Winterakademie 2020

Zum Ende des Wintersemesters 2019/2020 laden wir wieder alle Hochschulmitglieder ein, im Rahmen der Winterakademie zielgerichtet eigene Kompetenzen zu erweitern. Die Orientierung an den geäußerten Interessen und die Auswertung der Berichte vom letzten Jahr haben unseres Erachtens zu einem vielfältigen Angebot geführt, sodass wir hoffen, dass jede_r neue Anregung finden kann. Wir haben wieder darauf geachtet, dass es eine Mischung ist von Angeboten, die vor allem Studierende bei dem Abschluss ihres Studiums unterstützen, von (fach-)politischen Themen und solchen zur persönlichen Kompetenzerweiterung.
Die Titel der Seminare können Sie dem Inhaltsverzeichnis und der Broschüre selbst entnehmen, weshalb ich sie hier nicht aufzähle – sie zeigen ein breites Spektrum, wobei wir vor allem die Rückmeldungen nach der Winterakademie des letzten Jahres ausgewertet haben. Wir bitten Sie auch in diesem Jahr um ein differenziertes Feedback, denn spätestens jetzt denken wir bereits an die Winterakademie 2021.
Für die Kreativität und umsichtige Vorbereitung der Winterakademie bedanke ich mich bei allen Mitarbeiter_innen des Zentrums für Weiterbildung und den Seminarteilnehmer_innen wünsche ich neue Erkenntnisse und viel Spaß.
Seit der Einführung der Winterakademie im Jahr 2002 hat das Interesse daran zugenommen. Manche Veranstaltungen hatten in den letzten Jahren eine lange Warteliste. Wir bitten diejenigen, die sich erfolgreich angemeldet haben und dann letztlich doch nicht teilnehmen können unbedingt um eine Rückmeldung an die Mitarbeiter_innen des Zentrums für Weiterbildung, da ansonsten die Seminare nicht so genutzt werden können wie geplant. Jede_r, die nach der Anmeldung einen Platz in der Winterakademie nicht wahrnimmt, muss wissen, dass dies möglicherweise andere Interessent_innen von der Teilnahme ausschließt. Ich hoffe deshalb auf größere Verbindlichkeit als in den letzten Jahren und freue mich auf rege Teilnahme.

Dezember 2019
Prof. Dr. Heinz Cornel
Leiter des Zentrums für Weiterbildung

 

Die Veranstaltungen sind nur für Angehörige (Lehrende, Mitarbeiter_innen, Studierende) der ASH Berlin. Die Teilnahme an den Seminaren ist kostenfrei.

 

 

Programm 2020

Leitidee

Qualifikation – mehr als nur eine wissenschaftliche Herausforderung
Wissenschaftliche Qualifizierung ist Ihr derzeitiger beruflicher Schwerpunkt. Diese Lebensphase ist herausfordernd: professionell, existentiell und persönlich.
Sie benötigen Raum und Zeit für Ihre wissenschaftliche Kreativität und arbeiten unter hochkompetitiven Bedingungen – in der Regel in befristeten Projektförderungen oder Arbeitsverträgen. Sie forschen und lehren eigenständig und arbeiten in Abhängigkeitsverhältnissen zu Betreuenden, Gutachtenden, Vorgesetzten und Geldgebern. Sie kooperieren mit Kolleg_innen und konkurrieren um dieselben Positionen. Sie planen Ihre wissenschaftliche Karriere und wissen, es gibt keinen Königsweg zur Professur.
Dies alles sind Faktoren, die (un)bewusst zu Verunsicherung, Widerstand sowie Krisen beitragen und die den Entwicklungsprozess Ihrer professionellen Identität begleiten. Eine Reflexion dieser komplexen Anforderungen trägt zu einer bewusster gestalteten Karriereplanung und Persönlichkeitsreifung bei.
Ziel des Workshops ist eine punktuelle Standortbestimmung. Wir reflektieren Ihre persönlichen und strukturellen Möglichkeiten und Grenzen im Spannungsfeld Ihrer Person, Ihrer Profession und der Organisation Hochschule.
Ihre wissenschaftliche Karriereentwicklung wird bewusst in den Blick genommen, um diese wieder neu zu verstehen.

Themen

Karrierereflexion, wissenschaftliche Personalentwicklung

Methoden

Verschiedene Formen der Selbstreflexion, Kleingruppenarbeit

Referent_innen: Ute Backmann, Dr. Nadyne Stritzke

Termin:
24.–25.02.2020
Zeit:
Mo: 9:30–17:00 Uhr
Di: 9:30–13:30 Uhr
Raum:
230

Leitidee

Um Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihrer Entwicklung hin zu sexueller Gesundheit und Wohlbefinden pädagogisch gut begleiten zu können, ist es notwendig, für die spezifischen Diskriminierungsformen sensibilisiert zu sein, die Sexualität(en) und sexuelle Kulturen durchziehen. Um eine nicht-diskriminierende sexualpädagogische Praxis im Austausch mit Betreuungspersonen und im Team zu institutionalisieren, bedarf es u.a. grundlegender Kenntnisse zur Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Lebensweisen und damit verbundener Diskriminierungsformen. Das Seminar bietet die Möglichkeit zur vertiefenden Auseinandersetzung mit sexuellen Anerkennungsverhältnissen sowie Un-/Sichtbarkeit und Normalitätsdruck in pädagogischen Betreuungskontexten. Im Zentrum steht dabei die Vermittlung einer professionellen sexualpädagogischen Haltung. Die Teilnehmenden erwerben diskriminierungssensible Kompetenzen u.a. in der Auseinandersetzung mit folgenden Fragen:

  • Wie bin ich selbst in meiner sexuellen Biographie geprägt?
  • Welche sexuellen und geschlechtlichen Lebensweisen gibt es und wie können sich diese in den aktuellen gesellschaftspolitischen Machtverhältnissen entwickeln?
  • Wie kann sexistischer, homo-, trans- und interfeindlicher Diskriminierung in der pädagogischen Praxis entgegnet werden?
  • Welche Methoden eignen sich für unterschiedliche Zielgruppen und Settings?
  • Wie kann ich in der sexualpädagogischen Arbeit eigene Grenzen wahren?
  • Wie kann ich mit Ambivalenzen und Widersprüchen in der Antidiskriminierungsarbeit selbstfürsorglich umgehen?

Themen

Sexualpädagogik, Sexuelle Bildung, vielfältige sexuelle und geschlechtliche Lebensweisen, diskriminierungskritische Haltung, soziale Gerechtigkeit, Empowerment

Referent_innen: Dr. Barbara Rothmüller, Lena Deser

Termin: 24.–25.02.2020
Zeit: 10:00–17:00 Uhr
Raum: 232

"Ist es möglich, dass das, was ich mit meinen Kindern gerade gemacht habe, mehr mit meinen Bedürfnissen, meinen Ängsten und meiner eigenen Erziehung zu tun hat als damit, was wirklich in ihrem Interesse ist?" (Alfie Kohn)

Leitidee

Kinder sind von sich aus kooperativ, intrinsisch motiviert und am anderen interessiert, wollen uns nicht manipulieren oder tyrannisieren, sondern wollen in ihren Bedürfnissen gesehen und ernst genommen werden und mit uns in Beziehung treten.
In der Begegnung mit Kindern erleben wir Erwachsenen die einzigartige Möglichkeit, eine freudvolle und feinfühlige Beziehungskultur zu entwickeln, die von Gleichwürdigkeit und Aufmerksamkeit für die Integrität und das Wohlergehen aller Beteiligten getragen ist.
In diesem Seminar geht es um eine achtsame, klare und wertschätzende Erziehung, die auf Beziehung und gegenseitigem Lernen fußt. Folgende Fragen spielen eine Rolle: Welches Bild haben wir von unseren Kindern? Was bedeutet eigentlich diese oder jene Verhaltensauffälligkeit wirklich? Was hat unser eigener Bildungsweg für einen Einfluss auf das Agieren heute?

Themen

In dieser Fortbildung wird neben einigen wichtigen Erkenntnissen aus der Bindungs- und Gehirnforschung insbesondere den Gedanken von Jesper Juul, Gerald Hüther und Alfie Kohn nachgegangen. Zudem wird die Bedeutung biografischer Selbstreflexion hervorgehoben. Wir spüren der Frage nach, was Kinder brauchen und Erwachsene tun (oder lassen) können, um eine wertschätzende dauerhafte Beziehung gedeihen zu lassen.

Methoden

Theoretischer Input, Gruppenarbeiten, Filmbeispiele, Übungen, Reflexion, Diskussion

Referent_innen: Gerhild Damm, Kim Ehlers-Klier

Termin: 25.02.–26.02.2020
Zeit: 10:00–17:00 Uhr
Raum: 334


Leitidee

Dieses Seminar vermittelt praxisorientiert, wie man Kindern mit der Methode des dialogischen Vorlesens bei der Entdeckung von Bilderbuchwelten begleiten kann. Bücher helfen Kindern, die Welt kennenzulernen, Fragen und Antworten zu finden und Gespräche zu beginnen. Das Buch bietet viele Vorteile für die Sprachvermittlung und ist Türöffner zur Sprache: Es schafft Neugier und legt den Grundstein für die Leselust bei Kindern. Die Methode des dialogischen Vorlesens bietet Potentiale, um mit den Kindern ins Gespräch zu kommen. Im Workshop erhalten die Teilnehmer_innen Kenntnisse zu Vorlesetechniken, Sprachfördermöglichkeiten, Hinweise zur Auswahl von Büchern sowie praktische Anregungen, um das regelmäßige Vorlesen in den Alltag der pädagogischen Einrichtung zu integrieren. Praktische Übungen und Buchtipps runden das Seminar ab

Themen

  • Welche Vorlesetechniken gibt es?
  • Was ist dialogisches Vorlesen?
  • Was sind die Vorteile des dialogischen Vorlesens?
  • Wie setze ich es in der Praxis um?
  • Wie lassen sich Vorlesen und Sprachförderung verbinden?
  • Wie und zu welchen Themen lassen sich Nachdenkgespräche mit Kindern führen?
  • Welche Kriterien sollte man bei der Buchauswahl beachten?
  • Wie wähle ich passende Bücher aus und welche Bücher passen zu welchen Kindern?
  • Welche Bücher passen zu welchen Kindern?
  • Wie kann Vorlesen in den Alltag integriert werden?

Methoden

Vortrag, Gruppenübungen, Einzelarbeit, Diskussion & Reflexion, Praxisübungen mit Büchern

Referent_in: Katja Schluzy-Neumann

Termin: 27.02.2020
Zeit: 10:00–16:00 Uhr
Raum: 334

Leitidee

Dieses Seminar richtet sich an Menschen, die lernen wollen, in ihrem beruflichen oder ehrenamtlichen Alltag Workshops zu konzipieren und durchzuführen.
Um einen Workshop professionell gestalten zu können, muss zunächst die Vorbereitung gut sein. Auf diesem Fundament baut die Durchführung eines Workshops auf.
Wie orientiere ich mich an der Zielgruppe? Wie setze ich mir realistische Ziele? Wie suche ich eine geeignete Methode aus? Welche Methode passt dann zu dem Workshop? Wie beginne ich einen Workshop? Worauf muss ich beim Leiten des Workshops achten? Wie leite ich eine Diskussion während des Workshops, damit sie meine Ziele fördert?
Das Seminar bietet die Möglichkeit den Prozess der Konzeption und Durchführung eines Workshops zu lernen und praktisch zu erproben.
Während der zwei Tage werden die Teilnehmenden vielfältige Methoden aus unterschiedlichen Bereichen kennenlernen und ausprobieren.

Themen

  • zielgruppenorientierte Vorbereitung
  • das Thema definieren
  • Ziele formulieren
  • den Ablauf des Workshops konzipieren
  • den Workshop durchführen
  • Diskussionen entwickeln
  • Diversität und Machtstrukturen in der Gruppe

Methoden

Gruppenarbeit, Einzelarbeit, Rollenspiele, kritische/diversitätsbewusste Bildungsarbeit, Texte, Anti-Bias und weitere diskussions- und erfahrungsbasierte Methoden

Referent_in: Danna Bader

Termin: 27.–28.02.2020
Zeit: 10:00–17:00 Uhr
Raum: 230

Leitidee

Antisemitismus tritt in unterschiedlichen Erscheinungsformen in der Gesellschaft auf und ist Ausdruck struktureller Diskriminierung. Beispielsweise ist Antisemitismus an Schulen und in medialen Diskursen präsent. Die historische Tradierung von Antisemitismus in Deutschland spiegelt sich in aktuellen Ereignissen und Debatten wider und verdeutlicht auch für verschiedenste Bereiche Sozialer Arbeit eine Notwendigkeit zur Auseinandersetzung mit dem Themenfeld.
Nicht zuletzt deshalb ist es wichtig, dass wir uns als Sozialarbeiter_innen eine antisemitismuskritische Haltung erarbeiten. Damit verbunden ist einerseits eine positionierte Auseinandersetzung und die Reflexion der eigenen Verortung in Bezug auf das Herrschaftsverhältnis Antisemitismus, andererseits steht im Fokus die Erarbeitung möglicher Handlungsstrategien.

Themen

Diesen Perspektiven wollen wir uns gemeinsam in der Fortbildung nähern und u.a. folgende Fragen in den Blick nehmen:

  • Wie können wir Antisemitismus in der Sozialen Arbeit mit unterschiedlichen Gruppen thematisieren und entgegenwirken?
  • Was bedeutet eine positionierte thematische Auseinandersetzung für meine Bildungsarbeit?
  • Wie umgehen mit Instrumentalisierung von Antisemitismus?
  • Welche Kontinuitäten sind wirkmächtig? Welche neuen Erscheinungsformen begegnen uns?

Referent_innen:  Naemi Eifler

Termin: 27.–28.02.2020
Zeit: 10:00–17:00 Uhr
Raum: 232

Leitidee

Die Fähigkeit zu visualisieren gehört heute zu den Kernkompetenzen im Arbeitsalltag, nicht nur in der sozialen Arbeit. In dem eintägigen Workshop werden verschiedene Techniken vorgestellt und geübt, um Präsentationen, Workshops oder Teamsitzungen vorbereitend, aber auch spontan zu visualisieren. Der Schwerpunkt liegt auf der analogen Visualisierung, also Flipchart und Co, mit einem kleinen Exkurs in die digitale Visualisierung.
Inhaltlich werden wir uns mit folgenden Themen auseinandersetzen:

  • Grundlagen der Visualisierung
  • Schrift, Farben, Formen
  • Aufbau, Layout
  • Ideenfindung
  • Kniffe und Tricks

Themen

Visualisierung

Methoden

Input, Austausch, Übungen

Referent_in: Conny Bredereck

Termin: 02.03.2020
Zeit: 9:00–15:30 Uhr
Raum: 334

Leitidee

Das Seminar richtet sich an alle, die sich im Umgang mit Argumenten schulen möchten. Der Ansatzpunkt des Seminars ist dabei nicht die Rhetorik, sondern das Verständnis der logischen Grundlagen des Argumentierens. Logik als die Wissenschaft des gültigen Schlussfolgerns ist zwar für einen kompetenten Umgang mit Argumenten extrem wichtig, in der Regel wird sie jedoch nur in mathematischen und philosophischen Studiengängen unterrichtet.
Ziel des Seminars ist es, einige leicht nachvollziehbare logische Prinzipien für Diskussionen im Alltag fruchtbar zu machen. Die Teilnehmenden lernen Techniken, die dabei helfen, Stärken und Schwächen von Argumenten schnell zu erkennen, Argumente präzise auf den Punkt zu bringen, und in komplexen Debatten den Überblick zu behalten.

Themen

  • Grundbegriffe der Logik (Gültigkeit und Schlüssigkeit von Argumenten)
  • Unsachliche Argumente und Fehlschlüsse
  • Tipps und Übungen zum mündlichen Argumentieren

Methoden

  • Kurze Inputs und interaktives Plenum
  • Diskussion in Kleingruppen
  • Praktische Übungen mit individuellem Feedback

Referent_in: Dr. Friederike Schmitz

Termin: 03.03.2020
Zeit: 10:00–17:00 Uhr
Raum: 232

Leitidee

Wer kennt das nicht, plötzlich steht heiß ersehnt, aber dann doch schneller als gedacht, das Ende des Studiums vor der Tür. Da ist dann nur noch diese Kleinigkeit der Bachelorarbeit zu erledigen. Und obwohl im Studium eigentlich alles prima gelaufen ist, tauchen jetzt doch Unsicherheiten, Ängste, Planungsschwierigkeiten, überhöhte Ansprüche und Schreibblockaden auf. Damit sind Sie nicht alleine, und in diesem Workshop haben Sie angeleitet Zeit und Raum, sich strukturiert und entspannt auf Ihre Arbeit vorzubereiten.

Themen

  • Sie reflektieren Ihre eigenen Ansprüche an eine gelungene Bachelorarbeit
  • Sie lernen alle Phasen der Abschlussarbeit mit ihren Besonderheiten kennen und erhalten hilfreiche Tipps für Ihre Vorgehensweise
  • Sie bestimmen Ihren Schreibtypen und ziehen Rückschlüsse für die Organisation Ihres Schreibprozesses und lernen mit Blockaden umzugehen
  • Sie lernen Methoden des Zeitmanagements kennen, mit deren Hilfe Sie sich einen Zeitplan erarbeiten können, der Sie vor Über- und auch Unterforderung schützt

Am Ende des Workshops sind Sie gut gerüstet für den Beginn oder die Fortführung Ihrer Bachelorarbeit, und können motiviert und mit Lust starten!

Methoden

Handout, mündliche Kurzvorträge, Checklisten, Diskussion, Theoretische Inputs, Gruppenarbeit, Anleitung zur Selbstreflexion

Referent_in: Joana Hientz

Termin: 05.03.2020
Zeit: 10:00–17:00 Uhr
Raum: 230

Leitidee

Wer kennt das nicht, plötzlich steht heiß ersehnt, aber dann doch schneller als gedacht, das Ende des Studiums vor der Tür. Da ist dann nur noch diese Kleinigkeit der Masterarbeit zu erledigen. Und obwohl im Studium eigentlich alles prima gelaufen ist, tauchen jetzt doch Unsicherheiten, Ängste, Planungsschwierigkeiten, überhöhte Ansprüche und Schreibblockaden auf. Damit sind Sie nicht alleine, und in diesem Workshop haben Sie angeleitet Zeit und Raum, sich strukturiert und entspannt auf Ihre Arbeit vorzubereiten.

 Themen

  • Sie reflektieren Ihre eigenen Ansprüche an eine gelungene Masterarbeit.
  • Sie lernen alle Phasen der Abschlussarbeit mit ihren Besonderheiten kennen und erhalten hilfreiche Tipps für Ihre Vorgehensweise.
  • Sie bestimmen Ihren Schreibtypen und ziehen Rückschlüsse für die Organisation Ihres Schreibprozesses und lernen mit Blockaden umzugehen.
  • Sie lernen Methoden des Zeitmanagement kennen, mit deren Hilfe Sie sich einen Zeitplan erarbeiten können, der Sie vor Über- und auch Unterforderung schützt.

Methoden

Handout, mündliche Kurzvorträge, Checklisten, Diskussion, Theoretische Inputs, Gruppenarbeit, Anleitung zur Selbstreflexion

Referent_in: Joana Hientz

Termin: 04.03.2020
Zeit: 10:00–17:00 Uhr
Raum: 230

Leitidee

Prokrastination ist eine ernstzunehmende Arbeitsstörung, die sowohl private Alltagsaktivitäten als auch berufliche Tätigkeiten betreffen kann. Verschiedene Faktoren können Prokrastination fördern: Probleme in der Prioritätensetzung, mangelnde oder unrealistische Planung, Schwierigkeiten in der Abgrenzung gegen alternative Handlungstendenzen, Defizite im Zeitmanagement oder in der Konzentrationsfähigkeit, Abneigung gegen die Aufgabe, Angst vor Versagen oder Kritik, Fehleinschätzungen der Aufgabe oder der eigenen Anstrengungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit. Betroffene leiden oft unter erdrückenden Scham- und Schuldgefühlen, die durch die eigenen defizitär erlebten Leistungen verstärkt werden. Trotzdem gibt es bisher kaum adäquate Behandlungsansätze. Im Seminar geht es um Ursachen und Folgen von Prokrastination und um Methoden, die einen Weg aus der Störung ermöglichen.

Themen

  • Prokrastination ist keine psychische Erkrankung, sondern eine Arbeitsstörung
  • Differenzierung: Ist es noch selbstbestimmte Entschleunigung oder schon Prokrastination?
  • Typologie: verschiedene Prokrastinationsformen
  • Aufschieberitis zeigt sich auch im Gehirn
  • Ursachen und Folgen von Prokrastination
  • Begleiterscheinungen und Komorbiditäten
  • Tipps für Betroffene / Berater_innen: Umgehen mit der Störung, Türöffner-Methoden
  • Was kann helfen, wenn Beratung nicht ausreicht?

Methoden

Ein lebendiges Seminar durch wechselnde Methoden und Materialien, z. B.:

  • dialogischer Input, Handouts
  • Einzel- und Kleingruppen-Arbeiten
  • Videos

Referent_in: Eva-Maria Kaes

Termin: 04.-05.03.2020
Zeit: 10:00–17:00 Uhr
Raum: 232

Leitidee

Kennt ihr das: In der U-Bahn kommt es immer wieder zu unerwünschtem Körperkontakt, bei der Familienfeier lachen alle über sexistische Witze und wenn ihr euch weigert schon wieder die Büroküche aufzuräumen, wird euch gesagt, ihr sollt nicht so zickig sein? Aber in diesen Momenten fehlen euch die passenden Worte?In unserem feministischen Argumentationstraining wollen wir uns über unsere Erfahrungen austauschen und gemeinsam ausprobieren, wie wir in unangenehmen Situationen intervenieren können. In den zwei Tagen werden wir den Blick einerseits auf die Ursprünge von struktureller geschlechtsspezifischer Ungleichheit sowie sexistischer Diskriminierung richten und andererseits daran arbeiten, die Schrecksekunde der Sprachlosigkeit zu überwinden und unsere Bedürfnisse laut und deutlich zu äußern. Der Workshop bietet viel Raum für eigene Erfahrungen und Fragen.

Themen

Flipchart, Moderationskarten, Theater

Methoden

Kleingruppenarbeit, Inputvortrag, Diskussion im Plenum, Übungen aus dem Forumtheater

Referent_innen: Cosima Langer, Carolin Blauth

Termin: 05.–06.03.2020
Zeit: 10:00–17:00 Uhr
Raum: 334

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