Winterakademie 2019

Zum Ende des Wintersemesters 2018/2019 lädt das Zentrum für Weiterbildung wieder alle Hochschulmitglieder ein, im Rahmen der Winterakademie zielgerichtet eigene Kompetenzen zu erweitern.

Die Plätze in den Seminaren sind begrenzt, weshalb wir eine frühzeitige Anmeldung empfehlen. Darüber hinaus bitten wir im Verhinderungsfall um Absage der Teilnahme, damit Interessierte von der Warteliste nachrücken können. Anmeldeschluss ist der 1.Februar 2019.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldungen und auf zahlreiche Teilnahme an den Seminaren.

Die Veranstaltungen sind nur für Angehörige (Lehrende, Mitarbeiter_innen, Studierende) der ASH Berlin. Die Teilnahme an den Seminaren ist kostenfrei.

 

 

Programm 2019

Leitidee

Die Arbeit mit Geflüchteten stellt Sozialarbeiter_innen vor besondere Herausforderungen und bringt sie häufig an ihre Grenzen aufgrund von Menschenrechtsverletzungen, restriktiven Gesetzen, fehlenden Ressourcen und vieles mehr. Dies erfordert eine reflektierte Haltung bezüglich ihrer eigenen Profession, insbesondere der Berufsethik der Sozialen Arbeit, aber auch mit Themen wie Nähe und Distanz, Dankbarkeitserwartungen, Paternalismus und Rassismus.

Ziel des Seminars ist es, sich mit den Herausforderungen und Spannungsfeldern der Sozialen Arbeit mit Geflüchteten auseinander zu setzen und Handlungsstrategien im Umgang mit diesen zu diskutieren, sowie die Sozialarbeiter_innen in ihrem professionellen Selbstverständnis zu stärken.

In diesem Seminar werden gemeinsam Herausforderungen der Sozialen Arbeit mit Geflüchteten gesammelt und in Form von Fallbeispielen vorgebracht.

Themen

  • Handlungsstrategien im Umgang mit den Herausforderungen werden über Kleingruppenarbeit und Diskussion erarbeitet und durch einen Vortrag der  Seminarleiter_innen ergänzt.
  • Die Ethik der Sozialen Arbeit dient dabei als Grundlage eines professionellen   Handelns.

Referent_innen: Johanna Schührer, Eva Benke

Termin: 25.02.2019 von 10.00-17.00 Uhr im Raum 226

Leitidee

EU, Bund, Land und Stiftungen bieten zahlreiche Finanzierungsmöglichkeiten für soziale Zwecke und gesellschaftliches Engagement. Das Seminar bietet einen Überblick über die Förderstruktur in Deutschland und einen praxisnahen Einstieg in die Fördergeldnutzung. Es stellt relevante Ausschreibungen mit Beispielprojekten vor und ordnet diese strategisch ein.

Leider wird mangels Know-hows oft viel Energie in aussichtslose Antragstellungen gesteckt. Eigentlich gute Projektideen erhalten keinen Zuschlag. Warum ist das so? Weil sich nicht die beste Idee, sondern die im Sinne der Fördergeldgeber_in bestgeschriebene Idee durchsetzt. Kann man das trainieren? Ja. Das Seminar zeigt auf, wie Förderstellen „ticken“ und welche Projektpartner_innen diese suchen. Wir zeigen wie Vereine und Initiativen ergebnisorientiert und erfolgreich mit Ausschreibungen, Antragsformularen und Antragssprache arbeiten. Projektwesen und Antragsplanung werden Schritt für Schritt behandelt.  Alle Teilnehmenden erhalten Handreichungen und Lernmaterialien, mit denen sie sich einen persönlichen Leitfaden zur Antragstellung aufbauen können.

Themen

Tag 1: Fördermittel finden, Abgrenzung der unterschiedlichen Finanzierungslogiken, strategische Auswahl und nachhaltige Planung von Fördervorhaben

· Abgrenzung Förderebenen: EU–Bund-Land-Stiftung

· Rahmenbedingungen geförderter Projektarbeit

· Finanzierungslogik

· verschiedene Ausschreibungen und Projektbeispiele

 

Tag 2: Erfolgreiche Antragsstellung – Struktur und Sprache

· Abgrenzung: Oberziel-Projektziel-Ziel-Ergebnisse-Aktivitäten

· Typische Fragen im Antragsformular

· Antragsvorhaben vs. freies Exposé

· Erfolgreiche Antragssprache

Referent_in: Julia Keil

Termin: 25.02.-26.02.2018 von 10:00-17:00 in Raum 230

Leitidee

Wer kennt das nicht, plötzlich steht heiß ersehnt, aber dann doch schneller als gedacht, das Ende des Studiums vor der Tür. Da ist dann nur noch diese Kleinigkeit der Bachelorarbeit zu erledigen. Und obwohl im Studium eigentlich alles prima gelaufen ist, tauchen jetzt doch Unsicherheiten, Ängste, Planungsschwierigkeiten, überhöhte Ansprüche und Schreibblockaden auf. Damit sind Sie nicht alleine, und in diesem Workshop haben Sie angeleitet Zeit und Raum, sich strukturiert und entspannt auf Ihre Arbeit vorzubereiten.

Themen

· Sie reflektieren Ihre eigenen Ansprüche an eine gelungene Bachelorarbeit.

· Sie lernen alle Phasen der Abschlussarbeit mit ihren Besonderheiten kennen und erhalten hilfreiche Tipps für Ihre Vorgehensweise.

· Sie bestimmen Ihren Schreibtyp und ziehen Rückschlüsse für die Organisation Ihres Schreibprozesses und lernen mit Blockaden umzugehen.

· Sie lernen Methoden des Zeitmanagement kennen, mit deren Hilfe Sie sich einen Zeitplan erarbeiten können, der Sie vor Über- und auch Unterforderung schützt.

 Am Ende des Workshops sind Sie gut gerüstet für den Beginn oder die Fortführung Ihrer Bachelorarbeit, und können motiviert und mit Lust starten!

Referent_in: Joana Hientz

Termin: 26.02.2019 von 10:00-17:00 Uhr in Raum 226

Achtung, dieser Termin ist bereits ausgebucht. Sie können sich nur noch für die Warteliste anmelden. Bitte geben Sie bei der Anmeldung die Kursnummer (W03) mit an.

Leitidee

Wer kennt das nicht, plötzlich steht heiß ersehnt, aber dann doch schneller als gedacht, das Ende des Studiums vor der Tür. Da ist dann nur noch diese Kleinigkeit der Bachelorarbeit zu erledigen. Und obwohl im Studium eigentlich alles prima gelaufen ist, tauchen jetzt doch Unsicherheiten, Ängste, Planungsschwierigkeiten, überhöhte Ansprüche und Schreibblockaden auf. Damit sind Sie nicht alleine, und in diesem Workshop haben Sie angeleitet Zeit und Raum, sich strukturiert und entspannt auf Ihre Arbeit vorzubereiten.

Themen

· Sie reflektieren Ihre eigenen Ansprüche an eine gelungene Bachelorarbeit.

· Sie lernen alle Phasen der Abschlussarbeit mit ihren Besonderheiten kennen und erhalten hilfreiche Tipps für Ihre Vorgehensweise.

· Sie bestimmen Ihren Schreibtyp und ziehen Rückschlüsse für die Organisation Ihres Schreibprozesses und lernen mit Blockaden umzugehen.

· Sie lernen Methoden des Zeitmanagement kennen, mit deren Hilfe Sie sich einen Zeitplan erarbeiten können, der Sie vor Über- und auch Unterforderung schützt.

 Am Ende des Workshops sind Sie gut gerüstet für den Beginn oder die Fortführung Ihrer Bachelorarbeit, und können motiviert und mit Lust starten!

Referent_in: Joana Hientz

Termin: 01.03.2019 von 10:00-17:00 Uhr in Raum 124

Zusatztermin wegen hoher Nachfrage!

Achtung, dieser Termin ist bereits ausgebucht. Sie können sich nur noch für die Warteliste anmelden. Bitte geben Sie bei der Anmeldung für die Kursnummer (W03a) mit an.

Leitidee

Achtsamkeit ist eine ethische Haltung der Selbstfürsorge, aber auch der Sorge für andere. Sie wendet sich gegen eine Welt, in der viel Egozentrik und Selbstbezogenheit herrscht, in der Menschen oft nicht wirklich bei sich und bei den anderen sind und in der sie nicht in sich ruhen. Erst dann können sie aber auch gut für andere da sein. Achtsamkeit ist wichtig, weil Menschen ein Recht auf ein gutes Leben haben, und weil Menschen bei mangelnder Achtsamkeit/Selbstfürsorge irgendwann nicht mehr gut „funktionieren“ (Stichworte: „Depression“ und „Burnout“).

Themen

· In dem Kurs sollen die Grundgedanken – also der Geist – der Achtsamkeits-Lehre vorgestellt und diskutiert werden.

· Dabei geht es u.a. um konkrete Lebensprinzipien, Haltungen und Handlungen („Die 14 Übungen der Achtsamkeit“ von Thich Nhat Han), aber auch um Selbstreflexionen (Selbst-Test).

· In praktischeren Teilen geht es um Meditationen (Atem, Gehen, Wahrnehmen), Partner_innenübungen (Selbst- und Fremdwahrnehmung), meditatives Singen (Quinten, ruhige Klänge).

· Umrahmt wird das Programm von kleinen Spielen und Übungen zur Bildung eines guten Klimas und einer guter Lernatmosphäre.

Referent_in: Dr. Thomas Schäfer

Termin: 26.02.-27.02.2019 von 11:00-18:00 Uhr in Raum 007

Leitidee

Wer kennt das nicht, plötzlich steht heiß ersehnt, aber dann doch schneller als gedacht, das Ende des Studiums vor der Tür. Da ist dann nur noch diese Kleinigkeit der Masterarbeit zu erledigen. Und obwohl im Studium eigentlich alles prima gelaufen ist, tauchen jetzt doch Unsicherheiten, Ängste, Planungsschwierigkeiten, überhöhte Ansprüche und Schreibblockaden auf. Damit sind Sie nicht alleine, und in diesem Workshop haben Sie angeleitet Zeit und Raum, sich strukturiert und entspannt auf Ihre Arbeit vorzubereiten .

Themen

· Sie reflektieren Ihre eigenen Ansprüche an eine gelungene Masterarbeit.

· Sie lernen alle Phasen der Abschlussarbeit mit ihren Besonderheiten kennen und erhalten hilfreiche Tipps für Ihre Vorgehensweise.

· Sie bestimmen Ihren Schreibtypen und ziehen Rückschlüsse für die Organisation Ihres Schreibprozesses und lernen mit Blockaden umzugehen.

· Sie lernen Methoden des Zeitmanagement kennen, mit deren Hilfe Sie sich einen Zeitplan erarbeiten können, der Sie vor Über- und auch Unterforderung schützt.

Am Ende des Workshops sind Sie gut gerüstet für den Beginn oder die Fortführung Ihrer Masterarbeit, und können motiviert und mit Lust starten!

Referent_in: Joana Hientz

Termin: 27.02.2019 von 10:00-17:00 Uhr in Raum 226

Leitidee

So erschreckend die rassistischen Mobilisierungen von Chemnitz und Köthen vom Sommer 2018 in ihrem Ausmaß auch gewesen sein mögen, ganz überraschend kamen sie nicht. Sind sie doch vielmehr Konsequenz der gesamtgesellschaftlichen Verschiebungen nach Rechts der vergangenen Jahre. Mit anhaltenden asyl- und islamfeindlichen Straßenprotesten à la "Nein zum Heim", "Merkel muss weg" und Pegida & Co. sowie einem sich stetig verrohenden öffentlichen Diskurs sind auch längst die Parlamente erreicht. In wenigen Jahren haben sich teils sehr heterogene Akteur_innen der extremen Rechten trotz Widersprüchlichkeiten zusammengeschlossen und formieren sich zu einer neuen extrem rechten sozialen Bewegung. Diese stellt die Ideale einer offenen und emanzipatorischen Gesellschaft nicht nur vor neue Herausforderungen, sondern greift diese mit rassistischen, antifeministischen und nationalistischen Positionen offensiv an und gefährdet damit ein demokratisches Miteinander.

Themen

Im Workshop sollen die folgenden Fragen erarbeitet werden: Was sind diese Strukturen im Einzelnen - in Berlin aber auch darüber hinaus? Was wollen sie, welche Ziele verfolgen sie? Was bedeutet das für unsere Gesellschaft?

Referent_in: Frank Metzger

Termin: 27.02.2019 von 10:00-17:00 Uhr in Raum 230

Leitidee

Der Workshop „Widerstand—aber wie?“ beschäftigt sich mit dem „Dagegen“, mit dem "Für-etwas-sein". Mit dem Gefühl „So kann es nicht weitergehen“ und der Frage „Aber was kann ich als einzelne Person denn tun?“. Wie können einzelne Menschen und Gruppen politischen Widerstand leisten? Wann waren wir widerständig? Und in welchen Momenten wären wir es gerne gewesen, wussten aber nicht wie? 

Gemeinsam wollen wir Antworten suchen und nehmen verschiedene Perspektiven auf politischen Widerstand ein; sowohl historisch wie auch intersektional. Wir werden auch ganz praktisch und lokal betrachten, welche Formen von Widerstand es gibt und wie dieser stattfinden kann. Dabei wird es auch Raum geben für die Frage, inwiefern der eigene Arbeitsplatz in der Sozialen Arbeit ein Ort des sich Widersetzens sein kann. Auch (staatliche) Repression wird ein Thema des Workshops sein.

Der Workshop ist offen für Alle, die sich bereits in gesellschaftliche Veränderungsprozesse einbringen und Erfahrungen mit politischem Widerstand machen. Besonders herzlich möchten wir auch Alle einladen, die Lust haben, widerständig(er) zu werden und fragend an dieses Thema herangehen. Eure Erfahrungen, Unsicherheiten, Fragen und Antworten sind willkommen und finden einen Platz im Workshop!

Kein Platz für Diskriminierungen!

Themen

· Politischer Widerstand

· Protestformen

· Intersektionalität

· Ziviler Ungehorsam

· Repression

Referent_innen: Mariana Jung, Leonie Steger

Termin: 28.02.-01.03.2019 von 10:00-17:00 Uhr in Raum 230

Leitidee

Diese Weiterbildung richtet sich an Menschen, die lernen wollen, wie sie mit und in Konfliktsituationen besser produktiv umgehen können. Konflikte und konflikthafte Situationen sind ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Im Arbeitsumfeld begegnen wir Kolleg_innen, Kund_innen, Schüler_innen und Vorgesetzten, die vielfältige Haltungen, Erwartungen, Umgänge und Prägungen mitbringen. Wie können wir für die so entstehende Dynamik achtsam sein und potenzielle Konflikte vermeiden? Wie können wir dabei darauf achten, dass die Wünsche und Bedürfnisse aller Raum haben? Was können wir tun, wenn eine Situation eskaliert?

In dieser Weiterbildung werden die Teilnehmer_innen lernen, mit komplexen Situationen gut umzugehen und Störungen und Konflikte als Lern- und Entwicklungspotenzial wahrzunehmen.

Themen

· Über eigene Konfliktdynamiken und -mechanismen reflektieren

· Fähigkeiten der Konfliktbearbeitung erwerben

· Lernen, Konflikteskalationen zu identifizieren

· Lernen, von Konflikten zu lernen und sie als Stärke in der täglichen Arbeit zu benutzen

· Konfliktbearbeitungsmethoden kennenlernen

· Handlungsstrategien erweitern 

Referent_in: Danna Bader

Termin: 28.02.-01.03.2019 von 10:00-17:00 Uhr in Raum 226

Leitidee

Die Generation der nach 2000 geborenen kennt keine Welt ohne Internet. Soziale Kontakte werden auch über das Netz gelebt. Die Idole von Kindern und Jugendlichen heißen heute unter anderen Gronkh, Bibi oder Sami. Was früher der Astronaut als Berufswunsch war, ist heute Influenzer_in, ProGamer_in oder Youtuber_in.

Die Identitätsstifter_innen von heute sind auf allen Sozialen Netzwerken anzutreffen. Sie erreichen mit ihren Beiträgen ein verläßliches Millionenpublikum, das die Fernsehindustrie neidisch macht. Teilhabe ist das große Geschenk der sozialen Netzwerke wie, Google, Facebook, Instagram, whats app, Snapchat, Pinterest, Tik Tok und vielen mehr. Der Austausch und erfahrene Wirksamkeit durch Likes und Kommentare sind die Motoren des digitalen Handelns. 

Der Internetauftritt ist für viele junge Menschen fester Bestandteil von Identität. Leider sorgt die Vielfalt auch für Kontakte zu mitunter gefährlichen Interessengruppen oder Einzeltäter_innen.  Plattformwissen und konstruktive Beratung bei Onlinebelästigung sind nur zwei Themen, die in der sozialen Arbeit regelmäßig abgefragt werden. Mit Blick auf die Freizeitpädagogik sind Urheberrechts- und Datenschutzwissen notwendig, um eigene Projektarbeiten im Internet darzustellen und eigene Digitale Projekte zu entwickeln. Die „Internetcommunity“ ist Bildungsraum für Nachforschungen und Hilfestellungen. Als Wissensspeicher füllen die Teilnehmer_innen ein Etherpad.

 Themen

· Socialcommunities – Entstehung und aktuelle Player im Netz

· Was treibt die NutzerInnen an?

· Probleme und Konflikt in Sozialen Netzwerken – Prävention/Intervention

· Plattformwissen – wer geht warum wo hin!

· Professioneller Umgang mit/in Sozialen Netzwerken (Wie eigene Accounts wofür nutzen)

· Werkstatt – Digitale Communities in der medienpädgogischen Projektarbeit, z. B. Die Instagramidentität – Ein Fakeprojekt

· Persönlichkeitsrechte waren - Veröffentlichungen

Referent_in: Jörg Hagel

Termin: 04.03.2019 von 10:00-14:00 Uhr in Raum 230

Leitidee

„Ich finde, wir sind in gefährlichem Maß überfremdet.“ Und siehe da – es ist schon wieder passiert! Du hast einen rassistischen oder anders diskriminierenden Spruch in der Bahn, im Lokal oder am Familientisch gehört. Und du ärgerst dich danach darüber, dass du nicht eingeschritten bist.

Wir wollen im 2-tägigen Seminar gemeinsam herausfinden, warum es in solchen Momenten so schwer ist, gegen rassistische und rechte Aussagen aufzustehen und was mögliche Handlungsstrategien sind. Wir werden versuchen, die Schrecksekunde zu überwinden und dem Schamgefühl auf den Grund zu gehen. Dazu wird es sowohl Input zu sozialpsychologischen Grundlagen von Gesprächsführung geben, als auch viele praktische Übungen. Denn eigentlich wissen und wirklich tun ist nicht das Gleiche.

Der Workshop gibt Raum für eigene Erfahrungen und Fragen. Wir wollen nach 2 Tagen empowert in unseren Alltag zurückgehen und das gemeinsam Erarbeitete anwenden.

Themen

· Rechte Argumentationsstrategien

· Gegenstrategien 

· Erfahrungen

· Empowerment

· Rechtspopulismus und Rechtsextremismus

· Sozialpsychologie des „Stammtischs“

Referent_in: Caroline Bohn

Termin: 04.-05.03.2019 von 10:00-17:00 Uhr in Raum 226  

Leitidee

Hast du öfter das Gefühl dich nicht wirklich fokussieren zu können oder schnell abgelenkt zu werden? Dieses Seminar bietet eine Auszeit für den beschäftigten Kopf und richtet unsere Aufmerksamkeit auf den jetzigen Moment und den eigenen Körper.

Das Ziel ist bei sich selber in einer Ruhe anzukommen und zu üben sich auf Momente des Hier und Jetzt zu konzentrieren.

Dafür soll ein Raum entstehen, in dem in Kontakt mit sich, deinem eigenem Körper und anderen gegangen werden kann. Anhand von Übungen inspiriert aus der Theaterpädagogik, dem Tanz und der Meditation gehen wir spielerisch in eine Konzentration und schauen gemeinsam was passieren kann.

Wir müssen vorher nichts wissen oder Erfahrung in einem bestimmten Bereich haben. Es geht darum, gemeinsam zu forschen, wie wir am besten in den Körper und in Kontakt kommen können.

Themen

· Bewegung

· Begegnung 

· Ruhe

· Kontakt

Referent_in: Sonja Hofer

Termin: 05.03.2019 von 11:00-18:00 Uhr in Raum 007

Leitidee

Was haben soziale Berufe mit dem Klimawandel zu tun? Laut dem renommierten Sozialpsychologen Prof. Dr. Harald Welzer handelt es sich beim Klimawandel um die größte soziale Herausforderung der Moderne.

Der Klimawandel vertieft nicht nur die bestehenden globalen Ungleichheiten in den Lebenschancen, er führt auch zu Gewaltkonflikten und Menschenrechtsverletzungen. Ebenso hat er vielfach negative gesundheitliche Auswirkungen. Soziale Verwerfungen durch den Klimawandel drohen ferner dort, wo Menschen aufgrund schwindender Überlebenschancen die Flucht ergreifen müssen. Verschärft wird die Situation noch dadurch, dass Klimaveränderungen bis heute international keinen anerkannten Fluchtgrund darstellen.

Themen

· Einführung in die Grundlagen des Klimawandels (Ursachen, Folgen, Entwicklungsprognosen)

· Untersuchung der Berührungspunkte von sozialen Berufen mit dem Klimawandel: Vertiefung globaler Ungleichheiten, Gewaltkonflikte, Flucht- und    Migrationsbewegungen, Klimarassismus etc.

· Praxisnahe Auseinandersetzung mit den vielfältigen Klimaschutzmöglichkeiten von Akteur_innen im sozialen Bereich

· Abschließende Diskussion über die Chancen einer sozial-ökologischen Kehrtwende und über die Forderung nach Klimagerechtigkeit insbesondere aus dem Globalen Süden

Referent_in: Yannick Liedholz

Termin: 06.-07.03.2019 von 10:00-17:00 Uhr in Raum 230

 

Leitidee

Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter_innen und Studierende, die in unterschiedlichen Gesprächssituationen das Gefühl haben, nicht richtig verstanden zu werden oder das eigene Anliegen nicht entsprechend vermitteln zu können.

Sie kommen aus Gesprächen heraus und fragen sich: „Was war das für ein Gespräch“ Diese Erfahrungen sind eng verknüpft mit unserem eigenen Verhalten, Denken und Herangehen an die unterschiedlichen Situationen. Je klarer wir in der jeweiligen Situation sind und unser eigenes Kommunikationsverhalten kennen, umso leichter lassen sich Gespräche konstruktiv gestalten.

Das eigene Vorgehen in Gesprächen wird betrachtet und gemeinsam diskutiert.      Praxisnahe Übungen und Tipps runden theoretische Betrachtungen ab.  

Themen

Tag 1

· Typische Situationen aus dem eigenen Alltag

· Kommunikation – ein weites Feld – praktische Übungen

· Wann ist es ein gutes Gespräch für mich?

· Weniger ist mehr – auf was kommt es in Gesprächen an?

· Praktische Tipps und Hilfen

 

Tag 2

· Praxiserfahrungen: Besprechungen, Sitzungen, Jour fix

· Nein sagen – Grenzen setzen

· Bewährtes durch Neues ergänzen und stärken

· Praktische Arbeitshilfen

· Was will ich ausprobieren/anders machen?

Referent_innen: Jutta Overmann, Michaela Puchalla

Termin: 06.-07.03.2019 von 10:00-17:00 Uhr in Raum 226 

Leitidee

Fakenews ist als Ausdruck inzwischen in jeder Gesellschaftsschicht angekommen. Die Idee der bewussten Desinformation ist alt. Heute bieten digitale Medien jedem Menschen die Möglichkeit, Scheinnachrichten abzusetzen. Im Fakenews Zeitalter ist nicht nur die freie Meinungsäußerung bedroht. Kinder und Jugendliche haben nur geringe Möglichkeiten, die ihnen entgegenschwappenden Nachrichten als richtig oder falsch einzuschätzen, was die Identitätsbildung erschwert. Ihnen fehlt oft die historische und soziale Bildung, den Erwachsenen fehlt oft das Wissen um die digitale Welt. In der Sozialen Arbeit begegnen wir je nach Klientel völlig unterschiedlichen Rezipienten  von Falschinformation.

In der Arbeit konkurriert die Eigene Bildung mit der Filterblase der Klient_innen und stellt die eigene Glaubwürdigkeit in der Gänze auf den Prüfstand.

Unter dem Schwerpunkt „Kinder und Jugendliche“ untersuchen wir das Thema aus der Klientel wie auch der professionellen Perspektive. Im Werkstattteil erproben die Teilnehmer_innen unterschiedliche Recherchemöglichkeiten. Beispielmethoden werden für die Arbeit mit der Klientel erprobt und reflektiert. Die „Internetcommunity“ ist Bildungsraum für Nachforschungen und Hilfestellungen. Als Wissensspeicher füllen die Teilnehmer_innen ein Etherpad.

Themen

· Desinformation – Absichten und Methode

· Die Filterblase

· Identitätsbildung bei Kindern und Jugendlichen

· Kommunikation mit Klientel in der Fakeproblematik (Schwerpunkt: Kinder und Jugendliche)

·  Glauben heißt heute recherchieren

· Methoden und Herangehensweisen für die Schularbeit, Außerschulische Jugendbildung sowie Freizeitpädagogik)

Referent_in: Jörg Hagel

Termin: 08.03.2019 von 10:00-14:00 Uhr in Raum 230

Leitidee

Dein Weg in die Hochschule war lang und hatte viele verschiedene Stationen? Oder war dir von Anfang an klar, Karriere zu machen?

Du hast den Eindruck dich mehr anstrengen zu müssen als deine Kommiliton_innen? Oder fällt dir alles leicht im Uni-Alltag?

Du fühlst dich im Uni-Kontext manchmal fehl am Platz und verunsichert? Oder          bewegst du dich wie ein Fisch im Wasser?

Deinen Eltern ist die akademische Welt, in der du dich bewegst, fremd? Oder hat      deine Familie eine Uni-Tradition?

Egal bei welcher Frage du dich wiederfindest, Klassismus ist (nicht nur) an der Hochschule ein Thema. Gemeint ist die Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft. Sie findet auf individueller, gesellschaftlicher und institutioneller Ebene statt – sie prägt und sortiert unser Leben entscheidend. Zwar ist Klassismus kein neues Konzept, aber unterrepräsentiert in der Auseinandersetzung mit Macht und Herrschaftskritik. Mit euch möchten wir im Rahmen dieses Workshops einen Impuls geben.

Wir werden Erfahrungen und Positionen austauschen, diskutieren und reflektieren, um Bewusstsein zu schaffen und zu sensibilisieren. Wir nehmen uns Zeit für persönliche Perspektiven, die wir theoretisch stärken werden. Wir wollen methodisch kreativ sein und uns Mut machen, aktiv zu werden. Wir wollen anregen zum Umdenken, Weiterdenken und Neudenken.

Es komme wer wolle!

Themen

Klassismus, Diskriminierung, Macht und Herrschaft, Bildung, Hochschule

Referent_innen: Daniel Weber, Markus Zimmermann

Termin: 11.03.-12.03.2019 von 10:00-17:00 Uhr in Raum 230

 

 

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