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Exemplarische Vertiefung in Geschichte und/oder Theorie Sozialer Arbeit (U3 zu Propädeutik, Geschichte und Theorie Sozialer Arbeit) - Einzelansicht

S2110
Exemplarische Vertiefung in Geschichte und/oder Theorie Sozialer Arbeit (U3 zu Propädeutik, Geschichte und Theorie Sozialer Arbeit)

Sprache: deutsch   
Seminar
WiSe 2020/21
2 SWS
jedes Semester

Erwartete Teilnehmer_innen 200
Max. Teilnehmer_innen 220
Belegpflicht

Soziale Arbeit 2. Frist 01.10.2020-20.10.2020
Soziale Arbeit, Veranstaltungen m. Gr. ab 2. Sem. 19.09.2020-28.09.2020
Gruppe: 1. Gruppe iCalendar Export für Outlook
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Do. 10:00 bis 12:00 woch 08.10.2020 bis 12.11.2020  ausserhalb- Online Prof. Dr. U. Eichinger       55
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Do. 10:00 bis 12:00 woch 26.11.2020 bis 17.12.2020  ausserhalb- Online Prof. Dr. U. Eichinger       55
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Do. 10:00 bis 12:00 woch 07.01.2021 bis 04.02.2021  ausserhalb- Online Prof. Dr. U. Eichinger       55
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Mi. 10:00 bis 12:00 woch 07.10.2020 bis 11.11.2020  ausserhalb- Online O. Gaida       55
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Mi. 10:00 bis 12:00 woch 25.11.2020 bis 23.12.2020  ausserhalb- Online O. Gaida       55
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Mi. 10:00 bis 12:00 woch 06.01.2021 bis 03.02.2021  ausserhalb- Online O. Gaida       55
Gruppe 2. Gruppe:
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Mi. 08:00 bis 10:00 woch 07.10.2020 bis 11.11.2020  ausserhalb- Online Prof. Dr. S. Toppe       55
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Mi. 08:00 bis 10:00 woch 25.11.2020 bis 23.12.2020  ausserhalb- Online Prof. Dr. S. Toppe       55
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Mi. 08:00 bis 10:00 woch 06.01.2021 bis 03.02.2021  ausserhalb- Online Prof. Dr. S. Toppe       55
Gruppe 3. Gruppe:
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Mi. 13:00 bis 15:00 woch 25.11.2020 bis 23.12.2020  ausserhalb- Online Prof. Dr. S. Smykalla       55
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Mi. 13:00 bis 15:00 woch 06.01.2021 bis 03.02.2021  ausserhalb- Online Prof. Dr. S. Smykalla       55
Gruppe 4. Gruppe:
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Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Prüfungsversion
Bachelor of Arts B.A. Soziale Arbeit 1 - 2004
Bachelor of Arts B.A. Soziale Arbeit 1 - 2008
Zuordnung zu Einrichtungen
B.A. Soziale Arbeit
Inhalt
Kommentar

Gruppe 1:

Zur Vertiefung von Theorien Sozialer Arbeit wird ein Überblick über aktuelle Ansätze gegeben und ihr potentieller Nutzen sowie ihre Zumutungen diskutiert. Im Fokus des Seminars stehen allerdings Ansätze mit konzeptionell-gestaltendem Anspruch, die für die spezifischen Handlungskompetenzen Sozialer Arbeit sensibilisieren sowie die Bedeutung ihres organisationalen Handlungsrahmen ausleuchten. Um sich der Vielfalt von Professionstheorien anzunähern werden einschlägige ‚Klassiker‘ herangezogen. Zur Vertiefung werden exemplarisch Beiträge aus dem Diskurs zur Kritischen Sozialen Arbeit behandelt, die einen Beitrag zu einem ‚solidarischen Professionsverständnis‘ leisten wollen. Die Bereitschaft zur regelmäßigen Textlektüre wird vorausgesetzt.

Diese LV findet online statt und hat wöchentlich asynchrone und synchrone Anteile.

 

Gruppe 2:

Die Reformen und Verbrechen der Jugendfürsorge im 20. Jahrhundert – am Beispiel Berlin-Prenzlauer Berg

Für Exklusion und Inklusion Jugendlicher in die Großstadtgesellschaft nahm die Institution Jugendamt im letzten Jahrhundert eine Schlüsselrolle ein. In den 1920er-Jahren musste für dieses neuartige Amt erst Pionierarbeit geleistet werden. Besonders tat sich dabei das Jugendamt Berlin-Prenzlauer Berg hervor: Dort sammelten sich um den Leiter Walter Friedländer zahlreiche engagierte ürsorger*innen, die zusammen die Jugendfürsorge über Berlin hinaus stark beeinflussten – dagegen verfolgten die Nationalsozialisten sie wegen ihrer vielfach jüdischen Herkunft und Zugehörigkeit zu sozialdemokratischen Parteien. So führte der Fluchtweg des ehemaligen Leiters bis in die USA, wo er als Professor die US- amerikanische Soziale Arbeit beeinflusste. Dieses Netzwerk mit seiner Arbeit bildet den Leitfaden des Seminars – mit folgenden Schwerpunkten:

a) die Reformansprüche und -praxis in der Zeit der Weimarer Republik sowie das Fürsorgerinnen-Netzwerk (mit Ella Kay, Jeanne Bauer, Erna Maraun etc.) einschließlich ihres Rollenverständnisses,

b) die Anpassung, Flucht und Exil sowie Widerstand während des Nationalsozialismus und die nationalsozialistischen Verfolgungspraktiken des Jugend- und Pflegeamtes – vor allem gegenüber als „asozial“ stigmatisierter Frauen,

c) die Konflikte in der Nachkriegszeit um die Jugendfürsorge sowie der transatlantische Austausch in der Sozialen Arbeit durch die Emmigrant*innen.

Die exemplarische, quellengestützte und diskussionsorientierte Seminararbeit wird in Kleingruppen erfolgen.

Es ist geplant, dass das Seminar teilweise in der thematisch passenden Sonderausstellung über die Pionier*innen der Sozialen Arbeit des Museums Pankow (Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner) in Exkursionsform stattfinden wird.

 

Gruppe 3:

Die Geschichte der Sozialen Arbeit in Deutschland ist eng mit der Entstehung und Entwicklung Sozialer Bewegungen verbunden. Vor dem Hintergrund sozialer Wandlungen haben Frauen-, Arbeiter- und Jugendbewegung wie auch die Neuen Sozialen Bewegungen theorie- und praxisbezogen Anstöße gegeben und Einfluss genommen auf die Entstehung. Entwicklung und Profilierung der Profession der Sozialen Arbeit und die Herausbildung ihrer Institutionen, Handlungsfelder und Methoden. Im Rahmen des Seminars werden den Impulsen und Herausforderungen historischer wie aktueller Sozialer Bewegungen für die Entwicklungen innerhalb der Sozialen Arbeit nachgegangen, historisch bedeutsame Abschnitte und Ereignisse analysiert und reflektiert mit Blick u.a. auf folgende Fragen: Was genau waren und sind historische wie aktuelle Soziale Bewegungen und wer waren und sind ihre Träger? Warum engagier(t)en sich die Menschen lokal und welche konkreten Ideen stehen dahinter? Thematisiert neben der Frauen-, Arbeiter- und Jugendbewegung werden die Rettungshausbewegung, die Sexual- und Lebensreformbewegung, die Frauenhaus- und Kinderladenbewegung, Menschenrechtsbewegung, Refugeebewegung und weitere Bewegungen, die von den Studierenden ins Seminar eingebracht werden.

Die Bereitschaft zum Literaturstudium im Seminarverlauf wird vorausgesetzt.

Einführende Literatur:

Franke-Meyer, Diana/ Kuhlmann, Carola (Hrsg.): Soziale Bewegungen und Soziale Arbeit, Springer VS, Wiesbaden 2018

Roth, Roland/ Rucht, Dieter (Hrsg.): Die sozialen Bewegungen in Deutschland seit 1945. Ein Handbuch, Campus Verlag. Frankfurt/Main 2008

Wagner, Leonie (Hrsg.): Soziale Arbeit und Soziale Bewegungen, VS Verlag für Sozialwissenschaften. Wiesbaden 2009

 

Diese LV findet online statt und hat asynchrone und wie synchrone Anteile. Wir treffen uns regelmäßig ca. alle 2 Wochen per Zoom, Näheres zu Beginn des Semesters.

 

Gruppe 4:

In diesem Seminar werden Theorien beleuchtet, die Machtbeziehungen in der Sozialen Arbeit thematisieren bzw. die zur Analyse von diesen genutzt werden können. Ausgangspunkt ist, dass Soziale Arbeit nicht im machtfreien Raum stattfindet, sondern auf komplexe Weise mit gesellschaftlichen, organisationalen, sozialräumlichen oder zwischenmenschlichen Machtverhältnissen verbunden ist. Es wird der Frage nachgegangen, welche Antworten die Soziale Arbeit auf Ungleichheiten, Konflikte und Widersprüche in (post-)modernen Gesellschaften bieten kann. Zudem soll kritisch reflektiert werden, wie die Profession der Sozialen Arbeit selbst an der Aufrechterhaltung von Hierarchien und Asymmetrien beteiligt ist und wie mithilfe eines „produktiven” Machtverständnisses ein professioneller Umgang damit gefunden werden kann. Aus der Perspektive verschiedener Machttheorien – von systemischen bis poststrukturalistischen – werden unterschiedliche Machtverständnisse anhand von Texten und Fallbeispielen analysiert und auf deren Relevanz für die Soziale Arbeit hin befragt. Ziel der vertiefenden Beschäftigung mit Machttheorien ist, die Professionalität des sozialarbeiterischen Handelns – deren Möglichkeiten und Grenzen – zu reflektieren und die eigene professionelle Haltung weiterzuentwickeln.

Diese LV findet online statt und hat asynchrone und synchrone Anteile, die ca. alle 2-3 Wochen stattfinden.


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Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2020/21 gefunden:
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