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Exemplarischen/ethnografische Studien zu Jugend und Protest - Einzelansicht

PSP2113
Exemplarischen/ethnografische Studien zu Jugend und Protest

Sprache: deutsch   
Seminar
WiSe 2021/22
8 SWS
jedes Semester

Erwartete Teilnehmer_innen 40
Max. Teilnehmer_innen 40
Belegpflicht

Belegfrist: BAP, GPM, MQG, MVG, PT/ET, PQS, PSP und AddIS 01.10.2021 - 30.10.2021
Gruppe: ohne Gruppe iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Dozent_in Status Bemerkung fällt aus am/Änderungen Max. Teilnehmer_innen
Einzeltermine anzeigen
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Mo. 10:00 bis 17:00 woch 04.10.2021 bis 08.11.2021  ausserhalb- Online Prof. Dr. E. Josties ,
Dr. A. Plöger
      40
Einzeltermine anzeigen
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Mo. 10:00 bis 17:00 woch 22.11.2021 bis 20.12.2021  ausserhalb- Online Prof. Dr. E. Josties ,
Dr. A. Plöger
      40
Einzeltermine anzeigen
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Mo. 10:00 bis 17:00 woch 03.01.2022 bis 31.01.2022  ausserhalb- Online Prof. Dr. E. Josties ,
Dr. A. Plöger
      40
Gruppe ohne Gruppe:
Zur Zeit keine Belegung möglich
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Prüfungsversion
Master of Arts M.A. Praxisforschung 2 - 2010
Master of Arts M.A. Praxisforschung 1 - 2017
Master of Arts M.A. Praxisforschung 2 - 2008
Zuordnung zu Einrichtungen
M.A. Praxisforschung in Sozialer Arbeit und Pädagogik
Inhalt
Kommentar ohne Gruppe

 

Exemplarische n/ethnografische Studien zu Jugend und Protest


Selbstpositionierung, Selbstermächtigung und Widerständigkeit gehören zu den zentralen Herausforderungen im Jugendalter (vgl. 15. Kinder- und Jugendbericht). Exemplarisch wird anhand von n/ethnografischen Fallstudien zu aktuellen Protestbewegungen sowie zu kultureller und politischer Bildung in der Jugendarbeit (vgl. 16. Kinder- und Jugendbericht) aufgezeigt und diskutiert, wie Musik und Social Media mit gegenwärtigen Protestbewegungen verbunden sind und welches Bedeutungspotenzial sie – auch im Kontext diskriminierungskritischer kultureller und politischer Bildungsarbeit – für Jugendliche und junge Erwachsene entfalten können.


Im Einführungsteil des Praxisforschungsprojekts (PFP) setzen wir uns an Hand von aktuellen Studien der Jugend-, Protest- und Bewegungsforschung und mit Bezugnahme auf pädagogische Fachdiskurse mit aktuellen Debatten und Fachdiskursen um ‚Jugend‘ und 'Widerständigkeit‘ in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten auseinander.


Im zweiten Teil des PFP werden empirische Daten und Studien des aktuellen Forschungsprojekts von Elke Josties zum Thema „Soundtracks sozialer und politischer Bewegungen – exemplarische, n/ethnografische Studie zu Jugend, Musik und Protest" mit eingebracht. Andrea Plöger bringt ihre Expertise als Forscherin und Dokumentarfilmerin zu Social Media Based–Protestbewegungen mit ein. Anhand von Beispielen aus der Praxisforschung erproben wir unterschiedliche Forschungsmethoden wie die qualitative Analyse von Chats in Social Media-Plattformen, Streaming-Demos und Musikvideos der FFF-Protestbewegung, TikTok-Short-Videos und n/ethnografische Recherchen zu politischen Aktivitäten im Netz (z. B. Videoaktivismus) und (materialen) öffentlichen Raum (z. B. Straßenproteste).

 

Das PFP soll schließlich im dritten Teil Gelegenheit bieten, eigene Miniforschungsprojekte zum Thema „Jugend und Protest“ zu konzipieren, deren thematischen und methodologischen Ansatz die Studierenden selbst bestimmen. Diese letzte Seminarphase wird durch kontinuierliche Recherche- und Gruppenarbeiten, Coaching und Forschungsplena geprägt sein und kann ggf. – je nach Forschungsfeld – zeitlich flexibel gestaltet werden.


In der aktuellen Corona-Situation wird das PFP online und zu einem großen Teil in synchroner Lehre, ergänzt durch asynchrone Anteile organisiert. Sobald die Pandemiesituation es zulässt, werden PFP-Termine ggf. teil-/stundenweise in Räumen der ASH angeboten. Einzelheiten hierzu werden mit den Seminarteilnehmer*innen abgestimmt und dann mit dem Lehrbetriebsamt geregelt (LBA). Die erste Woche dient der Orientierung; ab der zweiten Woche ist die Teilnahme am PFP verbindlich. Voraussetzung für die Bestätigung einer erfolgreichen Teilnahme ist für alle die aktive Mitwirkung im Seminar , auch bei den Gruppenarbeiten/Miniforschungsprojekten. Für eine Prüfungsleistung ist zudem eine schriftliche Arbeit (Einzelleistung) einzureichen.

 

 


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2021/22 gefunden: