.2020  Helle Mitte- H 15 (12 Plätze) T. Abou ,
Z. Büsse ,
K. Meißner
    12.05.2020: Blockwoche 40
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Di. 12:00 bis 17:00 woch 26.05.2020 bis 02.06.2020  Helle Mitte- H 15 (12 Plätze) T. Abou ,
Z. Büsse ,
K. Meißner
      40
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Di. 12:00 bis 17:00 woch 09.06.2020 bis 30.06.2020  Helle Mitte- H 15 (12 Plätze) T. Abou ,
Z. Büsse ,
K. Meißner
      40
Gruppe ohne Gruppe:
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Prüfungsversion
Master of Arts M.A. Praxisforschung 1 - 2010
Master of Arts M.A. Praxisforschung 1 - 2017
Zuordnung zu Einrichtungen
M.A. Praxisforschung in Sozialer Arbeit und Pädagogik
Inhalt
Kommentar

Was macht eine Gruppe zu einer Gruppe? Welche Dynamiken, (Kommunikations-)Strategien und Aushandlungsprozesse finden in Gruppen statt und wie lassen sich diese für das eigene Handeln machtkritisch reflektieren?        

Wie kann ich Gruppen moderieren und dabei alle Mitglieder im Blick behalten? Welche Rolle spielt die Zusammensetzung einer Gruppe für die Gruppendynamik und was kann getan werden, damit sich die Teilnehmer_innen auf Augenhöhe begegnen und einbringen können? Wo werden Verhältnisse außerhalb der Gruppe auch in der Gruppe relevant, und warum ist es wichtig diese nicht im Prozess zu entnennen? Wie können wir Aspekten von Macht und Diversität in der Moderation und Anleitung von Gruppenprozessen gerecht werden?

Im Seminar werden theoretische Grundlagen und Textarbeit mit praxisnahen Übungen zu Gruppenbildungsprozessen und der Reflexion der eigenen Positionierung verbunden. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem Verhältnis zwischen Individualität und Zugehörigkeiten, den sozialen Rollen die wir einnehmen und die auf uns übertragen werden ebenso wie die strukturellen Bedingungen, in denen diese Prozesse stattfinden. 

Im zweiten Teil des Seminars werden diese Aspekte unter dem Stichwort "Kritisch-reflexive, positionierte und diskriminierungssensible Anleitung und Moderation von Gruppen" vertieft.

Diese Aspekte spielen bei der professionellen Anleitung und in der Analyse von Gruppenprozessen auf verschiedenen Ebenen eine Rolle. Zum Einen ist die adäquate Erfassung von Vulnerabilitäten und Dynamiken in der Gruppe unerlässlich für die (auch selbstreflektierende) Anleitung derselben im Sinne der Good Practice; zum Anderen können Inhalte zum Thema als Impulse für Lernprozesse in die Gruppe eingebracht werden. Insbesondere in sozialarbeiterischen, therapeutischen oder gesundheitsbezogenen Kontexten ist Diskriminierungssensibilität ein Teilaspekt der Professionalisierung, der nicht nur als Ad-On wenn nötig eingebracht werden sollte, sondern immer einen Teil der Professionalisierung darstellt.


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2020 , Aktuelles Semester: WiSe 2020/21