Zur Seitennavigation oder mit Tastenkombination für den accesskey-Taste und Taste 1 
Zum Seiteninhalt oder mit Tastenkombination für den accesskey und Taste 2 
Startseite    Anmelden     
Logout in [min] [minutetext]
Semester: WiSe 2020/21 Hilfe Sitemap Switch to english language

Exemplarische Einführung in einem Wahlbereich (U1 Teil 1 zu Kultur - Ästhetik - Medien) - Einzelansicht

S3620
Exemplarische Einführung in einem Wahlbereich (U1 Teil 1 zu Kultur - Ästhetik - Medien)

Sprache: deutsch   
Seminar
WiSe 2020/21
2 SWS
jedes Semester

Erwartete Teilnehmer_innen 200
Max. Teilnehmer_innen 270
Belegpflicht

Soziale Arbeit, Veranstaltungen m. Gr. ab 2. Sem. 19.09.2020-28.09.2020
Soziale Arbeit 2. Frist 01.10.2020-20.10.2020
Gruppe: 1. Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Mo. 16:00 bis 20:00 14tägl 12.10.2020 bis 07.12.2020  ausserhalb- Online S. Rokahr ,
A. Schamoni
      45
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Mo. 16:00 bis 20:00 14tägl 04.01.2021 bis 01.02.2021  ausserhalb- Online S. Rokahr ,
A. Schamoni
      45
Gruppe 1. Gruppe:
Zur Zeit keine Belegung möglich
Gruppe: 2. Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Do. 14:00 bis 16:00 woch 08.10.2020 bis 12.11.2020  ausserhalb- Online Prof. J. Kaiser ,
D. von der Forst
      45
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Do. 14:00 bis 16:00 woch 26.11.2020 bis 17.12.2020  ausserhalb- Online Prof. J. Kaiser ,
D. von der Forst
      45
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Do. 13:00 bis 16:00 Einzel am 07.01.2021 ausserhalb- ausserhalb Prof. J. Kaiser ,
D. von der Forst
 

Jugend Museum Schöneberg, Hauptstr. 40/42

  45
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Do. 14:00 bis 16:00 woch 14.01.2021 bis 04.02.2021  ausserhalb- Online Prof. J. Kaiser ,
D. von der Forst
      45
Gruppe 2. Gruppe:
Zur Zeit keine Belegung möglich
Gruppe: 3. Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Fr. 08:00 bis 12:00 14tägl 09.10.2020 bis 06.11.2020  ausserhalb- Online Dr. E. Wanke       45
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Fr. 08:00 bis 12:00 14tägl 04.12.2020 bis 18.12.2020  ausserhalb- Online Dr. E. Wanke       45
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Fr. 08:00 bis 12:00 14tägl 15.01.2021 bis 29.01.2021  ausserhalb- Online Dr. E. Wanke       45
Gruppe 3. Gruppe:
Zur Zeit keine Belegung möglich
Gruppe: 4. Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Mo. 17:30 bis 19:30 woch 05.10.2020 bis 09.11.2020  ausserhalb- Online Prof. J. Kaiser ,
Dr. A. Plöger
      45
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Mo. 17:30 bis 19:30 woch 23.11.2020 bis 14.12.2020  ausserhalb- Online Prof. J. Kaiser ,
Dr. A. Plöger
      45
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Mo. 17:30 bis 19:30 woch 04.01.2021 bis 01.02.2021  ausserhalb- Online Prof. J. Kaiser ,
Dr. A. Plöger
      45
Gruppe 4. Gruppe:
Zur Zeit keine Belegung möglich
Gruppe: 5. Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Di. 13:00 bis 15:00 woch 06.10.2020 bis 27.10.2020  ausserhalb- Online J. Müller       45
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Di. 14:00 bis 17:00 Einzel am 03.11.2020 102 J. Müller       45
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Di. 13:00 bis 15:00 Einzel am 10.11.2020 ausserhalb- Online J. Müller       45
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Di. 13:00 bis 15:00 woch 24.11.2020 bis 22.12.2020  ausserhalb- Online J. Müller     08.12.2020: kein Ausfall, Präsenz! 45
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Di. 14:00 bis 17:00 Einzel am 08.12.2020 102 J. Müller       45
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Di. 13:00 bis 15:00 woch 05.01.2021 bis 02.02.2021  ausserhalb- Online J. Müller       45
Gruppe 5. Gruppe:
Zur Zeit keine Belegung möglich
Gruppe: 6. Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Mo. 10:30 bis 12:30 woch 05.10.2020 bis 09.11.2020  ausserhalb- Online B. Hägele       45
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Mo. 10:30 bis 12:30 woch 23.11.2020 bis 21.12.2020  ausserhalb- Online B. Hägele       45
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Mo. 10:30 bis 12:30 woch 04.01.2021 bis 01.02.2021  ausserhalb- Online B. Hägele       45
Gruppe 6. Gruppe:
Zur Zeit keine Belegung möglich
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Prüfungsversion
Bachelor of Arts B.A. Soziale Arbeit 1 - 2004
Bachelor of Arts B.A. Soziale Arbeit 1 - 2008
Zuordnung zu Einrichtungen
B.A. Soziale Arbeit
Inhalt
Kommentar

Gruppe 1:

Sozialfotografie und Medienkulturarbeit

„Soziale Fotografie”, so bezeichnete Lewis Hine, einer der schärfsten Ankläger des sozialen Unrechts, 1908 seine Tätigkeit. Doch, wie steht es um die Bedeutung von Sozialfotografie heute? Fotografie ist Alltagsmedium, Vermittlerin sozialer Erfahrung, Fragment von Realität sowie Trägerin von politischer Ideologie. Fotografien geben Aufschluss über die Beziehung zwischen Abbild und Fotograf*in, können künstlerisches Ausdrucksmittel sein und Zeitgeschichte transportieren. Als wissenschaftliches Dokument kann Fotografie zur Erschließung von Sozialgeschichte, Anreiz für Biografiearbeit oder als empirische Quelle für die Sozialwissenschaften dienen.

Im Zentrum des Seminars „Sozialfotografie und Medienkulturarbeit” steht das selbsttätige Fotografieren, Zeigen und Interpretieren von Bildern sowie das Bearbeiten und Ausstellen von eigenen Arbeiten. Über die kreative Erforschung eigener und gesellschaftlicher Medienpraxis im digitalen Zeitalter sollen medienpädagogische Methoden erprobt und diskutiert werden. Hierzu werden in beiden Semestern Theorie und Praxis miteinander verwoben. Basics visueller Kommunikationstheorie und Medienbildung sowie Texte zur Kulturkritik und kritischen Bildanalyse sollen als Grundlage für die Weiterentwicklung des eigenen kritischen Blicks dienen (u. a. Susan Sontag, Roland Günter, Winfried Marotzki). In Praxisbausteinen werden technische Grundlagen vermittelt sowie Kniffe und Tricks, wie u. a. Bewegungsunschärfe oder Lichtführung, erprobt. Auch die Funktion von Bildrechten vor dem Hintergrund der massenhaften Verbreitung von Fotos durch digitale Medien werden thematisiert und diskutiert. Zudem wir im zweiten Seminarteil, sofern coronabedingt möglich, bei einer Exkursion zur Gedenkstätte des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück, Fotografie im Praxisfeld politisch-historischer Bildungsarbeit erkundet. Hierzu wird sich mit dem Einsatz von fotografischen Quellen innerhalb einer „Erziehung nach Auschwitz” (T. W. Adorno) auseinandergesetzt.

Das Seminar findet coronabedingt im ersten Teil ausschließlich online statt, über Aufgaben auf Moodle sowie durch gemeinsame Videokonferenzen. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Motivation sich auch über das Seminar hinaus mit Fototechnik vertraut zu machen und praktischen Übungen nachzugehen. Im zweiten Semester wird ein eigenes Fotoprojekt entwickelt und zum Abschluss in einer Ausstellung präsentiert. Für den Leistungsnachweis stehen eine fotografische Projektarbeit mit schriftliche Reflexion ODER eine Hausarbeit vor dem Hintergrund von Fachliteratur zur Wahl.

 

Gruppe 2:

Ein bunter Schirm für viele Wetter - THEATER in sozialen Feldern zur Stärkung von Resilienz und Unterstützung von Inklusion

Theaterpädagogische Methoden sind eine ideale Möglichkeit spielerisch Kreativität körperlich und stimmlich zu entfalten und weiterzuentwickeln. Theaterarbeit in sozialen Feldern ermöglicht Räume der Begegnung von Menschen unterschiedlicher kultureller Hintergründe, mit und ohne Behinderung. Durch die Entdeckung eigener kreativer Potentiale können einzelne gestärkt werden und gleichzeitig Gruppenprozesse spielerisch und konstruktiv gefördert werden. Das Seminar hat im ersten Teil die eigenen Experimente der Studierenden in den Fokus gestellt: von Podcasts bist zu filmischen Zusammenschnitten kann auf die Coronapandemie reagiert, aber auch persönliche Reflexionen künstlerisch umgesetzt In diesem Semester gilt es, theoretische Diskurse kennenzulernen und diese in Verbindung mit praktischen Bereichen zu diskutieren. Da wir uns notgedrungen auf Onlinelehre beschränken müssen, werden wir neben Texten und deren Analyse verstärkt filmische Beiträge zu Sozialer Kulturarbeit heranziehen. Es wird von den Studierenden erwartet, das Material auf Moodle im Selbststudium zu erschließen, um die Zoomseminare auf diese Weise in eine gehaltvolle fundierte Diskussion führen zu können. Es werden Einblicke in die Verbindung von theaterpädagogischen Methoden, Resilienz und inklusiver Gruppenarbeit erarbeitet indem wir weiter gemeinsam im Verlauf des Seminars Möglichkeiten einer digitalen Seminargestaltung mit kreativen Mitteln entwickeln. Vereinzelte Exkursionen werden im Laufe des Semesters in Hinblick auf Aufführungsanalysen geplant. Bedingungen zur Prüfungsleistung sowie zur Teilnahmeleistung werden auf Moodle bekannt gegeben.

 

Gruppe 3:

Das Seminar gibt den Studierenden einen theoretischen, aber vor allem praktischen Überblick über die Ziele und Methoden der museumspädagogischen Arbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen: Kinder, Jugendliche, Erwachsene, spezifische Gruppen (Menschen mit Beeinträchtigungen, nicht deutsch-muttersprachliche Menschen).

Ausgehend von der Theorie werden sich die Student*innen mit unterschiedlichen Methoden der museumspädagogischen Arbeit auseinandersetzen – von der Struktur und Vorbereitung einer Ausstellung, über die Führungen, kunstpädagogische Projektarbeit, musealen Unterricht, Didaktisierung der Objekte, performative Methoden in der musealen Arbeit, Arbeit mit den Zeitzeugen, bis zur Zusammenstellung ausstellungsspezifischen Handreichungen und ausstellungsbegleitenden Materials.

Im Wintersemester wird der Fokus auf die Vorbereitung und Struktur einer Ausstellung von den Teilnehmenden gelegt. Das Thema dazu wird im Seminar gewählt. Darüberhinaus werden sich die Student*innen mit der Thematik „Biographie und Kunst in der Museumspädagogik”, sowie „Kooperation zwischen einer Bildungsstätte, Schule und Museum”, am Beispiel des Gustav Seitz Museums in Müncheberg OT Trebnitz auseinandersetzen.

 

Gruppe 4:

Think global – act local – Beispiele internationale Kulturarbeit mit politischer Wirksamkeit als künstlerisches Programm

 

In diesem Seminar werden wir uns gemeinsam verschiedene Methoden erarbeiten, um biographische und damit auch z.T. historische Geschichten sichtbar zu machen. Transdisziplinär können dabei Ansätze des Recherchetheaters, der filmischen Erforschungen und weitere künstlerische Aktionen untersucht werden. Exemplarisch werden verschiedene Projekte mit Kooperationspartner*innen aus der Praxis vorgestellt, zu denen in Form von Gruppenarbeiten vertiefend gearbeitet werden soll.:

  1. Ein bereits bestehendes Projekt zur Bearbeitung von Kolonialgeschichte im Kontext von Kamerun und Namibia wird vorgestellt. Ein mögliches Seminarergebnis kann dazu erarbeitet (Szenische Lesung, Ausstellung, Theatersequenz) und in der ASH präsentiert werden.
  2. Kulturarbeit in Kuba wird als weiteres Themenfeld vertieft, um über den Tellerrand andere Ansätze kennenzulernen.
  3. Aktivist*innen aus dem Regenwald in Ecuador haben verschiedene Methoden und Möglichkeiten im künstlerischen Kontext genutzt, um auf ihre Belange aufmerksam zu machen.

Diskutiert werden kreative Arbeitsmethoden als Katalysator für Veränderungsprozesse. Die Entwicklung eines Projektseminars zur internationalen Kulturarbeit im weiteren Studium wird als mögliches Arbeitsfeld im Seminar mit einbezogen.

 

Gruppe 5:

Die Wirkungskraft der Musik auf das seelische Empfinden der Menschen umfasst ein weites Spektrum. Musik ist ein zentraler Bestandteil der menschlichen Kultur und hat vielfältige Bedeutung im sozialen Kontext. Menschen musizieren und hören Musik, um sich beispielsweise zu unterhalten, zu entspannen, zu kommunizieren und Gemeinsamkeit zu erleben aber auch, um sich von Anderen abzugrenzen. Jugendliche nutzen Musik und Medien darüber hinaus, um zentrale Entwicklungsaufgaben im psycho-sozialen Bereich zu lösen.

Als nonverbales Medium kann Musik in der sozialpädagogischen Arbeit wichtig werden, wenn sie in der Gruppenarbeit, zur Gestaltung von Atmosphäre und zur aktiven und kreativen Betätigung eingesetzt wird. In der Sozialen Kulturarbeit kann Musik - auch in Verbindung mit anderen Künsten und Medien - eine zentrale Rolle spielen. Musik ist jedoch keine universal verbindende Sprache, wie vielfach unterstellt wird, denn sie birgt auch eine soziale und distinktive Wirkkraft. Wer bestimmt darüber, welche Musik gespielt werden soll? Warum wird gerade in der Musik zwischen „Hochkultur" und populärer Musik unterschieden? Wer entscheidet über den Zugang zum Musizieren und das Recht auf musikalische Teilhabe? Kinder und Jugendliche aus sozialstrukturell benachteiligten Regionen finden beispielsweise nur schwer Zugang zu praktischem Musizieren.

Informelle und nonformale Angebote der Sozialen Kulturarbeit bieten Entfaltungsräume für alternative, selbstbestimmte Zugänge zu(m) Musik(lernen), für Jugendkulturszenen, für Eigensinn, Neues und Unkonventionelles, für Transkulturalität und gesellschaftlichen Wandel - für „Kulturen von unten/Kultur für alle" als Chance des Empowerments von Einzelnen und Gruppen als Akteure ihrer Lebenswelt.

Im ersten Teil des Seminars (WISE 2020_21) werden verschiedenen Musikprojekte vorgestellt und diskutiert.

 

  • Musikalische Basisarbeit mit Kindern und Jugendlichen am Beispiel des Projektes „Streetbeat.
  • Jugendkulturarbeit in Offenen Settings.
  • Musik in der sozialen Arbeit mit Senior_innen.
  • Musik und Rap-Projekte mit Inhaftierten
  • Inklusive Musikprojekte

Auf Grund des Online-Unterrichts in diesem Semester ist es nicht möglich im Wintersemester gemeinsam vor Ort im Musikraum zu musizieren.

Im zweiten Teil des Seminars (SOSE 2021) wird der Fokus darauf liegen das Spektrum der Methoden musikalischer Animation praktisch zu erproben. Im Rahmen des Blockseminars haben Student*innen die Möglichkeit selbst zu musizieren. Basale musikalische Techniken wie z.B. Bodypercussion, Gesang und Percussion werden einen Schwerpunkt bilden. Das Improvisieren und das Erleben der kommunikativen und geselligen Aspekte des Musizierens stellen weitere Elemente des Seminars dar. Die Virtuosität des/der Einzelnen spielt in diesem Seminar eine unwesentliche Rolle. Es werden einfache mehrstimmige Musikarrangements selbst entwickelt und gespielt, immer vor dem Hintergrund, dass die Zielgruppen Sozialer Arbeit - genauso wie die Studierenden dieser Seminargruppe - oftmals unterschiedliche musikalische Voraussetzungen mit einbringen. Es liegt in der Hand der musikalischen Anleitung, ihre Didaktik und Musikarrangements auf die jeweiligen Adressaten abzustimmen, ohne sie zu über- oder unterfordern. Musikmachen „jenseits von begabt und unbegabt" (Jacoby), das ist die Herausforderung. Im Kontext von Sozialer Kulturarbeit geht es darum alle Menschen zu befähigen sich zu beteiligen und kreative Kompetenzen zu entwickeln. In musikpraktischen Übungen werden wir dies erproben und reflektieren.

 

Im Laufe der Seminararbeit suchen sich die Studierenden ein Angebot/Projekt, dass Musik mit Adressaten der Sozialen Arbeit durchführt. Dabei können die Studierenden ihre eigenen Themenschwerpunkte wählen, z.B. Musik in der Kinder- und Jugendarbeit, in der Arbeit mit alten Menschen, in der Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen oder in der Arbeit mit Menschen im Strafvollzug. Ziel ist es, in diesem Angebot/Projekt zu hospitieren (3 Termine) und die Erfahrung währen der Hospitation in einer Hausarbeit zu reflektieren oder ein eigenes Projekt durchzuführen und dieses zu schriftlich zu reflektieren.

Dieses Seminar richtet sich an alle musikinteressierten Studierenden. Musikalische oder Notenkenntnisse sind keine Voraussetzung für die Teilnahme.

Ab dem vierten Semester wird parallel zur Übung eine Vorlesungsreihe zur Einführung in die Soziale Kulturarbeit angeboten.

Literatur

Theo Hartogh, Hans Hermann Wickel (Hrsg.) (2004): Handbuch Musik in der Sozialen Arbeit. Weinheim und München: Juventa.

Burkhard Hill, Elke Josties (Hrsg.) (2007): Jugend, Musik und soziale Arbeit. Anregungen für die sozialpädagogische Praxis. Weinheim und München: Juventa.

Weitere Empfehlungen vgl. Moodle.

 

Prüfungsformen

  • Regelmäßige Teilnahme
  • Hausarbeit zu dem Praxisfeld in der die Hospitation stattfand. Auf dem Hintergrund von Fachliteratur zum Praxisfeld werden die Erfahrungen der Hospitation schriftlich diskutiert (10 Seiten)

ODER

  • Wer ein eigenes Praxisprojekt durchgeführt hat, reflektiert dieses schriftlich unter Einbeziehung von Fachliteratur (3-5 Seiten)

 

Gruppe 6: Hägele, B.

Professionelle Präsenz in Studium und Beruf

In diesem Seminar geht es darum, Vorträge und Referate spannend und abwechslungsreich gestalten zu können. Manche Referate scheitern nur an der Stimme der Vortragenden, der falschen Atemtechnik, den mangelnden Pausen oder der mangelnden körperlichen Präsenz, obwohl der Inhalt spannend ist.

Ich werde die Studierenden Online mit verschiedenen Sprech- Stimm- und Körperpräsenzübungen bekannt machen, die sie zu Hause trainieren können. Der Unterricht soll abwechselnd synchron und asynchron dienstags von 9-13 Uhr vierzehntägig stattfinden. Damit wir einander kennen lernen, möchte ich mich auch außerhalb im freien Gelände zu Exkursionen treffen, wo wir dann im entsprechenden Abstand unsere stimmlichen und körperlichen Ausdrucksmöglichkeiten spielerisch trainieren können.

In Videokonferenzen will ich gerne Spiele wie Powerpoint-Karaoke einbauen, um die Angst vor Fehlern zu verlieren und die Freude an der Improvisation zu trainieren. Die Studierenden sollten in diesem Seminar Lust auf die Herausforderung haben, Audio- und Videobotschaften in Moodle aufzunehmen und in Videokonferenzen vor der Gruppe zu sprechen.

 

 


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2020/21 gefunden:
3. Semester  - - - 1